Neues aus der Bioökonomie

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Eine KI-basierte Karte der Bioökonomie-Aktivitäten in Deutschland

KI-Sprachmodell erzeugt Karte der Bioökonomie-Unternehmen

Ein vom BMBF gefördertes Forschungsteam hat ein Sprachmodell mit Webtexten von 680.000 deutschen Unternehmen trainiert und hat daraus solche mit Bioökonomie-Aktivitäten identifiziert und verortet.

Dem Team um Tim Fellinger ist es gelungen, Elektrolyse und Fermentation in einem System miteinander zu kombinieren, um aus CO2 nutzbare Ausgangssubstanzen herzustellen.
Dem Team um Tim Fellinger ist es gelungen, Elektrolyse und Fermentation in einem System miteinander zu kombinieren, um aus CO2 nutzbare Ausgangssubstanzen herzustellen.

Neue Katalysatoren für die CO2-Verwertung

Forschende aus Berlin und München haben kohlenstoffbasierte Katalysatoren für die biotechnologische Verwertung von CO₂ entwickelt.

Prof. Dr. Maria Mittag von der Universität Jena mit Kulturen der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii.
Prof. Dr. Maria Mittag von der Universität Jena mit Kulturen der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii

Allianz aus Mikroalge und Bakterium

Forschende aus Jena haben eine Lebensgemeinschaft von Bakterien und Mikroalgen untersucht und entdeckt, wie sie damit gemeinsam zum Klimaschutz beitragen.

Salat im Hochbeet
Im Rahmen des Projektes U-Cycle führen Gärtnerinnen und Gärtner selbst Experimente mit dem Recyclingdünger durch und dokumentieren die Ergebnisse.

Gärtnern mit urinbasiertem Recyclingdünger

Noch bis Mitte April können sich Hobbygärtnerinnen und -gärtner bundesweit für eine Teilnahme am Citizen-Science-Projekt „U-Cycle“ bewerben, um sich von der Wirkung eines neuartigen Recyclingdüngers selbst zu überzeugen.

Robert Hoffie untersucht Gerste

Schlüssel-Gen für giftiges Alkaloid in Gerste entdeckt

Viele Sorten der Gerste produzieren eine für Nutztiere giftige Substanz namens Gramin. Forschende aus Hannover und Gatersleben haben aufgeklärt, wie das Alkaloid in der Pflanze hergestellt wird.

Eine Fraunhofer-Allianz sucht nach biobasierten Quellen für Synthesekautschuk

Biobasierte Quellen für Synthesekautschuk erschließen

Eine Allianz aus vier Fraunhofer-Instituten erschließt alternative, biobasierte Rohstoffquellen für Synthesekautschuk, der künftig für die Herstellung von Autoreifen eingesetzt werden soll.

Zwei experimentelle Anzuchtsysteme, die für die Untersuchung der Wurzelmikrobiota entwickelt wurden. Links: CD-Rhizotron, hier wachsen Pflanzen auf Erde; rechts: ArtSoil, bei dem Pflanzen auf einer Agar-Matrix mit erdähnlichen Eigenschaften gezogen.
Zwei experimentelle Anzuchtsysteme, die für die Untersuchung der Wurzelmikrobiota entwickelt wurden. Links: CD-Rhizotron, hier wachsen Pflanzen auf Erde; rechts: ArtSoil, bei dem Pflanzen auf einer Agar-Matrix mit erdähnlichen Eigenschaften gezogen.

Mikrobiom-Forschung: Wurzelorte unterschiedlich besiedelt

Forschende aus Köln und Düsseldorf haben die mikrobielle Lebensgemeinschaft an Pflanzenwurzeln mit Hightech-Methoden untersucht. Je nach räumlicher Lage ist die Wurzel unterschiedlich besiedelt – das erinnert an die Darmflora.

Aufbau des Wandelements
Aufbau des Wandelements

Neuer Verbundwerkstoff aus pflanzlichen Carbonfasern und Biokohle

Als Alternative zu Stahlbeton haben Forschende des Deutschen Instituts für Textil- und Faserforschung einen Kombi-Baustoff aus Naturstein, Carbonfasern und Biokohle entwickelt, der eine besonders gute CO₂-Bilanz aufweist.

Maispflanzen im Labor
Das Wurzelmikrobiom von Maispflanzen aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde wurden untersucht.

Erbgut von Maispflanzen prägt Wurzelmikrobiom mit

Nicht nur die Eigenschaften des Bodens, auch die Erbanlagen einer Pflanze beeinflussen, welche Mikroben sich an deren Wurzel ansiedeln. Das zeigt eine internationale Studie, an der Forschende aus Bonn und Gatersleben beteiligt waren.

Mit pilzwiderstandsfähigen Rebsorten lassen sich bis zu achtzig Prozent der eingesezten Pflanzenschutzmittel im Weinbau einsparen
Mit pilzwiderstandsfähigen Rebsorten lassen sich bis zu achtzig Prozent der eingesezten Pflanzenschutzmittel im Weinbau einsparen.

Rebsorten besser gegen Pilze wappnen

Unter der Leitung des Julius-Kühn-Instituts will ein europäisches Forschungsteam pilzwiderstandsfähige Weinreben untersuchen und molekulare Marker für die Rebenzüchtung identifizieren. Eine Schlüsselrolle könnte die Cuticula auf der Beerenhaut spielen.

Die „Flora Incognita“-App hat neue Künstliche Intelligenz erhalten
Die App Flora Incognita erkennt weltweit 16.000 Arten und ist in 20 Sprachen verfügbar.

KI-basierte Bestimmungs-App liefert wertvolle Forschungsdaten

Neue Studien des Projektes Flora Incognita zeigen, dass die KI-basierte Pflanzenerkennung per Smartphone-App nicht nur für den Laien hilfreich ist, sondern auch Forschenden über die Entwicklungsstadien von Pflanzen Auskunft gibt.

Schaumartige Strukturen absorbieren (schlucken) den Schall und reduzieren unerwünschte Schwingungen
Schaumartige Strukturen schlucken den Schall und reduzieren unerwünschte Schwingungen.

Lautsprecherboxen aus gedrucktem Pilzmyzel

Fraunhofer-Forschende aus Chemnitz wollen den Klang von Lautsprecherboxen durch Pilzmyzel verbessern. Dafür soll der innovative Werkstoff im 3D-Druck verarbeitet werden.

Fast ein Drittel der Neugründungen sind nachhaltige Firmen, so der aktuelle Green Startup Monitor 2024.
Fast ein Drittel der Neugründungen sind nachhaltige Firmen, so der aktuelle Green Startup Monitor 2024.

Grüne Start-ups bleiben Transformationstreiber

Der Anteil grüner Start-ups ist zwar weiterhin hoch, aufgrund der aktuell schwierigen Markt- und Finanzierungsbedingungen allerdings leicht rückläufig. Das zeigt der aktuelle Green Startup Monitor.

Drohnen könnten im Pflanzenschutz unterstützen, Pflanzenschutzmittel zielgerichtet auszubringen.
Drohnen könnten dabei unterstützen, Pflanzenschutzmittel zielgerichtet auszubringen.

Strategien zur Einsparung von Pflanzenschutzmitteln aufzeigen

In einem neuen EU-Projekt wollen Forschende unter Leitung des Julius-Kühn-Instituts untersuchen, wie sich mithilfe innovativer Technologien der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Ackerbau reduzieren lässt.

Aus dem Wingert, dennoch nicht aus der Traube: In seinem ersten Ansatz entwickelt das SusBev-Konsortium ein fermentiertes, alkoholarmes, weinähnliches Getränk aus unbehandelten Weinblättern
Aus dem Wingert, dennoch nicht aus der Traube: In seinem ersten Ansatz entwickelt das SusBev-Konsortium ein fermentiertes, alkoholarmes, weinähnliches Getränk aus unbehandelten Weinblättern.

Neue Getränke mit Aromen aus Weinblättern

Landwirtschaftliche Rest- und Nebenströme aus dem Weinbau dienen einem neuen Forschungskonsortium unter Beteiligung der BRAIN Biotech AG als Ausgangsstoffe zur Herstellung alkoholfreier Getränke.

Ein Pumpensystem am Roboter ermöglicht, Wasser bis auf einen Milliliter genau zu dosieren.
FarmBot im Gewächshaus — ein Pumpensystem am Roboter ermöglicht, Wasser bis auf einen Milliliter genau zu dosieren.

Mit Hightech-Plattform Klimafolgen an Pflanzen studieren

Forschende und Studierende der TH Köln und der Universität zu Köln haben eine Experimentierplattform entwickelt, die verdeutlicht, wie der Klimawandel das Pflanzenwachstum beeinflusst.

Bikomponenten-BCF-Spinnanlage der Firma Oerlikon Neumag.
Bikomponenten-BCF-Spinnanlage der Firma Oerlikon Neumag.

DITF: Moderne Schmelzspinntechnik für biobasierte Fasern

Am Schmelzspinntechnikum des DITF wurde eine neue Anlage in Betrieb genommen, um leistungsfähige Spinnverfahren und das Funktionalisieren nachhaltiger Fasern aus Biopolymeren voranzutreiben.

Myzelbasierter Kompositwerkstoff aus Stroh, Spelzen und Stärke
Myzelbasierter Kompositwerkstoff aus Stroh, Spelzen und Stärke. Das biogene Substrat wurde vom Myzel des Pilzes Ganoderma resinaceum dreidimensional durchwachsen und gebunden und der Verbund im Anschluss hitzegetrocknet und geschliffen.

Kühlboxen aus Pilzmyzel

Unter Leitung des Bremer Instituts für Produktion und Logistik wollen Forschende neue Produktionsmethoden zur Herstellung biologisch abbaubarer Verpackungen aus Pilzmyzel-Verbundwerkstoffen entwickeln.

Federn enthalten Keratin, ein wasserunlösliches Strukturprotein, aus dem sich Bestandteile von Klebstoffen herstellen lassen.
Federn enthalten Keratin, ein wasserunlösliches Strukturprotein, aus dem sich Bestandteile von Klebstoffen herstellen lassen.

Klebstoffe aus Hühnerfedern

Fraunhofer-Forschende haben gemeinsam mit dem Konzern Henkel ein Verfahren zur Nutzung des Biopolymers Keratin zur Herstellung von Klebstoffen entwickelt.

Hier entsteht das neue Produktionswerk: traceless Gründerinnen Anne Lamp (li.) und Johanna Baare (re.), zusammen mit der Vorbesitzerin Franziska Wedemann (Mitte)
Hier entsteht das neue Produktionswerk: traceless-Gründerinnen Anne Lamp (li.) und Johanna Baare (re.) mit der Vorbesitzerin Franziska Wedemann (Mitte)

Traceless: Erste Produktionsstätte in früherer Großbäckerei

In der ehemaligen Großbäckerei Wedemann in Hamburg-Harburg wird das Bioökonomie-Start-up traceless materials die erste großtechnische Produktion seines Biomaterials starten.