Pilzbasierte Beschichtung für die Textilindustrie
Ein Forschungsprojekt der Hochschule Hof nutzt Pilzreste zur Herstellung biobasierter Textilbeschichtungen. Ziel ist es, kurzlebige Mode nachhaltiger zu machen und fossile Rohstoffe zu ersetzen.
Ein Forschungsprojekt der Hochschule Hof nutzt Pilzreste zur Herstellung biobasierter Textilbeschichtungen. Ziel ist es, kurzlebige Mode nachhaltiger zu machen und fossile Rohstoffe zu ersetzen.
Der globale Biotechnologie-Markt soll bis 2034 auf rund 5,7 Billionen US-Dollar anwachsen. Ein neuer Marktreport zeigt, wo Investitionen fließen, welche Mikroorganismen als Zellfabriken die Industrie prägen und warum Deutschland beim Technologietransfer aufholen muss.
Forschende in Jena entwickeln gemeinsam mit einem Papierhersteller eine biobasierte Beschichtung für Verpackungspapier, die Wasserdampf abhält, recyclingfähig bleibt und Kunststoff ersetzen könnte.
ZB MED und ZALF verknüpfen die Datenplattform BonaRes für agrarwissenschaftliche Forschungsdaten mit einem digitalen Langzeitarchiv. So sollen Boden- und Agrardaten aus Langzeitversuchen dauerhaft auffindbar, zitierfähig und verlässlich nutzbar bleiben.
Die Universität Hohenheim baut eine skalierbare Bioreaktoren-Plattform für zelluläre Landwirtschaft auf. Ziel ist die Nutzung von Mikroorganismen für nachhaltige Lebensmittel.
Magdeburger Forschende und ein Rostocker Start-up bündeln ihre Expertise, um kultiviertes Fleisch effizienter zu produzieren. Ziel ist eine skalierbare, nachhaltige Lebensmittelproduktion mit hoher Zellenausbeute.
Am Fraunhofer UMSICHT in Dortmund entsteht ein modernes Technikum für Werkstoffe auf Basis von Pilzmyzel. Aus Pilzgeflecht werden nachhaltige Materialien entwickelt für Bau, Verpackung und Industrie.
Papier könnte in Zukunft deutlich mehr leisten als nur verpacken. Forschende aus China und Schweden kombinieren Holzfasern mit bakterieller Cellulose und schaffen so ein besonders dichtes, belastbares Material.
Ein neuartiges, biobasiertes Düngesystem aus Hanfresten könnte Überdüngung vermeiden, Böden verbessern und Nährstoffe gezielt freisetzen. Fraunhofer-Forschende präsentieren diesen wichtigen Baustein einer nachhaltigen Landwirtschaft auf der Hannovermesse 2026.
Ein EU-Projekt zeigt, wie sich pflanzliche Rohstoffe mithilfe maßgeschneiderter Enzyme direkt und effizient in funktionale Materialien verwandeln lassen mit großem Potenzial für eine fossilfreie Industrie.
Mit einem 72-Stunden-Dauerlauf demonstriert eine europäische Pilotanlage erstmals die stabile Umwandlung von Lignin in Bioaromaten im größeren Maßstab. Damit belegt sie, dass sich der komplexe Biomasseprozess skalieren lässt und künftig fossile Aromaten ersetzen kann.
Forschende entwickeln eine Bioraffinerie, die Chitinreste aus Fischerei, Insektenzucht und Pilzproduktion in vielseitiges Chitosan verwandelt. Dieser bioabbaubare Rohstoff weist großes Potenzial für Verpackung, Textilien und Umwelttechnik auf.
UPM und Paramelt haben ein papierbasiertes Verpackungskonzept für Backwaren, Fast Food und Snacks vorgestellt. Die biobasierte Beschichtung soll Fett abhalten, recyclingfähig bleiben und bestehende Linien nutzen.
Ein biobasierter Wirkstoff verspricht, die Kosmetikindustrie nachhaltiger zu machen. Erstmals steht Glycolsäure aus pflanzlichen Quellen in großem Maßstab zur Verfügung und könnte fossile Rohstoffe verdrängen.
Eine neue Übersichtsarbeit zeigt, warum bakterielle Cellulose als biobasierter Plastik-Ersatz an Gewicht gewinnt. Das Material ist abbaubar, robust und für eine breite Anwendungspalette wie Verpackungen, Wundauflagen und Sensoren interessant.
Gemahlenes Altpapier lässt sich mit Polyurethan zu stabilen Verbundplatten verpressen. Die Studie zeigt Potenzial für leichte Bauelemente im Innenausbau und eine längere stoffliche Nutzung von Zellulosefasern.
BASF bringt mit Ultrason P 3010 BMB ein Polyphenylsulfon (PPSU) auf den Markt, bei dessen Herstellung fossile Rohstoffe teilweise durch nachwachsende ersetzt werden. Der Hochleistungskunststoff soll ohne neue Werkzeuge oder erneute Materialfreigaben einsetzbar sein.
Biertreber aus Brauereien könnte zum Rohstoff für biobasierte Verpackungen werden. Das Projekt BioSupPack entwickelt daraus neue Beschichtungen und Materialien, die fossile Kunststoffe in Papierverpackungen teilweise ersetzen sollen.
Das EU-Projekt PEFerence treibt die Entwicklung des biobasierten Kunststoffs PEF für Verpackungen voran. Das Material soll PET teilweise ersetzen, Emissionen senken und in bestehenden Linien verarbeitet werden können.
Forschende der Universität Bath stellen eine biobasierte Nanofaser-Membran vor, die den PFAS-Schadstoff PFOA aus Wasser bindet und nach einer Wärmebehandlung erneut eingesetzt werden kann.