Seifendosen aus Flüssigholz
Lignin aus der Papierherstellung wird zu robusten und biologisch abbaubaren Seifendosen verarbeitet.
Lignin aus der Papierherstellung wird zu robusten und biologisch abbaubaren Seifendosen verarbeitet.
Der Biokunststoff PEF aus pflanzlichen Zuckern soll künftig nicht nur in Verpackungen, sondern auch in Kissen, Matratzen und Polstern zum Einsatz kommen. Ein Prototyp zeigt, wie das funktionieren kann.
Forschende des Fraunhofer ICT haben einen Fahrradhelm entwickelt, dessen Teile vollständig aus dem biobasierten Kunststoff PLA bestehen. Der Helm ist dadurch nicht nur sicher, sondern verursacht bei seiner Herstellung auch weniger CO₂ und lässt sich leichter recyceln.
Biobasierte Kunststoffe und digitale Fertigung sollen Prothesenschäfte künftig ressourcenschonender und effizienter machen. Im Projekt NaRo-3D wurden dafür neue 3D-druckfähige Biowerkstoffe mit einer digitalen Planung von Unterschenkelprothesen kombiniert.
Waschbar, wiederverwendbar und vollständig biobasiert: Im Kleenex® Biodegradable Reusable Dishtowel verbindet amorphes PHA die Cellulosefasern zu einem weichen und stabilen Vlies.
Elektronik auf Pilzbasis statt auf erdölbasiertem Kunststoff: AnimatPCB verwandelt einen Reststoff aus der Zitronensäureproduktion in ein Trägermaterial für elektronische Schaltungen.
Der Dürrepilot unterstützt Landwirtschaft Betreibende dabei, Herausforderungen durch Trockenheit besser im Blick zu behalten. Die App hilft, Dürren früh zu erkennen und Wasser gezielt einzusetzen.
Eine Tonerkartusche nutzt biobasierte Materialien im Toner und im Gehäuse. Ziel ist es, fossile Rohstoffe teilweise zu ersetzen und die CO₂-Bilanz von Druckverbrauchsmaterialien zu verbessern.
Ein innovatives Ständerwerk-System ersetzt herkömmliche Stahlprofile durch kreislauffähige Holzfaserkomponenten. Das Verfahren macht den Innenausbau nachhaltiger, leichter und CO2-negativ.
Das Projekt HanAkku entwickelt ein biobasiertes und biologisch abbaubares Düngemittel aus Hanfschäben. Es soll Pflanzen bedarfsgerecht mit Nährstoffen versorgen, Überdüngung vermeiden und nach der Nährstoffabgabe als Wasserspeicher im Boden dienen.
Der Bionische Öl-Adsorber ist ein von der Natur inspiriertes Textil, das Öl gezielt aufnimmt und von Wasser trennt. Er ermöglicht eine effiziente, ressourcenschonende Öl-Rückgewinnung und kann so einen Beitrag zu saubereren Gewässern leisten.
Am Fraunhofer WKI wird gemeinsam mit Industriepartnern an der Entwicklung von hochfeuerhemmenden Trockenbauwänden aus Holz geforscht. Damit soll der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in Gebäuden gefördert werden.
Im Projekt FungalFibers des Innovationsraums BIOTEXFUTURE wird untersucht, wie Chitosan künftig erdölbasierte Garne in der Textilbranche ersetzen könnte. Als erster textiler Demonstrator wurde nun eine Leggins vorgestellt.
Buchenholzfaserfüllungen nutzen Buchenholz als biogenen Rohstoff, ersetzen mineralische Dämmstoffe und stärken lokale Wertschöpfungsketten bei verbesserter Wärmedämmung und Feuchteregulierung.
Polyester machen über 50 % des weltweiten Fasermarkts aus. Im Projekt bioPEtex zeigt ein T-Shirt aus biobasiertem Polyethylen eine mögliche nachhaltigere Alternative für die Textilindustrie.
Der Maiszünsler zerstört Maispflanzen, kann aber mithilfe der Trichogramma-Schlupfwespen bekämpft werden. Diese werden in biologisch abbaubaren Optikugeln auf die Erde geworfen und beginnen ihren Job.
Was wäre, wenn ein Becher nach der Nutzung einfach verschwindet? Bei Sportevents werden Millionen Einwegbecher genutzt und sofort weggeworfen. AlgaSprint setzt auf leckere essbare Algenbecher – nachhaltig, funktional und sogar mit Mehrwert für Sportler.
Biobasierte Speiseeisbecher aus PEF ersetzen fossile Kunststoffe, verlängern durch bessere Barriereeigenschaften die Haltbarkeit sensibler Lebensmittel und nutzen Agrarreststoffe sowie Lebensmittelabfälle als Rohstoff.
Ohne Klebstoffe geht es nicht: Im Bau werden traditionell erdölbasierte Bindemittel genutzt. Diese schaden der Umwelt und denen, die das Material bearbeiten. Dabei hält die Natur bereits den besten aller Kleber bereit.
Zum Färben und Drucken braucht man schwarze Tinte, die bisher aus fossilen Rohstoffen gewonnen wird und ungesund ist. Pigmente aus Algen bieten eine sichere und umweltschonende Alternative.