Newsletter

Link versenden
Windeln

Windeln

DATEN & FAKTEN 


Branche:

Konsumgüter

Nachwachsender Rohstoff:
Mais-, Kartoffelstärke

Beteiligte Unternehmen:
Fairwindel

Bioökonomie-Faktor:
Ersatz von erdölbasierten Materialien
durch nachwachsende Rohstoffe

Status:
auf dem Markt

Was steckt drin?
kompostierbare Einwegwindeln
Quelle: 
| pixabay
Kartoffeln

Bis zu zehn volle Windeln "produziert" ein Baby oder Kleinkind am Tag. Nicht nur Eltern können sich die immensen Müllberge vorstellen.

Durchschnittlich 6000 Windeln pro Kind

Obwohl jede volle Windel wertvolle Nährstoffe enthält, werden sie derzeit mit dem Hausmüll verbrannt, und das in riesigen Mengen. Etwa 6000 Windeln verbraucht jedes Kind bis es mit etwa zweieinhalb Jahren sauber ist. Die wichtigsten Elemente einer herkömmlichen Windel bestehen aus erdölbasierten Materialien. Die Außenhülle der Windel ebenso wie der Superabsorber (SAP), der die abgegebene Flüssigkeit aufsaugt und speichert.

Nachwachsende und kompostierbare Materialien

Das kleine brandenburgische Unternehmen Fairwindel hat eine nachhaltige und ökologische Einwegwindel entwickelt, die fast völlig kompostierbar ist. Die Windel enthält kein SAP, der Saugkern besteht aus einem Gemisch aus Cellulose und einem stärkebasierten Sauggel aus nachwachsenden Rohstoffen. Auch der sogenannte Auslaufschutz wird aus einer Biofolie gefertigt. Lediglich die Gummibänder und die Klettverschlüsse konnten noch nicht ersetzt werden. Das bedeutet, dass die Windel momentan zu 80% kompostierbar ist, an den fehlenden 20% wird gearbeitet.

Marktreife

Die ersten Testwindeln wurden Anfang des Jahres 2016 an 250 Familien verteilt. Noch im gleichen Jahr kamen die Windeln in den Verkauf.

Back to top of page