Projekte im Porträt

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Luftbild einer Kläranlage mit runden Becken und rechteckigen Strukturen
In Kläranlagen können viele Schadstoffe bis heute nicht routinemäßig erkannt werden. Das Projekt BioQuant will dafür eine Lösung schaffen.

Biohybride Sensoren für die Wasseranalytik

Ein Forschungsteam erprobt den Einsatz von Quantencluster-DNA in winzigen Sensoren. So soll eine einfach zu bedienende Analyseplattform für Klärwerke oder Feldtests entstehen, um chemische Belastungen frühzeitig aufzuspüren.

Ein weißes Laborgerät mit offener transparenter Schublade, in der ein Plastikbehälter mit vielen Löchern steckt, die mit einer rötlichen Flüssigkeit gefüllt sind.
In Mikrotiterplatten werden die erfolgversprechendsten Klone selektiert.

Mikrotiterplatten dem industriellen Bioreaktor annähern

Das Freiburger Biotechnologieunternehmen Cytena hat eine Technologie entwickelt, mit der sich Zelllinien für die Produktion von Biopharmazeutika effizienter herstellen lassen.

Grafik, die die Pore als graue, T-förmige Struktur darstellt, deren Bein eine violett-blau gezeichnete Membran durchdringt, und in deren Bein ein aus bunten Atomen gebildetes Molekül steckt
Die graue Nanopore ist an die violett-blaue Membran gebunden und birgt in ihrem Inneren das zu analysierende Molekül (bunt).

Proteinanalysen mit Nanoporen statt Massenspektrometrie

Freiburger Forschende entwickeln Zukunftstechnologien für die Bioanalytik: Nanoskalige Membranporen und Mikroelektronik sollen eine kostengünstige Alternative bilden, um Proteine zu identifizieren.

Die Sonnenblume ist äußerst anfällig gegen Krankheiten. Forscher wollen das ändern.
Ein spezielle Öl der Sonnenblume dient Forschenden als Rohstoff zur Herstellung biobasierter Hochleistungsverbundwerkstoffe.

Biobasierte Kunststoffbausteine aus heimischem Pflanzenöl

Bielefelder Forschende haben ein umweltschonendes Verfahren zur Herstellung von biobasierten Polyurethanen für Hochleistungsverbundstoffe entwickelt.

Feld mit unterschiedlichen Getreidepflanzen mit ähnlicher Wuchshöhe
Roggen mit genetischer Halmverkürzung: Die Prototypen erreichen eine Wuchshöhe von normalstrohigem Triticale (im Vordergrund links u. rechts) und sind deutlich kürzer als normalstrohiger Roggen im Hintergrund.

Roggen – das Getreide der Zukunft?

Durchbrüche in der Züchtung könnten der vernachlässigten Kulturpflanze zu einem Comeback verhelfen – insbesondere in der Klimakrise.

Nachwuchsgruppe BagWA 2023
Gruppenbild der Nachwuchsgruppen beim Statustreffen in Eberswalde

Zukunftsthemen für eine umfassende Bioökonomie: Statustreffen der BMBF-geförderten Nachwuchsforscher

Die Nachwuchsgruppen der Fördermaßnahme „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ trafen sich an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde. Aus diesem Anlass werden die vier im Jahr 2023 gestarteten Projekte in diesem Artikel vorgestellt.

Vier Männer und eine Frau stehen in Laborkitteln im Labor
Das Linopol-Projektteam erreichte alle Projektziele.

Polyamide und Duftstoffe aus Distelöl

Das Projekt Linopol hat ein Verfahren entwickelt, um Polymer-Zwischenprodukte biobasiert herzustellen.

Glühbirne mit grünem Blatt

Strategien für eine erfolgreiche Innovationspolitik

Im Projekt BioTOP haben Forschende die transformationsorientierte Innovationspolitik in der Bioökonomie im Hinblick auf deren Stand und Potenziale unter die Lupe genommen und Lösungsstrategien erarbeitet.

Nordseekrabben
Die Panzer von Schalentieren wie Krabben (Nordseekrabben) enthalten das zweitwichtigste Biopolymer Chitin.

Mit Enzymen Chitin-Oligomere funktionalisieren

Mithilfe neu entwickelter Enzymsysteme haben Münchner Forschende Chitin aus Krabbenschalen als Biopolymer für den 3D-Druck und als Futtermittelzusatz nutzbar gemacht.

Burger
Für Burger-Patties gibt es inzwischen einige pflanzliche Alternativen.

Wo stehen die Fleischalternativen in Deutschland?

Eine Studie hat die Innovationssysteme der Insekten-, Pflanzen- und Kulturfleischprodukte analysiert.

Grünland in den Alpen
Grünlandökosysteme sind in den süddeutschen Alpen und im Alpenvorland mit einer Gesamtfläche von mehr als einer Million Hektar weit verbreitet.

Grünland in den Alpen nachhaltig bewirtschaften

Im BonaRes-Projekt SUSALPSII wird untersucht, wie der Klimawandel in den Alpen die Produktivität der Grünlandböden beeinflusst und wie die Bewirtschaftung künftig verändert werden kann.

Der RapidMapper während einer Kartierungskampagne mit den 4 derzeit integrierten Sensorsystemen.
Die Multi-Sensor-Plattform RapidMapper während einer Kartierungskampagne mit den vier derzeit integrierten Sensorsystemen.

Sensor-Plattform zum ortsspezifischen Bodenmanagement

Forschende entwickeln eine Multi-Sensor-Plattform, die für jeden Quadratmeter auf dem Feld den exakten Düngebedarf erfassen soll.

Häufchen aus dunkelgrünem Pulver
Das getrocknete Chrysolaminarin wurde aus aufbereiteter Algenbiomasse gewonnen.

Algenbiotechnologie: Wie werden Prozesse profitabel?

Fraunhofer-Forschende aus Stuttgart und Leuna haben untersucht, wie sich aus Kieselalgen wertvolle Inhaltstoffe in hoher Ausbeute gewinnen lassen.

roh (rechts) und torrefizierte Hackschnitzel
Mittels überhitztem Wasserdampf torrefizierte Buchenholz-Hackschnitzel (links) haben im Vergleich zu unbehandelten Hackschnitzeln (rechts) einen erhöhten Brennwert und sind zudem wasserabweisend.

Mit Holz und Heißdampf Basischemikalien erzeugen

Forschende haben das Verfahren der Torrefizierung weiterentwickelt, um pflanzliche Biomasse stofflich und energetisch besser zu verwerten.

Kolorierte Darstellung des Bakteriums Shewanella oneidensis
Shewanella oneidensis ist ein weit verbreitetes Bodenbakterium, das künftig industriell als mikrobielle Biofabrik genutzt werden soll.

Elektrobiotechnologie auf dem Weg zur Praxisreife

In acht Jahren Grundlagenarbeit hat das Forschungsprojekt MES das Feld der mikrobiellen Elektrosynthesen weit vorangebracht.

Zwei Reihen Pfefferpflanzen mit einem Gang dazwischen
ENDOBICA-Versuch: Die Zugabe einer Bacillus-Sporenformulierung fördert das Wachstum gesunder Pfefferpflanzen in der natürlichen Anbauregion im vietnamesischen zentralen Hochland.

Die guten Mitbewohner

Bakterien, die in und auf Pflanzen siedeln und schädliche Organismen wie pflanzenpathogene Pilze und Fadenwürmer fernhalten, sollen chemische Pestizide ersetzen.

Bürgerdialog zur Bioökonomie
Bürgerdialog zur Bioökonomie

Bioökonomie braucht Bürgerinnen und Bürger

Worauf kommt es an bei Bürgerdialogen zur Bioökonomie? Was ist Bürgerinnen und Bürgern wichtig für eine nachhaltige Bioökonomie? Diese und andere Fragen haben Forschende im Projekt BIOCIVIS untersucht.

Ausschnitt eines Reagenzglases mit klarer Flüssigkeit und dunklen Polymerscheiben
Als Scheiben sollen die Polymere mit den Enzymen ihre Funktion auch in Nährlösungen entfalten.

Auf dem Weg zur neuen Biotechnologie?

Forschende wollen die Substrate Zucker und Alkohol durch den günstigeren und nachhaltigen Wasserstoff ersetzen.

Projekt electraDetouch: Klebstoffe elektrisch entkleben
Das Abschalten der Klebeigenschaften übernimmt ein Schalter, der einen elektrischen Impuls auf den Klebstoff leitet.

Klebstoffe auf Knopfdruck entkleben

Ein Forschungskonsortium will einen biohybriden Klebstoff entwickeln, der überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und sich mittels eines elektrischen Impulses entklebt – aber nur dann, wenn es erwünscht ist.

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Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel: Auftakttreffen der fünf neuen Nachwuchsgruppen

Im Rahmen der Fördermaßnahme „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ haben sich erstmals die fünf neuen Nachwuchsgruppen der zweiten Förderrunde im BMBF getroffen und sich über ihre Projekte ausgetauscht.