CO₂ wird Rohstoff für Polyurethan-Beschichtungen
Lacke, Beschichtungen und Klebstoffe brauchen Kohlenstoff. Econic Technologies nutzt dafür abgeschiedenes CO₂ und bringt neue Rohstoffe für Polyurethan-Anwendungen auf den Markt.
Lacke, Beschichtungen und Klebstoffe brauchen Kohlenstoff. Econic Technologies nutzt dafür abgeschiedenes CO₂ und bringt neue Rohstoffe für Polyurethan-Anwendungen auf den Markt.
Die europäische FOREST-Partnerschaft bereitet ihren ersten gemeinsamen Förderaufruf vor. Im Fokus stehen klimaresiliente Wälder, nachhaltige Forstwirtschaft und innovative Holzprodukte.
Brennnesseln liefern robuste Naturfasern und wachsen auch auf belasteten Standorten. Forschende haben untersucht, wie nachhaltig der Anbau mit Pappeln sein kann.
UP Catalyst und Oulun Energia prüfen in Finnland eine Großanlage, die abgeschiedenes CO₂ in Graphit und Kohlenstoffnanoröhren für Batterien und andere Anwendungen umwandeln soll.
Wie gelingt es, Forschung schneller in die Anwendung zu bringen? Beim FONA-Forum 2026 zeigten die Agrarsysteme der Zukunft, wie innovative Technologien, interdisziplinäre Forschung und gesellschaftlicher Dialog dazu beitragen, nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme zu gestalten.
Zukunftstechnologien, Kreislaufwirtschaft, KI und Chemie gehören zu den Schwerpunkten des neuen Reformpakets. Damit rücken mehrere Themen in den Fokus, die auch für die Bioökonomie zentral sind.
Im Projekt GlyCO2Chem soll biogenes Glycerin aus der Biodieselproduktion mit aufgefangenem CO₂ zu Glycerolcarbonat reagieren. Geprüft werden Anwendungen in Batterien und Kraftstoffen.
Im EU-Projekt MarginUp! werden Hanf und Kenaf in Fruchtfolgen auf ertragsschwachen Böden getestet. Die Fasern sollen in Bauplatten gehen, Restströme in Biogas und Dünger. Das soll neue regionale Kreisläufe schaffen.
Ein ETH-Team entwickelt Bakterien, die CO2-basiertes Methanol als Rohstoff nutzen. Die geplante Ausgründung Teno Bioworks will so Chemikalien produzieren und die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen verringern.
Das EU-Projekt BioValueAI verbindet künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge und reale Industriedaten. Fünf Anwendungsfälle sollen biobasierte Prozesse besser planbar machen.
Ein Lichtreaktor spaltet Lignin in nutzbare Bausteine. Neben Vanillin entstehen Fragmente, die PLA im Labortest flexibler machten und für den 3D-Druck geeignet waren.
Das EU-Projekt BIO² entwickelt biobasierte Dünger und mikrobielle Lösungen aus Reststoffen. Rovensa Next bringt Formulierung und Feldtests ein, damit Prototypen unter Praxisbedingungen geprüft werden.
Das finnische Start-up Reduciner plant eine Pilotanlage, die CO₂ aus der Biogasproduktion mit Biokohle und Strom zu Kohlenmonoxid und Aktivkohle umwandeln soll. Der Ansatz zielt auf schwer elektrifizierbare Industrieprozesse.
In Tipperary wurde Irlands National Biorefinery Pilot Plant eröffnet. Die Pilotanlage soll Reststoffe aus Landwirtschaft, Ernährung, Forst und Meer in biobasierte Produkte überführen.
Aus Licht wird flüssiger Energieträger: Ein künstliches Blatt nutzt Wasser und CO₂, um Methanol zu erzeugen. Der Laboraufbau verbindet Solarzelle und Katalyse in einem System.
Nanokapseln mit Lignin-Hülle können Wärme aufnehmen und wieder abgeben. Eine neue Studie zeigt, wie sich der Pflanzenstoff für thermoregulierende Materialien und Textilien nutzen lässt.
Pflanzenreste enthalten viel Cellulose, die für biobasierte Prozesse erst aufgeschlossen werden muss. Neu untersuchte Bakterienstämme könnten dafür Cellulasen liefern.
Covestro startet mit Partnern ein EU-Projekt, das biobasiertes Anilin kontinuierlich herstellen soll. Der Grundstoff für Polyurethane könnte so näher an industrielle Prozesse rücken.
The Protein Brewery darf Fermotein künftig in der EU verkaufen. Die Myzel-Zutat aus Fermentation erweitert in Europa den Markt für alternative Proteine und neuartige Lebensmittel.
Celanese und Siegwerk wollen Druckfarben für Verpackungen mit biobasiertem Ethylacetat herstellen. Das Lösungsmittel soll fossile Rohstoffe senken, ohne Rezepturen und Anlagen grundlegend zu ändern.