Neues aus der Bioökonomie

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Gemeine Esche
Eine Pilzkrankheit sorgt seit Jahrzehnten zum Absterben von Eschen.

Baumpilz mit eigenen Bakterien bekämpfen

Forschende vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung haben in gesunden Eschenbäumen einen Bakterienstamm entdeckt, der das Wachstum des Pilzes, der das Eschentriebsterben auslöst, hemmt.

Weizen auf einem Feld vor der Ernte.
Weizen auf einem Feld vor der Ernte

Neue Strategien im Weizenanbau gefordert

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung plädiert für neue nachhaltige Anbaupraktiken, um die Stickstoffaufnahme im Weizenanbau zu verbessern, statt noch mehr zu düngen.

Die „Flora Incognita“-App hat neue Künstliche Intelligenz erhalten
Mithilfe der App Flora Incognita lassen sich Pflanzen unkompliziert mit dem Smartphone bestimmen.

Klimafolgen mit Daten aus Pflanzen-App ableiten

Mithilfe eines neu entwickelten Algorithmus können Leipziger Forschende aus Daten der Pflanzenbestimmungs-App Flora Incognita die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pflanzenwelt ermitteln.

Permakultur ist eine nachhaltige Form der Landwirtschaft. Mit dem Wechselspiel aus Hügelbeeten, Teichen und Gehölzen bietet sie in diesem Beispiel neben Lebensmitteln auch viele Ökosystemdienstleistungen und Lebensraum für Tiere und Pflanzen
Permakultur ist eine nachhaltige Form der Landwirtschaft. Mit dem Wechselspiel aus Hügelbeeten, Teichen und Gehölzen bietet sie in diesem Beispiel neben Lebensmitteln auch viele Ökosystemdienstleistungen und Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Permakultur: Bessere Böden, mehr Artenvielfalt

Permakultur hat das Potenzial, Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz zu vereinen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie unter Beteiligung der Technischen Universität Kaiserslautern-Landau.

Zukunftsperspektive Bioökonomie

Save the date: Veranstaltung „Zukunftsperspektive Bioökonomie“ im BMBF

Wie können junge Menschen zu einer nachhaltigeren Welt beitragen? Könnte ein Studium oder ein Start-up im Bereich Bioökonomie in Frage kommen? Diese und viele weitere Fragen stehen bei „Zukunftsperspektive Bioökonomie” im Mittelpunkt.

Ein Forscherteam gekleidet in weißen Laborkitteln schaut auf einen Monitor.
Im Rahmen der Förderinitiative „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“ gehen drei neue Projekte an den Start.

Kreativer Nachwuchs: Neue Bioökonomie-Forschungsgruppen gestartet

In der BMBF-Förderinitiative „Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie“ haben drei neue Teams ihre Arbeit aufgenommen.

Kolonien des Meeresbakteriums Marinobacter alginolytica. So wie die Federn des Pfaus leuchtende Farben aufweisen, sind diese Farben auf geordnete Strukturen zurückzuführen, die einen photonischen Kristall bilden und Interferenzeffekte verursachen.
Auch leuchtende Farben des Tagpfauenauges sind auf geordnete Strukturen zurückzuführen, die einen photonischen Kristall bilden und Interferenzeffekte verursachen.

Mit schillernden Bakterien zu nachhaltigen Farben

Ein Forschungsteam des Jenaer Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“ hat den Mechanismus entschlüsselt, der einige Bakterienstämme dazu befähigt, ähnlich wie bei Schmetterlingsflügeln Licht zu reflektieren und Farben zu bilden.

zum Teil wiedervernässtes Moor
Der Schutz und die Wiedervernässung von Mooren sollte Experten zufolge oberste Priorität haben.

Leopoldina: Moore und Auen puffern Hochwasser und Hitze ab

Die Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina unterstreicht in einer Stellungnahme, wie wichtig die Revitalisierung von Mooren und Auen für Klima- und Artenschutz ist.

"Stuttgart in Zukunft: Für den Bildband "Zukunftsbilder 2045" haben Reinventing Society und das Wire Collective eine Vision für den Stuttgarter Marktplatz entworfen."
So könnte der Marktplatz in Stuttgart 2045 aussehen: Diese Zukunftsvision wurde für den Bildband "Zukunftsbilder 2045" von Reinventing Society und dem Wire Collective entworfen.

Stuttgart gibt sich eigene Bioökonomiestrategie

Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart hat als bundesweit erste Stadt eine kommunale Bioökonomiestrategie mit 22 konkreten Maßnahmen vorgelegt, um den Wandel in eine biobasierte Zukunft weiter voranzutreiben.

Mirower See in Mecklengrurg-Vorpommern
Im Mirower See (Mecklenburg-Vorpommern) leben Pilzstämme, die Kunststoffe abbauen.

Mikropilze aus Seen zerlegen Kunststoffe

Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Universität Potsdam haben in Seen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Pilzstämme aufgespürt, die Kunststoffe abbauen können.

BASF möchte in Zukunft mit dem Bakterium Basfia succiniciproducens aus Zucker und Kohlenstoffdioxid ein für die Chemieproduktion wichtiges Zwischenprodukt herstellen.
BASF möchte in Zukunft mit dem Bakterium Basfia succiniciproducens aus Zucker und Kohlenstoffdioxid ein für die Chemieproduktion wichtiges Zwischenprodukt herstellen.

CO2 aus Industrie-Abgasen in Plattformchemikalie verwandeln

Mit Bakterien aus dem Rinderpansen wollen Forschende unter Leitung des Chemiekonzerns BASF aus industriellen Abgasströmen aus der Chemie-Produktion die Plattformchemikalie Fumarsäure herstellen.

»Lebendes« Baumaterial. Grün entsteht durch das Chlorophyll der lebenden Bakterien.
Lebendes Baumaterial. Das Grün entsteht durch das Chlorophyll der lebenden Bakterien.

Bio-Baustoffe aus Bakterien

Im Projekt BioCarboBeton haben Fraunhofer-Forschende ein umweltfreundliches Verfahren entwickelt, das Cyanobakterien zur Herstellung von Biobeton und biogenen Baustoffen nutzt.

Auftaktveranstaltung des Projektes AUFBRUCH – Graduiertencluster Nachhaltiges Revier in Düren
Auftaktveranstaltung des Projektes AUFBRUCH – Graduiertencluster Nachhaltiges Revier in Düren

Auftakt für Bioökonomie-Graduiertencluster im Rheinischen Revier

Im Rahmen des neuen Graduiertenclusters AUFBRUCH unterstützt das Bundesforschungsministerium Promotionsvorhaben zur Bioökonomie, um den Strukturwandel im Rheinischen Revier voranzubringen.

Das neuartige PLA-Material lässt sich auf gängigen Verarbeitungsanlagen ähnlich wie LDPE zu Folien verarbeiten
Das neuartige PLA-Material lässt sich auf gängigen Anlagen ähnlich wie LDPE zu Folien verarbeiten.

Neuartige Biokunststofffolie aus PLA

Fraunhofer-Forschende haben aus dem Biokunststoff PLA ein flexibles Folienmaterial entwickelt, das ohne Weichmacher auskommt und recycelbar ist.

Maisanbau mit angemessener Stickstoffgabe auf der Forschungsstation Syferkuil der Universität Limpopo
Maisanbau mit angemessener Stickstoffgabe auf der Forschungsstation Syferkuil der Universität Limpopo

Studie: Umverteilter Stickstoff-Verbrauch steigert globale Nahrungssicherheit

Eine optimale Umverteilung der globalen Stickstoffmengen beim Düngen würde auch in Ländern des Globalen Südens für Ernährungssicherung und Nachhaltigkeit sorgen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Studie unter Beteiligung Göttinger Forschender.

Probenahme von Mikroplastik im Ablauf der Kläranlage Petershausen mithilfe eines rotierenden Siebfilters durch Samuel Schmucker
Probennahme von Mikroplastik im Ablauf der Kläranlage Petershausen mithilfe eines rotierenden Siebfilters

Kläranlagen von Mikroplastik befreien

Forschende der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf haben ein biologisches Verfahren entwickelt, in dem Würmer und Mikroben dabei helfen, in Abwässern Mikroplastik abzubauen.

Bioreaktor im Labormaßstab zur Optimierung der Fermentationsbedingungen.

Baden-Württemberg: Bioökonomie-Strategie fortgeschrieben

Die baden-württembergische Landesstrategie Nachhaltige Bioökonomie geht in die Verlängerung. Die Strategie wird bis ins Jahr 2029 fortgeschrieben.

Anhand von Drohnenfotos oder anderen Bildern aus frühem Wachstumsstadien kann die Software die zukünftige Entwicklung der Pflanzen visualisieren.
Anhand von Drohnenfotos oder anderen Bildern aus frühen Wachstumsstadien kann die Software die zukünftige Entwicklung der Pflanzen visualisieren.

KI macht Wachstum von Ackerpflanzen sichtbar

Bonner Forschende haben eine Software entwickelt, mit der das zukünftige Wachstum von angebauten Ackerpflanzen dargestellt und wichtige Parameter wie der Ertrag vorherbestimmt werden können.

Extrakte des Echten Johanniskrauts dienen der Behandlung von Depressionen. Verwendet werden die blühenden Zweigspitzen.
Extrakte des Echten Johanniskrauts dienen der Behandlung von Depressionen. Verwendet werden die blühenden Zweigspitzen.

Mit Biotechnologie zu Arzneistoffen aus Johanniskraut

Braunschweiger Forschende haben im Johanniskraut zwei neuartige Enzyme aufgespürt, die für die biotechnologische Gewinnung eines Wirkstoffs zur Behandlung von Depressionen genutzt werden können.

Getreidefeld

Green ERA-Hub: EU-Verbünde für innovative Pflanzenzucht gesucht

Im Rahmen der europäischen „Green ERA-Hub“-Initiative fördert das BMBF innovative Ansätze für eine nachhaltige Bioökonomie. Im Fokus einer neuen Ausschreibungsrunde steht die Züchtung widerstandsfähiger Nutzpflanzen.