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Burger

Burger


DATEN & FAKTEN

Branche:
Ernährung

Nachwachsender Rohstoff:
Insekten (Buffalo-Würmer)

Beteiligte Unternehmen:
Bugfoundation GmbH

Bioökonomie-Faktor:
alternative Proteinlieferanten
Einsparung von Ressourcen

Status:
auf dem Markt (in Belgien und den Niederlanden)

Was steckt drin?
Burger aus Insektenmehl
Quelle: 
Bugfoundation | © CreativeNature_nl/istockphoto.com
Würmer

Dass Insekten reich an Proteinen und Vitaminen sind, ist hinlänglich bekannt. Die Aufzucht ist verglichen mit konventioneller Nutztierhaltung deutlich umweltschonender, und auch geschmacklich haben sie eine Menge zu bieten.

Protein-, vitamin- und mineralstoffhaltig

Die Weltbevölkerung nimmt zu, die Ressourcen werden knapp. Ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherung könnte es sein, Insekten zu züchten statt Rinder, Schweine und Geflügel. Insekten sind reich an Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren. Insekten verbrauchen außerdem deutlich weniger Ressourcen als ihre vierbeinigen Gegenstücke. Laut Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) wird, um ein Pfund Rindfleisch zu erzeugen bis zu zwölfmal mehr Futter verbraucht als für die äquivalente Menge Insekten. Sowohl der Wasser- als auch der Flächenverbrauch wird also deutlich verringert und auch der CO2-Ausstoß um ein Hundertfaches reduziert.

Gesund, schmackhaft und nachhaltig

Diese Überlegungen nahmen die Gründer des Start-ups Bugfoundation zum Anlass, Nahrungsmittel aus Insekten zu entwickeln. Ihr Burger sollte nicht nur gesund und schmackhaft sein, sondern auch massentauglich. Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Ernährung, der Hochschule Osnabrück und anderen Partnern wurde an der optimalen Textur, an Geruch und Optik gearbeitet. Entstanden ist der Bux Burger – er besteht zu 43% aus Buffalo-Würmern (alphitobius diaperinus), sowie diversen vegetarischen Zutaten. Um den Konsumenten die Scheu vor dem Verzehr der überaus nachhaltigen und gesunden Insekten zu nehmen, wurde auch an Kommunikation und Marketingstrategie gefeilt.

Marktreife

In Belgien und den Niederlanden kann der Burger bereits in ausgewählten Restaurants verzehrt werden. Hierzulande ist man noch zurückhaltender – die eventuell bestehenden gesundheitlichen Risiken werden vom Bundesinstitut für Risikoforschung erst noch überprüft.

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