Neues aus der Bioökonomie

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Aachener Forschende kicken auf biobasiertem Kunstrasen.
Aachener Forschende kicken auf biobasiertem Kunstrasen.

Nachhaltig kicken auf biobasiertem Kunstrasen

Zum Start der Fußball-EM haben Forschende des Innovationsraums BIOTEXFUTURE ihren biobasierten Kunstrasen BioTurf in Aachen vorgestellt. Das innovative Grün ist eine nachhaltige Alternative zum Kunstrasen aus fossilen Rohstoffen.

Drei Forschende von der Ruhr-Uni-Bochum mit einem Modell
Thomas Happe, Rieke Haas und Ulf-Peter Apfel (von links) untersuchten das katalytische Zentrum eines Algen-Enzyms im Detail, um die Voraussetzungen für die Wasserstoffherstellung besser zu verstehen.

Algenenzyme für die Wasserstoff-Produktion

Forschende der Ruhr-Universität Bochum konnten klären, wie das Algenenzym HydF aufgebaut ist und welche Rolle ein sogenannter Cofaktor bei der Produktion von Wasserstoff spielt.

Gersten-Ähren mit langen Grannen

Neuer SFB: Proteinbiochemie trifft Pflanzenforschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert einen neuen Sonderforschungsbereich an der Universität Halle-Wittenberg. Im Fokus stehen Mutationen im Erbgut von Pflanzen und wie sich diese auf die Proteine auswirken. 

Drei Kolonien von Talaromyces verruculosus in einer Petrischale
Drei Kolonien von Talaromyces verruculosus in einer Petrischale

Pilz verwandelt Cellulose in Plattformchemikalie

Forschenden am Leibniz-HKI in Jena ist es mithilfe eines Pilzes gelungen, eine nahe Verwandte der Zitronensäure – die erythro-Isozitronensäure – aus Cellulose in nur einem Schritt herzustellen und so für industrielle Anwendungen interessant zu machen.

KI soll beim "sanften Schnitt" assistieren
KI soll künftig im Weinanbau beim "sanften Schnitt" assistieren.

Weinbau: Mit KI zum sanften Rebschnitt

Forschende aus Kaiserslautern haben eine KI-basierte Technologie entwickelt, die Winzer künftig beim Schnitt der Reben präzise anleiten soll.

Schwefelporling an einer Eiche
Schwefelporling an einer Eiche

Pilze nutzen Lignin auch als Kohlenstoffquelle

Saarbrücker Biotechnologen haben gemeinsam mit niederländischen Forschenden erstmals nachgewiesen, dass Pilze den Holzstoff Lignin nicht nur zersetzen, sondern daraus Kohlenstoff zum Wachsen gewinnen.

Drei verschiedene Maispflanzen nach einer Dürre und anschließender Wiederbewässerung. In den beiden rechten Pflanzen wurde ein Gen ausgeschaltet, wodurch sie weniger Seminal- und mehr Lateralwurzeln bildeten. Linke Pflanze mit intaktem Gen
Drei verschiedene Maispflanzen nach einer Dürre und anschließender Wiederbewässerung. In den beiden rechten Pflanzen wurde ein Gen ausgeschaltet, wodurch sie weniger Seminal- und mehr Lateralwurzeln bildeten. Linke Pflanze mit intaktem Gen

Wie Wurzeln Maispflanzen vor Dürre schützen

Die Domestikation von Mais hat das Wurzelsystem der Nahrungspflanze stark verändert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Beteiligung Bonner Forschender. Sie identifizierten auch ein Gen, das für die Züchtung trockenresistenter Pflanzen entscheidend ist.

BonaRes-Konferenz 2024 in Leipzig
Geballte Bodenforschungsexpertise: Die BonaRes-Konferenz fand im Leipziger KUBUS im Wissenschaftspark Leipzig statt.

Bodenforschung: Akteure von BonaRes ziehen Bilanz

Auf der BonaRes-Konferenz in Leipzig tauschten sich Akteure aus Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis über die zentralen Ergebnisse der Fördermaßnahme zur Bodenforschung aus.

v.l.n.r.: Beirat Florian Dr. Gerold Lukowski, Dr. Florain Köster, Vorstand Prof. Beatrice Großjohann, Dr. René Glas-Albrecht, Birgit Pscheidl
Gründung der IG HELIX: v.l.: Beirat Florian Gerold Lukowski, Florain Köster, Vorstand Beatrice Großjohann, René Glas-Albrecht, Birgit Pscheidl, Ehremitglied Christian Pattermann war online dabei (im Hintergrund Computerbildschirm)

Neue Bioökonomie-Allianz für biobasierte Gesundheitsprodukte

Am BioÖkonomiezentrum Anklam hat sich mit der IG Helix eine Allianz aus Forschung und Wirtschaft etabliert, die die Nutzung pflanzlicher Rohstoffe aus der Region – vor allem für Gesundheitsprodukte – noch stärker in den Fokus rücken will.

Labor

Biotechnologie in Deutschland: Mehr als 1 Mrd. Euro fließt in die Branche

Im Jahr 2023 ist mehr frisches Kapital in die deutsche Biotechnologie-Branche geflossen als im Vorjahr. Auch bei den Wagniskapital-Investitionen ging es nach oben.

Anthony Eliot Striker (18) und Tina Thao-Nhi Schatz (18) vom Herder-Gymnasium in Berlin erhielten beim Bundeswettbewerb „Jugend forsch“ 2024 den Bundessieg im Fachgebiet Biologie für die Entwicklung einer Brennstoffzelle mithilfe von Bakterien.
Anthony Eliot Striker (18) und Tina Thao-Nhi Schatz (18) vom Herder-Gymnasium in Berlin errangen beim Bundeswettbewerb „Jugend forsch“ 2024 den Bundessieg im Fachgebiet Biologie.

Biobasierte Ideen punkten bei Jugend forscht

Mit Mikroben Strom erzeugen und Aromen aus Reststoffen gewinnen: Mit diesen Ideen konnten Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Nordrhein-Westfalen die Jury beim 59. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ im Fachbereich Biologie und Chemie überzeugen.

Blick in die BMBF-Broschüre Agrarsysteme der Zukunft

Agrarsysteme der Zukunft: Die neue Broschüre ist da

In der BMBF-Fördermaßnahme „Agrarsysteme der Zukunft“ erforschen acht große Konsortien innovative Ansätze für die nachhaltige Lebensmittel-Produktion von morgen. Über ihre Konzepte, Ziele und bisherigen Erfolge informiert eine neue Broschüre, die bioökonomie.de in Kooperation mit den Akteuren umgesetzt hat.

s iGEM2024-Team bei der Laborarbeit.
iGEM2024-Team bei der Laborarbeit

iGEM: Mit mikrobiell erzeugten Textilien nach Paris

Mit einem neuartigen Textilgewebe, das mithilfe von Bakterien und Hefe hergestellt wird, gehen junge Forschende aus Düsseldorf beim diesjährigen Studierenden-Wettbewerb der Synthetischen Biologie iGEM an den Start.

Antimikrobiell beschichtete Schuhsohle
Antimikrobiell ausgestattete Beschichtung auf 3D-gedruckten Schuhsolen

Antimikrobielle Beschichtung für Schuhsohlen

Die Entwicklung neuer Produkte aus pflanzlichen Rohstoffen stand im Fokus eines EU-Projektes, in dem Fraunhofer-Forschende vom ISC ihre innovative Beschichtung namens bioORMOCER für neue Anwendungsfelder nutzbar machten – etwa für Schuhsohlen und Fahrzeuge.

Links die konventionelle Population, rechts die Biogerste: Mit dem Auge sind Unterschiede nur für Fachleute erkennbar. Mit Hilfe der Molekulargenetik lassen sich aber große Unterschiede nachweisen
Links die konventionelle Population, rechts die Biogerste: Mit dem Auge sind Unterschiede nur für Fachleute erkennbar. Mithilfe der Molekulargenetik lassen sich aber große Unterschiede nachweisen.

Ökolandbau bewirkt Veränderungen im Pflanzen-Erbgut

Pflanzen, die im Biolandbau angebaut werden, passen sich genetisch im Laufe der Zeit an die Bedingungen an. Das zeigt eine Studie der Universität Bonn.

Bundesforschungsministerin Stark-Watzinger signiert mit DNA-Tinte.
Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger signiert mit einer DNA-Tinte, die Miniversionen des Grundgesetzes enthält, die Titelseite einer Süddeutschen Zeitung.

DNA als Datenspeicher: So funktioniert die Grundgesetz-Tinte

Im Biotech-Kunstprojekt „DNA unserer Demokratie“ haben Forschende anlässlich des 75. Jubiläums des Grundgesetzes den Verfassungstext in synthetischer DNA gespeichert und daraus eine Tinte hergestellt. Wie funktioniert das?

Algenfarm in Norwegen
Die von BettaF!sh verwendeten Meeresalgen werden in Norwegen gezüchtet.

BettaF!sh: Algenzutaten für Fisch-Alternativen

Das Berliner Start-up BettaF!sh wird im neuen EU-Forschungsprojekt FunSea seine Expertise bei der Entwicklung neuer Technologien zur Herstellung gesunder Lebensmittel aus kultivierten Meeresalgen einbringen.

Maispflanzen auf einer Anbaufläche
Maispflanzen auf einer Anbaufläche

Wie der Wurzelraum Ernteerträge sichern kann

Im Verbundprojekt RhizoTraits soll erkundet werden, inwiefern verschiedene Mischungen von Maissorten trotz des Klimawandels höhere Erträge garantieren können. Im Fokus steht der Wurzelraum der Pflanze – die Rhizosphäre.

Das Team von Climate Food
Das Team von Cultimate Foods hat bereits mehrere kommerzielle Pilotprojekte mit führenden Lebensmittel-Unternehmen durchgeführt.

Millionen für zellbasierte Fettzutat

Für die Entwicklung kultivierter Fettzutaten, die pflanzlichen Fleischersatzprodukten einen authentischen Geschmack geben sollen, konnte das Berliner Biotech-Start-up Cultimate Foods 2,3 Mio. Euro von Investoren einwerben.

Makroalgen im Glas
Die Grünalge Ulva spp. und Rotalge Furcellaria lumbricalis sollen bald schon in der Ostsee angebaut werden.

Algenanbau in der Ostsee etablieren

Unter der Leitung des Rostocker Vereins Alles Alge wollen Forschende und Unternehmen gemeinsam ein Anbausystem entwickeln, um Makroalgen in der Ostsee zu kultivieren.