Neues aus der Bioökonomie

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Bunte T-Shirts
Mithilfe des enzymatischen Recyclingverfahrens von Carbios können auch farbige Textilien wiederverwertet werden.

T-Shirt aus biologisch recycelten Textilabfällen

Nach zwei Jahren Forschung präsentieren die französische Carbios und das Textilkonsortium Faser-zu-Faser das weltweit erste Kleidungsstück aus vollständig enzymatisch recycelten Kunststoff- und Textilpolymeren.

Team Heidelberg beim iGEM Grand Jamboree 2024
Das iGEM-Team aus Heidelberg landete in der Kategorie "Undergraduate" auf dem 1. Platz

iGEM 2024: Deutsche Teams triumphieren in Paris

Megaerfolg für die deutschen Hochschulteams beim großen Finale des iGEM-Wettbewerbs für Synthetische Biologie: Die Teams aus Marburg und Heidelberg räumten in ihren Kategorien den Gesamtsieg ab, und es gab zahlreiche Spezialpreise und Medaillen.

Forscher wollen Chinaschilf (Miscanthus sinensis) als Biomasse zur Energiegewinnung und Ausgangsstoffe für neue Produkte etablieren.
Forschende wollen testen, ob das Schilfgras Miscanthus auch auf kontaminierten Böden gedeiht und als Biomasse genutzt werden kann.

Biomasse auf unbrauchbaren Böden anbauen

Ein europäisches Forschungsteam unter deutscher Beteiligung will zeigen, dass der Anbau von Pflanzen kontaminierte Böden wieder fit machen kann und deren Biomasse für hochwertige Textilien geeignet ist.

Pflanztöpfe aus Wasserhyazinthen
Diese Pflanztöpfe wurden aus Fasern der Wasserhyazinthe hergestellt.

Wasserhyazinthen als Biomasse nutzen

Forschende am Deutschen Institut für Textil- und Faserforschung haben mit Partnern ein Verfahren entwickelt, um aus den Fasern der sich stark ausbreitenden Wasserhyazinthe Pflanztöpfe herstellen zu können.

Elektronenmikroskopisches Bild eines Stomas auf dem Blatt einer Tomatenpflanze.
Elektronenmikroskopisches Bild eines Stomas auf dem Blatt einer Tomatenpflanze

Wie Pflanzen Wasserverlust regulieren

Wie steuern Pflanzen ihre Schließzellen und damit ihren Wasserverlust? Wissenschaftler der Julius-Maximilians-Universität Würzburg haben Entdeckungen gemacht, die für die Landwirtschaft der Zukunft interessant sein könnten.

Insektenbioraffinerie - Larven der Schwarzen Soldatenfliege
Die Gäste der InBiRa-Abschlusskonferenz konnten bei einer Führung durch die Insektenbioraffinerie die Larven der Schwarzen Soldatenfliege in Augenschein nehmen.

Insekten-Bioraffinerie steht

Nach knapp drei Jahren Forschung ist am Fraunhofer IGB in Stuttgart der Bau der Insekten‑Bioraffinerie beendet. Künftig sollen in der Pilotanlage Insektenlarven Bioabfälle verwerten und begehrte Wertstoffe produzieren.

Die Geschäftsstelle der VolkswagenStiftung in Hannover-Döhren.
Die Geschäftsstelle der VolkswagenStiftung in Hannover-Döhren.

VolkswagenStiftung fördert Innovationen zur Bioökonomie

Mit rund 7,8 Mio. Euro unterstützt die Volkswagenstiftung sechs Projekte, die innovative Ansätze für die Nutzung von biogenen und recycelbaren Reststoffen im Sinne der Kreislaufwirtschaft entwickeln – darunter fünf Vorhaben zur Bioökonomie.

Mittels CEST (Chemical Exchange Saturation Transfer) wird die Verteilung von Zucker in Kiwifrucht (oben) und Zuckerrübe (unten) in-vivo sichtbar.
Mittels CEST (Chemical Exchange Saturation Transfer) wird die Verteilung von Zucker in einer Kiwifrucht in-vivo sichtbar.

Neuer Einblick in lebende Pflanzen

Forschende aus Würzburg und Gatersleben haben eine Methode entwickelt, die Stoffwechselprozesse in lebenden Pflanzen und damit die Verteilung wichtiger Inhaltsstoffe besser sichtbar macht.

Sonnenblumenfeld
Sonnenblumen sind wichtige Ölpflanzen aus denen auch Speiseöl zum Braten und Backen hergestellt wird.

Biobasierte Chemikalien aus altem Speiseöl

Forschende am Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock haben einen Katalysator entwickelt, der aus altem Speiseöl die für die chemische Industrie wichtigen Amine in einem Schritt synthetisieren kann.

Eine Mörtelbiene trägt ein Stück PE-Schaumstoff in ihr Nest.
Eine Mörtelbiene trägt ein Stück PE-Schaumstoff in ihr Nest.

Bestäuber leiden unter Plastikverschmutzung

Ablagerungen von Plastikpartikeln im Boden können das Verhalten von Bienen und damit die Funktion von Agrarlandschaften sowie die globale Ernährungssicherheit gefährden. Das zeigt eine internationale Studie unter Beteiligung deutscher Forschender.

Darstellung aus Graphic Novel
Deckblatt der Graphic Novel zur Landwende

Zukunftswerkstatt: Vision einer Landwende

Im Rahmen der Zukunftswerkstatt „Landwende“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina entstand mit der „Graphic Novel“ eine visuelle Erzählung, in dem junge Erwachsene darstellen, wie die Gesellschaft das Trilemma aus Biodiversität, Klimaschutz und Ernährungssouveränität meistern kann.

Diese sechs großen Lebensräume wurden im Faktencheck Artenvielfalt untersucht: Agrar- und Offenland, Wald, Binnengewässer und Auen, Küsten und Küstengewässer, Urbane Räume und Boden.
Diese sechs großen Lebensräume wurden im Faktencheck Artenvielfalt untersucht: Agrar- und Offenland, Wald, Binnengewässer und Auen, Küsten und Küstengewässer, urbane Räume und Boden.

Warum eine nachhaltige Bewirtschaftung von Ökosystemen so wichtig ist

Mit dem „Faktencheck Artenvielfalt“ gibt es erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme zum Zustand der Natur in Deutschland. Nicht nur in der Agrarlandschaft hat es demnach dramatische Biodiversitätsverluste gegeben. Vereinzelt gibt es aber auch Lichtblicke.

Verschiedene Reissorten
Reis, eines der verbreitetsten Grundnahrungsmittel, beinhaltet von Natur aus viele Kohlenhydrate und wenig Protein.

Proteinreiche Reissorten gezüchtet

Potsdamer Max-Planck-Forschende haben zusammen mit dem Internationalen Reisforschungsinstitut IRRI Reissorten mit einem hohen Proteingehalt gezüchtet. Dabei kam unter anderem die Genschere CRISPR-Cas zum Einsatz.

Klebstoffentwicklung
Der Klebstoffspezialist Henkel testet bereits erste Prototypen neuer biobasierter Klebstoffverbindungen, die sich wieder lösen lassen.

Neue Synthesebausteine für entklebbare Bio-Klebstoffe

Forschende vom Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock haben gemeinsam mit dem Klebstoffspezialisten Henkel neue biobasierte Klebstoffe entwickelt, die sich wieder lösen lassen.

Am Ende der Produktion steht die holzbasierte Carbonfaser (ganz rechts).
In mehreren Stufen wird im Technikum aus Buchenholz eine Carbonfaser.

Pilotbetrieb für holzbasierte Carbonfaser-Produktion gestartet

Am Technikum Laubholz in Göppingen ging Anfang Oktober eine Pilotanlage zur Herstellung von Carbonfasern aus Buchenholz in Betrieb.

Der Giftcocktail von Spinnen enthält Enzyme, die für eine bioökonomische Anwendung interessant sein könnten.
Der Giftcocktail von Spinnen enthält Enzyme, die für eine bioökonomische Anwendung interessant sein könnten.

Spinnengifte als Ressource für die Bioökonomie

Genom-Forschende vom hessischen LOEWE-Zentrum in Frankfurt am Main haben im Giftcocktail von Spinnen eine große Vielfalt an Enzymen entdeckt, die für biotechnische Anwendungen interessant sein könnten.

Constanze Schultz (rechts) vom Leibniz-IPHT und Dr. Thomas Wichard von der Universität Jena untersuchen das Wachstum der Grünalge Ulva mit Raman-Spektroskopie.
Constanze Schultz (rechts) vom Leibniz-IPHT und Dr. Thomas Wichard von der Universität Jena untersuchen das Wachstum der Grünalge Ulva mit Raman-Spektroskopie.

Symbiose einer Grünalge durchleuchtet

Mithilfe der Raman-Spektroskopie ist es Jenaer Forschenden gelungen, das Zusammenspiel der Grünalge Ulva und ihrer Bakteriengemeinschaft in Echtzeit zu untersuchen, ohne die sensible Interaktion zu stören.

Weizenfeld
Für Nahrungspflanzen wie Weizen ist Stickstoff ein wichtiger Nährstoff, der in Form von Dünger zugeführt wird.

Mit neuen Weizensorten die Ernährung sichern

Neue Weizensorten verwerten Stickstoff besser und können unter den aktuellen klimatischen Bedingungen mehr Ertrag liefern. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie unter Mitwirkung der TU München.

Die Plasmaquelle wird nah an die Papieroberfläche herangeführt. Zu sehen ist die direkte Interaktion des Plasmas mit dem Papier.
Die Plasmaquelle wird nah an die Papieroberfläche herangeführt, um die pflanzenbasierte Beschichtung auf dem Papier aufzutragen und schädliche Einflüsse zu verhindern.

Mit Plasma zu pflanzenbasierten Papierbeschichtungen

Forschende haben ein neues Plasmaquellenkonzept entwickelt, das es ermöglicht, Papier auch mittels pflanzenbasierter Beschichtungen wasserabweisend und damit länger haltbar zu machen. 

Internationale Zusammenarbeit

Forschungsallianz mit Queensland: Erste Projekte gestartet

Im Rahmen der Forschungszusammenarbeit von „Bioökonomie International“ sind die ersten Projekte mit Queensland gestartet.