Neues aus der Bioökonomie

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Die Wurzeln des Gewöhnlichen Hornklees bilden Knöllchen, die Rhizobium-Bakterien beherbergen und so die Stickstofffixierung ermöglichen.

Wurzelbarrieren regulieren Bakterienpartnerschaft

Ein internationales Forschungsteam hat entschlüsselt, wie Leguminosen die symbiotische Beziehung mit Bakterien in ihren Wurzelknöllchen über Signalwege steuern.

"Schaufenster Bioökonomie" auf der Hannover Messe 2025
Das „Schaufenster Bioökonomie" bietet Gästen der Hannover Messe wieder Einblicke in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben vom BMBF und BMEL.

Bioökonomie-Schau auf der Hannover Messe

Künstliche Intelligenz und Wasserstofftechnologien sind die Top-Themen auf der diesjährigen Hannover Messe. Eine Bühne für biobasierte Innovationen bietet erneut der Gemeinschaftsstand von BMBF und BMEL, das „Schaufenster Bioökonomie“, in Halle 2.

Moor-Photovoltaik-Anlagen in Lottorf
Moor-Photovoltaik-Anlagen in Lottorf

Paludikultur unter PV-Anlagen

Biomasse auf wiedervernässten Mooren anbauen und gleichzeitig Strom erzeugen: Im Projekt MoorPower wird die Machbarkeit dieses neuartigen Konzepts derzeit untersucht.

Mit Hilfe des neuen Wirkstoffs der MLU-Forscher können Pflanzen leicht gegen das Gurkenmosaikvirus geschützt werden
Mit Hilfe des neuen Wirkstoffs der MLU-Forscher können Pflanzen leicht gegen das Gurkenmosaikvirus geschützt werden.

Immunsystem gegen Pflanzenviren wappnen

Hallenser Forschende haben einen neuen RNA-basierten Wirkstoff entwickelt, der das Immunsystem von Nutzpflanzen besser vor dem weitverbreiteten Gurkenmosaikvirus schützt.

Containerschiff im Hafen
Die Schifffahrt ist nach Schätzungen von Fachleuten für rund drei Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Klimaneutraler Schiffstreibstoff aus Abwasser

Auf dem Gelände des Mannheimer Klärwerkes wurde am 24. März die erste Demonstrationsanlage in Betrieb genommen, die Biogas aus Abwasser in klimaneutrales Methanol umwandelt.

So sieht der in Würzburg synthetisierte Viererstapel aus Farbstoffen aus.
So sieht der in Würzburg synthetisierte Viererstapel aus Farbstoffen aus.

Farbstoffmoleküle der Photosynthese nachgeahmt

Würzburger Forschende haben vier Farbstoffmoleküle aus der Photosynthese in Pflanzenzellen synthetisiert und damit einen der ersten Schritte des natürlichen Stoffwechselweges künstlich nachgestellt.

Offizielle Inbetriebnahme der neuen Forschungsanlage für erneuerbares Methan: Philipp Knötig, Karin Naumann (Projektleitung), Dr. Sven Halldorn (BMDV), Prof. Dr. Michael Nelles (Wiss. Geschäftsführer DBFZ), v.l.n.r.
Offizielle Inbetriebnahme der neuen Forschungsanlage für erneuerbares Methan. : v.l. Philipp Knötig, Karin Naumann (Projektleitung), Dr. Sven Halldorn (BMDV), Prof. Dr. Michael Nelles (Wiss. Geschäftsführer DBFZ)

DBFZ startet Biogasproduktion aus biogenen Reststoffen

Auf dem Gelände des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) in Leipzig wurde die deutschlandweit erste Pilotanlage zur Herstellung von synthetisiertem Biogas (SBG) in Betrieb genommen.

Animation einer Alge, die mit dem natürlichen Polymer Chitosan sowie mit magnetischen Nanopartikeln beschichtet wurde.
Animation einer Alge, die mit dem natürlichen Polymer Chitosan sowie mit magnetischen Nanopartikeln beschichtet wurde.

Mikroalgen als biohybride Mikroschwimmer

Max-Planck-Forscherinnen haben Mikroalgen mit Chitosan und magnetischen Nanopartikeln so funktionalisiert, dass sich die Bewegung der Einzeller steuern lässt – auch durch menschliches Gewebe.

Das Forschungsteam trainiert den Polybot für vielfältige Einsatzzwecke wie das Jäten von Unkraut, das Nutzpflanzen umgibt.
Das Forschungsteam trainiert den Polybot für vielfältige Einsatzzwecke wie das Jäten von Unkraut, das Nutzpflanzen umgibt.

SPRIND fördert Praxistest für Ernteroboter

Die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND unterstützt das Tübinger Projekt Polybot bei der Validierung seines KI-gestützten Agrarroboters mit 220.000 Euro.

Weinanbau
Bodenerosion ist ein großes Problem für den Weinbau.

Weinberge per App vor Bodenerosion schützen

Im Rahmen eines EU-Projektes entwickeln Forschende der Universität Trier digitale Lösungen, die Winzern beim Bodenschutz als Ratgeber dienen sollen.

Dr. Christoph Wulf (rechts) mit Dr. Denise Heyl an einer Fischer-Tropsch-Anlage im Labormaßstab. In dieser Anlage werden katalytische Verfahren zur Gewinnung flüssiger Kohlenwasserstoffe aus Kohlendioxid und Kohlenmonoxid erprobt.
Christoph Wulf (rechts) mit Denise Heyl an einer Fischer-Tropsch-Anlage. Hier werden katalytische Verfahren zur Gewinnung flüssiger Kohlenwasserstoffe aus Kohlendioxid und Kohlenmonoxid erprobt.

Neues Transferlabor am LIKAT eröffnet

Die Entwicklung von CO₂- und klimaneutralen Prozessen für die chemische Industrie steht im Fokus des neu eröffneten Transferlabors am Rostocker Leibniz-Institut für Katalyse.

Damit der Pilz die anschließende notwendige Trocknung lebend übersteht, unterziehen ihn die Forschenden einer Vorkonditionierung ein.
Damit der Pilz die anschließende notwendige Trocknung lebend übersteht, unterziehen ihn die Forschenden einer Vorkonditionierung.

Biologische Pflanzenschutzmittel aus Pilzen

An der Hochschule Bielefeld wird derzeit ein Verfahren entwickelt, um Pilze zur Schädlingsbekämpfung an Pflanzen einzusetzen. In der Landwirtschaft wächst das Interesse an Alternativen zu chemischen Mitteln.

In den Wurzeln des japanischen Hornklees (Lotus japonicus) ließ sich die Ansammlung des Steuerungsproteins SMAX1, hier gelb eingefärbt, nach Zugabe von Ethylen beobachten.
In den Wurzeln des japanischen Hornklees (Lotus japonicus) ließ sich die Ansammlung des Steuerungsproteins SMAX1, hier gelb eingefärbt, nach Zugabe von Ethylen beobachten.

Hormone steuern Interaktion von Pflanze und Wurzelpilz

Ein Team um die Potsdamer Max-Planck-Forscherin Caroline Gutjahr konnte klären, wie Pflanzen die Symbiose zu Pilzen unter Stressbedingungen steuern.

Arbeit an einem Bioreaktor
Arbeit an einem Bioreaktor

Smarte Bioraffinerien für eine nachhaltige Bioökonomie

Aus Biomasse Wertstoffe ohne Abfall zu generieren: Forschende des Potsdamer Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie liefern ein Konzept, wie diese Vision realisiert werden kann.

Biogene Rohstoffe wie Holz spielen eine zentrale Rolle für eine fossilfreie Zukunft.
Biogene Ressourcen wie Holz spielen eine zentrale Rolle für eine fossilfreie Zukunft.

Ideen für Nutzung biogener Ressourcen gesucht

Die Joachim Herz Stiftung unterstützt mit ihrem neuen Förderprogramm innovate! Fonds drei Forschungsteams mit jeweils bis zu 1 Mio. Euro. Gesucht werden innovative Ansätze, die biogene Ressourcen nutzbar machen.

Bioreaktor mit dem Bakterium Cupriavidus necator, das einen synthetischen Stoffwechselweg zur Umsetzung von Ameisensäure nutzt.
Bioreaktor mit dem Bakterium Cupriavidus necator, das einen synthetischen Stoffwechselweg zur Umsetzung von Ameisensäure nutzt.

Künstlicher Stoffwechselweg setzt neue Maßstäbe

Ein internationales Forschungsteam konnte erstmals die synthetische Kohlenstoff-Fixierung so weit optimieren, dass sie effizienter arbeitet als natürliche Stoffwechselwege.

Braunkohleabbau Rheinisches Revier bis 2038: Mit Bioökonomie im Braunkohle in eine kohlefreie Zukunft.

Transformationscluster BioökonomieREVIER

Ein neues Zukunftsprojekt ist in NRW gestartet: Das Transformationscluster BioökonomieREVIER ergänzt von nun an den Forschungsverbund Modellregion Bioökonomie im Rheinischen Revier.

Ein Forschungsteam der Humboldt-Universität hat Fäkalkompost und Urin als Düngemittel an Maispflanzen getestet.
Ein Forschungsteam der Humboldt-Universität hat Fäkalkompost und Urin als Düngemittel für Pflanzen getestet.

Fäkalien als Dünger in der Landwirtschaft

Berliner Forschende liefern die Datengrundlage, um menschliche Ausscheidungen in die Liste der zulässigen Ausgangsstoffe in der Düngemittelverordnung aufzunehmen.

Die Wissenschaftler entwickelten ein KI-Modell, das auf Drohnenbildern Beikräuter von Sorghum unterscheiden kann. Als Datengrundlage dienten Drohnenaufnahmen der TFZ-Versuchsflächen in Straubing
Die Wissenschaftler entwickelten ein KI-Modell, das auf Drohnenbildern Beikräuter von Sorghum unterscheiden kann. Als Datengrundlage dienten Drohnenaufnahmen der TFZ-Versuchsflächen in Straubing.

Automatisierter und punktueller Pflanzenschutz

Ein bayrisches Forschungsteam zeigt auf, wie Pflanzenschutzmittel mit Drohnen und Künstlicher Intelligenz effizienter eingesetzt werden können.

Auftaktveranstaltung der DiP Sachsen-Anhalt Modellregion der Bioökonomie: Prof. Dr. Klaus Pillen (MLU, DiP-Sprecher), Dr. jur. Karl Eugen Huthmacher (BMBF, Staatssekretär), Prof. Dr. Armin Willingmann (Wissenschaftsminister Sachsen-Anhalt) , Dr. Christine Rasche (Fraunhofer IGB/CBP, DiP Co-Sprecherin) v.l.n.r.

Bioökonomie-Region in Sachsen-Anhalt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert innovative Projekte zur digitalen Transformation und Klimaneutralität im südlichen Sachsen-Anhalt. Anfang März war der Auftakt für die Modellregion Bioökonomie.