Projekte im Porträt

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Nanopartikel

Bio-basierte Nanopartikel für umweltfreundliche Verpackungen

Nanopartikel verbessern Druckfarben und verstärken Holzbeschichtungen. Das deutsch-brasilianische Forschungsprojekt EcoNanoForce verwendet bio-basierte Nanopartikel aus Abfällen der Holz- und Papierindustrie. Damit entwickeln die Forschenden für die industrielle Anwendung etwa Farben für Lebensmittelfolien, die biologisch abbaubar sind.

Pflanzlicher Fleischersatz

Wie beeinflussen pflanzliche Proteine den Stoffwechsel nach einer Mahlzeit?

Wer gerne Fleisch isst, dem fällt der Wechsel zu einer vegetarischen Ernährung manchmal schwer. Pflanzenbasierte Fleischalternativen können das erleichtern, weil man nicht gleich zu ganz anderen Gerichten greifen muss. Das Projekt AlProPlant untersucht, wie das aus ernährungsphysiologischer Sicht zu bewerten ist.

Makroalgen / Seetang aus dem Labor von SINTEF Ocean am Brattørkaia

Nachhaltige Proteine und Öle aus Meeresalgen

Im Forschungsprojekt MicroMar werden Prozesse entwickelt, um die wertvollen Inhaltsstoffe von Makroalgen weitgehend reststromfrei in Lebensmitteln zu nutzen. Das soll Agrarflächen entlasten und zur Ernährungssicherheit beitragen.

Projekt AkuMonit

Wenn die KI lauscht, ob Fische Appetit haben

Im Projekt AkuMonit entsteht eine computergestützte Akustiküberwachung, die in der Fischzucht, aber auch in der Schweinehaltung Auffälligkeiten in Echtzeit erkennt und so Tierwohl und Wirtschaftlichkeit verbessern kann.

Brot und Backwaren

Altbrot zu Kakaobutter und Klärschlamm zu Heizöl

Ein beispielhaftes Projekt der zirkulären Bioökonomie verwandelt Altbrot in Kakaobutter und Klärschlamm in nachhaltiges Heizöl. Die innovative Technologie eines Teams der TU München macht aus Abfällen wertvolle Rohstoffe mit enormem Potenzial für Klima, Wirtschaft und Ressourcen.

Krüsemann im Labor

Milliarden Experimente an einem Tag

Mit wachstumsgekoppelter gerichteter Selektion will ein Forschungsteam der Charité Berlin im Projekt G-CESE eine biotechnologische Plattform schaffen, um Enzyme für Industrieprozesse zu optimieren. Es wäre eine nachhaltige Alternative zur chemischen Synthese, die meist auf Erdöl basiert.

Seltene Erden vogestellt auf einer Tafel

Nachhaltige Gewinnung von Seltenen Erden

Seltene Erden sind für moderne Technologien unverzichtbar, doch sie zu gewinnen ist teuer und extrem umweltbelastend. China verfügt nahezu über ein Monopol. Das deutsch-australische Forschungsprojekt MAGMA sucht nach Proteinen, um die begehrten Rohstoffe kostengünstig und umweltfreundlich bereitzustellen. 

Ersten biobasierten Schaumprototypen der Universität Hannover

Zuckerrohr-Reststoffe für biobasierte Schaumstoffe

Das deutsch-australische Forschungsprojekt Bio2Foam entwickelt einen in Teilen biobasierten Schaumstoff. Eine pflanzenbasierte Komponente soll in der Herstellung verwendetes Erdöl ersetzen. Die Nachhaltigkeit der gesamten Wertschöpfungskette steht im Fokus.

Biotechnologische Anlage

Wenn Evolution, Enzyme und Elektronen eine Produktionsplattform bilden

Das Projekt biofactur-e kombiniert KI, stromgetriebene Biokatalysatoren und anpassungsfähige Bakterien mit Grundprinzipien der Natur. Gemeinsam verwandeln die Forschenden so Kohlendioxid in eine Basis für hochwertige chemische Produkte. 

Fädige Grünalge

Nachhaltige Textilien aus Algen – Von der cleveren Idee zum Start-up

Am Anfang stand eine pfiffige Idee. Dank der Unterstützung des Bundesforschungsministeriums entsteht daraus nun ein Start-up. Forschende entwickelten im Projekt AlgaTex aus Algen innovative, hochwertige und nachhaltige Textilien.

Multipipette

Milliarden Enzyme für biobasiertes Gummi

Im Projekt BioLignoPlast beschleunigen Forschende die Entwicklung neuer Biokatalysatoren durch Evolution im Hochdurchsatz. Ziel ist es, Lignin aus Holzabfällen in Plattformchemikalien für die nachhaltige Kautschukproduktion zu überführen.

Illustration Projekt FUMBIO, Kuh, Bakterium, Bioreaktor

Vom Kuhpansen in die klimafreundliche Chemie

Im Forschungsprojekt FUMBIO erschließen Wissenschaft und Industrie das Potenzial eines ungewöhnlichen Mikroorganismus für die Bioökonomie. Ein Bakterium aus dem Magen von Kühen soll dabei helfen, Abgase in wertvolle Chemikalien zu verwandeln.

Projekt GasValor zwei Forschende vor Chemie-Apparatur

Neue Wertschöpfung aus Abgasen mit Bakterien und cleverer Aufarbeitung

Im Projekt GasValor wandeln Mikroorganismen Kohlendioxid und Methan in chemische Wertstoffe um. Ein innovatives Trennverfahren macht diese Stoffe anschließend für industrielle Anwendungen nutzbar und erschließt so neue Wertschöpfungsketten.

Enzymdesign Symbolbild

Mit Strom und Design-Enzymen zu hochwertigen Produkten aus CO₂

Elektrizität trifft auf Biokatalyse und CO2 wird zum Ausgangspunkt neuer Wertschöpfung. Das Forschungsprojekt eCO2DIS entwickelt dafür eine Technologie-Plattform, die Prozesse neu denkt und zeigt, wie sich erneuerbare Energie mittels biochemischer Verfahren direkt in nachhaltige chemische Produkte übersetzen lässt.

Schema der FLEX Mission: Vom Weltall misst ein Satellit die SIF-Strahlung auf der Erde
Bei der FLEX-Mission wird ein Satellit vom All aus die Photosynthese-Tätigkeit unserer Vegetation global vermessen

Weltraum-Mission erkennt am Leuchten, wie „glücklich“ Pflanzen sind?

Diese Weltraummission ist ein Highlight der Erderkundung: Der Satellit soll aus dem Weltall die sogenannte Sonneninduzierte (Chlorophyll-) Fluoreszenz vermessen, die angibt, wie krank oder gesund unsere Pflanzen auf der Erde sind. Und daraus lassen sich wichtige Schlussfolgerungen für die Bioökonomie ziehen...

Thomas Schmutzer

Pflanzenzüchtung schneller machen mit digitaler Präzisionsgenomik

Wie lassen sich neue Pflanzensorten schneller entwickeln? Das Projekt DiP-DIAMANT setzt auf digitale Präzisionsgenomik: Moderne Sequenzierung und künstliche Intelligenz helfen dabei, große Mengen genetischer Daten auszuwerten und so die Pflanzenzüchtung deutlich zu beschleunigen.

David Krüger - glücklich über die Veröffentlichung in seiner Hand
Der Pharmazeut David Krüger - glücklich über die Veröffentlichung der Ergebnisse in der Fachzeitschrift

Yams-Anbau in Deutschland: Vier wirtschaftlich nachhaltige Anbaumethoden und deren pharmazeutisches Potenzial

Die Yamswurzel wird in der alternativen Medizin schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze eingesetzt. Jetzt wird sie auch hierzulande angebaut und hat sogar das Potenzial zum "Superfood" dank besonderer Inhaltsstoffe. Allerdings spielt dabei auch die Anbaumethode eine Rolle, wie jüngste EKO-YAM Projektergebnisse nun offenbarten.

Weizenfeld mit vernetzten Datenpunkten, KI-Collage

Die digitale Transformation der Weizenzüchtung

Im Verbundprojekt DRIVE verknüpfen Forschung, Züchtung und IT riesige Datenbestände mit Künstlicher Intelligenz, Klimamodellen und Genom-Editierung. Das Ziel: Weizensorten entwickeln, die Hitze, Dürre und Krankheiten besser standhalten.

Im Rahmen des Projekts PrimACrop wurde biologisches Ausgangsmaterial verschiedener Speisepilzarten hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten zur Stärkung pflanzlicher Abwehrmechanismen untersucht.

Das Immunsystem von Pflanzen stärken

Im Projekt PrimACrop haben Forschende natürliche Substanzen für einen umweltfreundlicheren Pflanzenschutz identifiziert. Mit ihnen könnte der Einsatz von synthetischen Pestiziden reduziert werden.

Insektenfett filtriert
Im Projekt BioLube wurden verschiedene Produkte aus Insektenfett hergestellt: (vorn im Bild: filtriertes Insektenfett; im Hintergrund: Schmierstoffe auf Basis von Insektenfett in Flaschen)

Bioschmierstoffe aus Insektenfett

Biobasierte und biologisch abbaubare Hochleistungsschmierstoffe aus Insektenfett – damit haben sich Forschende im Projekt BioLube befasst.