Studien & Statistiken

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Futuristisch anmutender Pipettierroboter.

EFI (2026): Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands

Die Expertenkommission Forschung und Innovation bewertet in ihrem Jahresgutachten 2026 die Hightech Agenda Deutschland positiv, sieht jedoch bei der Umsetzung zentraler Schlüsseltechnologien wie der Biotechnologie weiteren Handlungsbedarf.

Eine Forscherin entnimmt und beschriftet Bodenproben auf einem Feld.

Uni Zürich u.a. (2026): Pflanzenschutzmittel in Europas Böden

Die europaweite Studie zeigt, dass 70 % der untersuchten Böden Pflanzenschutzmittelrückstände enthalten. Die Ergebnisse geben erstmals einen umfassenden Überblick über Verbreitung und Auswirkungen auf Biodiversität und Bodenfunktionen.

Blick vom Grünen auf Industrie-Anlage. (Symbolbild)

IN4climate.NRW (2026): Kohlenstoff - aber nachhaltig!

Das Diskussionspapier von IN4climate.NRW untersucht, wie sich der Kohlenstoffbedarf der Chemieindustrie künftig nachhaltig decken lässt. Es zeigt Strategien auf, mit denen Recycling, Biomasse und CO₂ zur Grundlage einer klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Produktion werden können.

Freilandeier auf Stroh

BUND (2025): PFAS in Lebensmitteln

Zusammen mit der französischen NGO Générations Futures wertete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Daten der Europäischen Agentur für Lebensmittelsicherheit (EFSA) systematisch aus und testete im Frühjahr 2025 insgesamt 22 Stichproben von Hühnereiern auf Ewigkeitschemikalien (PFAS = per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen).

Plastikmüll im Meer

UFZ (2025): Nanoplastik im Nordatlantik

Die Verschmutzung von Meeren, Luft und Böden durch Mikroplastik ist gut dokumentiert. Deutlich weniger erforscht ist hingegen das Vorkommen der noch kleineren Nanoplastikpartikel in der Umwelt. 

 

Wald im Herbst

Building Green (2025): Waldzertifizierungssysteme im Vergleich

In einer Studie des Beratungsunternehmens BuildingGreen werden drei Zertifizierungssysteme für nachhaltige Waldbewirtschaftung verglichen: FSC, PEFC und SFI. Untersucht wurden die Kriterien zur Waldbewirtschaftung, die Produktkettenzertifizierung sowie die Organisationsstruktur der Systeme. 

Mit Plastikmüll verschmutzer Strand

GET (2025): Mikroplastik-Anstieg im Meer wird unterschätzt

Mikroplastik in den Meeren könnte sich bis 2060 massiv vermehren – selbst bei verbessertem Abfallmanagement. Dies ist das Ergebnis einer Studie des interdisziplinären Forschungsinstituts Géosciences Environnement Toulouse (GET).

Autobahnkreuz durchschneidet Landschaft

iDiv u. a. (2025): Zerschneidung von Lebensräumen fördert nicht die Artenvielfalt

Eine Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der University of Michigan und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) widerlegt die These, dass die Zerschneidung von Lebensräumen die Artenvielfalt fördert. 
 

Auflauf mit ziehendem Käse

GFI (2025): Verbraucherumfrage zu Präzisionsfermentation

Eine aktuelle Studie, durchgeführt vom Good Food Institute (GFI) in Zusammenarbeit mit Accenture, untersuchte die Einstellungen und Präferenzen der Verbraucher gegenüber Produkten aus der Präzisionsfermentation in fünf Schlüsselmärkten: Frankreich, Deutschland, Spanien, Großbritannien und den USA.

Auch bei der Tierhaltung spielen digitale lösungen eine immer wichigere Rolle.

Greenpeace (2024): Turning down the heat

Laut einer Studie von Greenpeace Nordic konkurrieren die geschätzten Methanemissionen von 29 großen Fleisch- und Molkereiunternehmen mit denen der 100 größten fossilen Brennstoffunternehmen der Welt.

Capgemini (2024): Engineering biology: The time is now

Laut einer Studie des Capgemini Research Institute zur Bioökonomie setzen Unternehmen aller Industriezweige auf das Transformationspotenzial der Synthetischen Biologie. 
 

Käse

Universität Göttingen (2024): Akzeptanz von tierfreiem Käse

Aktuell arbeiten sowohl Unternehmen als auch Forschungsinstitute an biotechnologischen Verfahren zur Herstellung von tierfreien Alternativen zu Milchprodukten. Forschende der Universität Göttingen untersuchten die Akzeptanz solcher Produkte durch Verbraucherinnen und Verbraucher.

So sieht ein ökologischer Donut aus: Der gelbe Kreis in der Mitte kennzeichnet einen angemessenen Lebensstandard für alle Menschen. Der rote Bereich ausserhalb des Donuts ist die sogenannte Risikozone, in der irreversible Umweltschäden wahrscheinlich sind.

Empa (2024): Ein gutes und ökologisches Leben für alle ist möglich

Nachhaltigkeit und Lebensqualität muss kein Widerspruch sein – das zeigen Empa-Forschende in einer neuen Studie.

Kultivierte Felder mit blühenden Randstreife, Mohn- und Kornblumen

NTU (2024): Abwechslungsreiche Landschaften erhöhen die biologische Vielfalt auf Äckern

Intensive Landwirtschaft gilt als eine Ursache des weltweiten Artensterbens. Eine vielfältige Landschaft kann jedoch die Biodiversität auf dem Acker erheblich fördern.

Gefüllter Einkaufswagen

Utopia.de (2024): Nachhaltiger Konsum in Krisenzeiten

Zwar wird nachhaltiger Konsum in Deutschland von den aktuellen gesellschaftlichen und ökonomischen Krisen beeinflusst, bleibt aber in der Mitte der Gesellschaft fest verankert. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des Nachhaltigkeitsportals Utopia.de.

Cover: Green Startup Monitor

Borderstep-Institut (2024): Green Startup Monitor

Grüne Start-ups sind ein wichtiger Treiber für den Wandel hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Green Startup Monitors (GSM) 2024. 

Ein umgekipptes Glas mit verschiedenen Getreidesorten, darin steht eine Spielzeug-Kuh.

Green Alliance (2024): Eine neue Flächendividende

Die Denkfabrik Green Alliance hat in zehn europäischen Ländern untersucht, wie sich eine Umstellung auf pflanzenbasierte Ernährung auf die Landnutzung auswirken könnte.

Insekten sind eine proteinreiche Kost mit Zukunft.

TU Berlin (2023): Akzeptanz von Insekten als Lebensmittel erhöhen

Eine repräsentative Erhebung im Rahmen des EU-Forschungsprojektes „Sustainable Insect Chain“, durchgeführt von Forschenden der Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft, ergab, dass die Akzeptanz von Lebensmitteln aus Insekten in Deutschland, Italien und Portugal sehr gering ist.

Vegane Fleischersatzprodukte

IIASA (2023): Mit pflanzlichen Fleischalternativen die Klima- und Biodiversitätsziele erreichen

Wenn bis 2050 50% der Fleisch- und Milchprodukte durch pflanzliche Alternativen ersetzt werden, könnten die mit Landwirtschaft und Flächennutzung verbundenen Treibhausgasemissionen um 31% gesenkt und die Zerstörung von Wäldern und natürlichen Böden aufgehalten werden, so eine aktuelle Studie.

Klimawandel

Universität Jena (2023): Umfrage zu Bioökonomie und sozial-ökologischem Wandel

Viele Menschen machen sich Sorgen um die Zukunft auf unserem Planeten. Gleichzeitig schrecken die meisten vor der Vorstellung eines umfassenden Wandels ihrer Lebensweise zurück. Forschende hingegen sehen diesen als unumgänglich an, um Klima- und Biodiversitätskrise noch abmildern zu können und ihre Folgen zu bewältigen.