Schallabsorber
Wenn die Nachbarn zu Hause laut Musik hören oder die Kollegen im Büro pausenlos telefonieren, kann das nicht nur stören, anhaltender Lärm verursacht häufig auch Stress und schadet der Gesundheit.
DATEN & FAKTEN
Branche:
Innenausstattung
Nachwachsender Rohstoff:
Pilzmyzel
Beteiligte Unternehmen:
MycoLutions GmbH
Bioökonomie-Faktor:
Biologisch abbaubar, Verwendung pflanzlicher Rohstoffe
Status:
Auf dem Markt


Beim Innenausbau werden Wände daher häufig mit sogenannten Schallabsorbern verkleidet. Die offenporige Oberfläche der Dämmelemente nimmt den Schall auf und kann so die Raumakustik verbessern. Die Platten bestehen jedoch in der Regel aus Mineralfasern oder Kunststoffschäumen. Einige dieser Materialien sind weder besonders nachhaltig, noch lassen sie sich gut recyceln.
Pilze als Mitgestalter
Ein Hamburger Start-up bietet eine natürliche Lösung: Schallabsorber aus Pilzmyzel. Myzel, das Netzwerk aus feinen Pilzfäden, wächst unter der Erde oder in anderen Substraten und dient dem Pilz zur Nahrungsaufnahme. In den Paneelen fungiert das Myzel als natürlicher „Klebstoff“, der die verschiedenen natürlichen Komponenten zu einer stabilen Matrix verbindet – wassersparend und ganz ohne künstliche und umweltschädliche Substanzen.
Durch die offenporige Oberfläche dämpfen die Myzelpaneele effektiv Schall über einen breiten Frequenzbereich. 3D-geformte Einlagen sorgen für unterschiedliche Oberflächenstrukturen. So entstehen vollkommen natürliche und schadstofffreie Schallabsorber, die sich entweder recyceln oder kompostieren lassen.
Marktreife
Die Schallabsorber können über den Online-Shop des Unternehmens bezogen werden.
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