Studien & Statistiken

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Grafik zum DBU-Umweltmonitor "Energiewende und Wohnen"

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (2022): Mehrheit der Deutschen setzt auf erneuerbare Energien

Laut forsa-Erhebung im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erteilt eine klare Mehrheit der Deutschen der Renaissance von Atomkraft eine Absage; erneuerbare Energien (EE) finden hingegen breite Unterstützung.

Kultiviertes Fleisch aus Muskelzellen in der Petrischale

Universität Osnabrück (2022): Akzeptanz von kultiviertem Fleisch in Deutschland

Laut einer Studie der Universität Osnabrück zur Akzeptanz von In-vitro-Fleisch, gaben 47% der befragten Verbraucherinnen und Verbraucher an, dass sie einen im Labor gezüchteten Burger öfter anstelle herkömmlichen Fleischs essen würden. 

Zero waste – unverpackte Lebensmittel

MLU (2022): Plastik, nein danke: Kunden bevorzugen Lebensmittelverpackungen, die sie für nachhaltig halten

Verbraucherinnen und Verbraucher sind bereit, mehr Geld für Lebensmittelverpackungen zu bezahlen, die sie selbst als nachhaltig empfinden. Einer Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zufolge sind bei Obst und Gemüse sogar unverpackte Lebensmittel am beliebtesten, gefolgt von Papierverpackungen und solchen aus Recyclingplastik. 

Bioökonomie gemeinsam gestalten Visual

Bioökonomierat (2022): Bioökonomie: Gemeinsam eine nachhaltige Zukunft gestalten

In seinem ersten Arbeitspapier beschreibt der III. Bioökonomierat seine Rolle als Beratungsgremium der Bundesregierung und beleuchtet wichtige Handlungs- und Themenfelder, die adressiert werden sollten, um gemeinsam eine gesellschaftliche und industrielle Transformation zu erreichen.

WWF und AWI (2022): Auswirkungen der Plastikverschmutzung in den Ozeanen auf Meeresarten, biologische Vielfalt und Ökosysteme

Die Naturschutzorganisation WWF hat vor dramatischen Auswirkungen des zunehmenden Plastikmülls in den Meeren gewarnt. Sie beruft sich auf eine Studie des Alfred-Wegener-Instituts.

Maisfeld

Universität Bonn und Breakthrough-Institut (2022): Gentechnik kann sich positiv aufs Klima auswirken

Eine neue Studie der Universität Bonn und des Breakthrough-Instituts (USA) zeigt, dass sich gentechnisch veränderte Pflanzen positiv auf die Umwelt und vor allem das Klima auswirken könnten.

Schmetterlinge auf einer Wiese

Universität Koblenz-Landau (2021): Pestizidbelastung von Insekten in Naturschutzgebieten

Insekten in Naturschutzgebieten sind stark mit Pestiziden belastet. Das zeigt eine Studie unter Beteiligung der Universität Koblenz-Landau. Durchschnittlich 16 unterschiedliche Pestizide wurden auf den Tieren nachgewiesen.

Energiewirtschaft und chemische Industrie sind Hauptversursacher von CO2

Umwelttechnik BW (2021): Machbarkeitsstudie im Themenfeld Carbon Economy

In verschiedensten industriellen Prozessen fallen kaum vermeidbar Treibhausgasemissionen an. Eine vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Studie untersucht Potenziale und Konzepte, auch solche Industriezweige klimaneutral zu machen.

Blumenwiese

iDiv und MLU (2021): Richtungswechsel zu Pflanzen mit größerer Reichweite

In einigen Ökosystemen Europas sind „Allerweltsarten“ auf dem Vormarsch und verdrängen seltenere Pflanzenarten. Diese Entwicklung hat ein Team unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstmals nachgewiesen.

Rot-schnurrbärtiger Bülbül

Uni Bayreuth (2021): Vielfalt ökologischer Funktionen auf Meeresinseln sinkt

Der Einfluss des Menschen formt ökologische Gemeinschaften durch das Aussterben und die Einführung von Arten um. Forschende der Universität Bayreuth haben diese Prozesse am Beispiel von Vögeln auf Ozeaninseln untersucht. Sie konnten zeigen, dass der Artenschwund langfristig eine Vereinheitlichung der Ökosysteme und ihrer Funktionen bewirkt.

Uni Basel (2021): Metaanalyse zu pfluglosem Ackerbau

Eine nachhaltige Landwirtschaft lässt sich nicht mit einer Universallösung erreichen, dies zeigt eine Metaanalyse der Universität Basel. Demnach bringt der bisherige Fokus auf den pfluglosen Ackerbau nicht die gewünschten Ergebnisse. Ein nachhaltiges Landwirtschaftssystem muss für die lokalen Bedürfnisse und im Dialog mit den Landwirten vor Ort entwickelt werden.

Plastikmüll

RWTH Aachen, ETH Zürich (2021) | Netto-Null-Emissionen sind möglich

Eine kürzlich in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie der RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich zeigt, dass Netto-Null-Treibhausgasemissionen aus Kunststoffen möglich sind.

Planet Erde

Global Footprint Network (2021): Erdüberlastungstag

Von heute an verbraucht die Weltbevölkerung mehr Ressourcen als binnen eines Jahres auf natürliche Weise erneuert werden können, lebt also ökologisch über ihre Verhältnisse. Das geht aus Berechnungen des Global Footprint Networks hervor.

Blick auf die Baumkronen eines Laubwaldes

IINAS | NABU (2021): Zukunftsfähige Bioökonomie

Um die Erde nicht über die Grenzen ihrer Belastbarkeit zu bringen, gilt es die globalen CO2-Emissionen und den Ressourcenverbrauch deutlich zu reduzieren. Lösungen hierfür bietet die Bioökonomie. Eine vom Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) beauftragte Studie des Internationalen Instituts für Nachhaltigkeitsanalysen und -strategien (IINAS) zeigt, wo die Potenziale für eine nachhaltige Nutzung von Rohstoffen am größten sind.

Strohballen auf dem Feld, die mit Erntegarn gebunden sind, um sie in Form zu halten und zu fixieren.

Fraunhofer-UMSICHT | Ökopol (2021): Kunststoffe in der Umwelt

Mehr als 13.000 Tonnen Kunststoffe, insbesondere Mikroplastik, werden jährlich in Deutschland durch landwirtschaftliche Aktivitäten freigesetzt und verbleiben meist im Boden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Fraunhofer UMSICHT und Ökopol im Auftrag des NABU. 

Grafik zur globalen Kohlenstoffnachfrage nach organischen Chemikalien und Derivaten

nova-Institut (2021): Fossilem Kohlenstoff den Hahn abdrehen

Der Chemiesektor hat einen wachsenden Bedarf an Kohlenstoff. 450 Millionen Tonnen Kohlenstoff, die meist aus fossilen Ressourcen stammen, sind heute in Chemikalien und Polymeren enthalten. Wie kann dieser steigende Bedarf zukünftig gedeckt werden? Dieser Frage geht das nova-Institut nach.

Faultier im Regenwald

Leibniz-IZW (2021): Wie der Verlust der Tierwelt in tropischen Wäldern das Erreichen der SDGs untergräbt

Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und des Lund University Centre for Sustainability Studies (LUCSUS) betrachtet den Zusammenhang zwischen zunehmend tierleeren Tropenwäldern und den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung. 

Übersicht Forschungseinrichtungen zur Bioökonomie in Deutschland

Bioökonomie.de (2021): Forschungsumfrage zur Bioökonomie

Im Abstand von zwei Jahren kontaktiert bioökonomie.de die natur- und geisteswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland, die sich mit Bioökonomie beschäftigen, und befragt sie zu ihren Aktivitäten.

Besorgniserregender Zustand des Waldes, Schäden durch Sturm, Dürre, Schädlinge

Thünen-Institut (2021): Waldzustandsbericht 2020

Dem deutschen Wald geht es so schlecht wie seit 1984 nicht. Das geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht hervor. Schwer zugesetzt haben dem Wald demnach die Dürre der vergangenen Jahre, Stürme und Schädlinge – allen voran der Borkenkäfer.

Auf einem Feld werden Pestizide versprüht

UNEP (2021): Auswirkungen des Ernährungssystems auf den Verlust der biologischen Vielfalt

Die biologische Vielfalt, die für die Gesundheit der Menschen und des Planeten entscheidend ist, nimmt schneller ab als je zuvor in der Geschichte der Menschheit. Der Fleischkonsum ist laut einer aktuellen Studie der weltweit größte Zerstörer der Natur.