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21.06.2019
Pflanzendünger

Pflanzendünger

DATEN & FAKTEN 


Branche:

Gartenbau, Abfallwirtschaft
  

Nachwachsender Rohstoff:
Kakao

             
Beteiligte Unternehmen:
GreenLab Berlin
 

Bioökonomie-Faktor:
Verwertung von "Abfällen"

Status:
auf dem Markt

Was steckt drin?
Pflanzendünger
Quelle: 
BIOCOM AG | efired - Fotolia / ©SL
Kakaofrucht

Schokolade ist nicht nur die liebste Nascherei der Deutschen. Deutschland ist auch der größte Exporteur von Schokoladenprodukten weltweit.

Geschlossener biologischer Kreislauf

Es überrascht also nicht, dass in Deutschland rund 10% der weltweiten Kakaoproduktion von ca. 4,7 Millionen Tonnen verarbeitet werden. Bei der Schokoladenproduktion werden jedoch nur die Bohnen verwendet. Etwa 25–80 Kakaobohnen sind in der Frucht eingeschlossen und von einer Schale umhüllt. Die Schalen, die einen großen Anteil des ursprünglichen Gewichts ausmachen, landen meistens im Abfall. Zwei Agraringenieurinnen der Technischen Universität Berlin ist es gelungen, die wertvollen Inhaltsstoffe aus der Kakaoschale aufzubereiten und für den umwelt- und klimafreundlichen Gartenbau nutzbar zu machen.

Dünger mit Kakaoduft

Aus Kakaosamenschalen sowie Vinasse, beides vermeintlicher Abfall der Lebenmittelindustrie, wird durch Upcycling Biodünger produziert. Für den Einsatz auf Balkon und Terrasse ist ein flüssiger Dünger mit dem Namen „Blümchenfutter“ gedacht. Er nährt Blumen, Gemüse, Kräuter und Obst. Den Feststoffdünger "Pimp my Gärtchen" gibt es in Pelletform für den Einsatz im Garten. Außer zur Volldüngung von Blumen, Gemüse, Kräutern und Obst eignet er sich auch für Ziersträucher. So hat jeder Kleingärtner die Möglichkeit mit dem rein pflanzlichen Dünger seine Pflanzen optimal zu ernähren, ohne Chemie und ohne tierische Fäkalien.

Ein weiterer Vorteil: Der Dünger wird nicht nur aus Abfallstoffen produziert und ist biologisch, er duftet auch noch angenehm nach dem Ausgangsrohstoff - Kakao.

Marktreife

Die Dünger sind seit dem Frühjahr 2014 im Einzelhandel erhältlich.

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