Mit Bakterien den Kohlenstoffkreislauf schließen
Ein Doktorand suchte nach Nachhaltigkeit in der Biochemie und programmiert nun den Stoffwechsel von Bakterien um: Sie sollen mit Methanol wachsen und dabei wertvolle Produkte CO2-neutral herstellen.
Ein Doktorand suchte nach Nachhaltigkeit in der Biochemie und programmiert nun den Stoffwechsel von Bakterien um: Sie sollen mit Methanol wachsen und dabei wertvolle Produkte CO2-neutral herstellen.
Steffen Lindner entwickelt Bakterien, die nur dann wachsen, wenn sie gewünschte Produkte herstellen. Im Interview spricht er über neu gedachten Stoffwechsel und nachhaltige Bioproduktion.
Prof. Dr. Anke Becker entwickelt robuste „Chassis“-Bakterien, die Kohlendioxid aus Industrieabgasen in wertvolle Chemikalien umwandeln können. Sie plädiert für interdisziplinären Kooperationen, die akademisches Verständnis mit industriell geprägten Entwicklungsprozessen vereinen.
Ein vielversprechender Weg von CO₂ zu nutzbaren Chemikalien beginnt mit Mikroorganismen, endet aber nicht dort. Der Verfahrenstechnik-Forscher Janik Hense beschreibt, wie aus ersten biotechnologischen Schritten ein vollständiger Prozess für die industrielle Anwendung entsteht.
Prof. Dr. Tobias Erb prägte den Begriff Photosynthese 2.0 und will durch maßgeschneiderte Enzyme einen synthetischen Metabolismus erschaffen, der Kohlendioxid effizienter als die Natur in organische Materie umwandelt. Er plädiert zu mehr Mut in der Forschung.
Schon bald wird der Satellit die Erde umkreisen, der erstmalig durch Fluoreszenzmessung die globale Photosynthese-Aktivität mit hoher Präzision erfassen kann. Ein wichtiger Wegbereiter der Mission ist Prof. Dr. Uwe Rascher.
Mit digitaler Präzisionsgenomik wird die Pflanzenzüchtung schneller, präziser und nachhaltiger. Dr. Thomas Schmutzer gewährt einen Blick über den Tellerrand für Sachsen-Anhalts Bioökonomie.
Milchkühe futtern kein Soja mehr, sondern heimisches Rapsschrot – und das Öl wird Biokraftstoff. UFOP-Chef Stephan Arens erklärt, warum für ihn Raps und Co. die Zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft sind.
Joachim Forner erforscht Methoden, die die Pflanzenzüchtung präziser, nachhaltiger und wirtschaftlicher machen. Während er Verständnis für die historische Gentechnik-Skepsis hat, vermittelt er den pragmatischen Nutzen der Genomeditierung.
Für Prof. Dr. Gabi Krczal sind die Genomeditierung und RNA-Sprays das Highlight und die Zukunftstechnologie der Pflanzenzüchtung. Warum erklärt die Expertin mit Praxis-Beispielen im Interview.
Um unsere Ernährung langfristig zu sichern, müssen wir das gesamte System um die Pflanze herum ganzheitlicher und vernetzter denken, plädiert die BDP-Vorsitzende Stephanie Franck.
Lars Jaeger ist treibende Kraft hinter der Weiterentwicklung der Grünen Woche zu einer internationalen Plattform für Innovation, Nachhaltigkeit und Bioökonomie und zeigt dabei Leidenschaft für die Verbindung von Landwirtschaft, Forschung und Gesellschaft.
Ob im Reallabor oder mit modularen Baukastensystemen: Grit Bürgow sucht nach Wegen, städtische Wasserressourcen ökologischer zu nutzen. Als Stadt- und Landschaftsgestalterin richtet sie den Blick dabei besonders auf das Zusammenspiel mit Pflanzen.
Franziska Hanschen will die Nährstoffqualität in Kohlgemüse verbessern. Dafür untersucht sie die Rolle bioaktiver Pflanzeninhaltsstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Sozialethiker Stephan Schleissing macht sich dafür stark, dass auch ethische Aspekte wie Interessenskonflikte bei der Debatte um den Einsatz neuer gentechnischer Methoden in der Pflanzenzüchtung berücksichtigt werden.
Das Osnabrücker Start-up aerogel-it entwickelt Aerogele aus Non-Food-Biomasse sowie Nebenströmen der Land-, Forst- sowie Meereswirtschaft, die unter anderem zur Wärmedämmung genutzt werden können.
Holzfasern sind der Rohstoff, aus dem das Unternehmen Willowprint im 3D-Druck einen Baustoff produziert, der vollständig recycel- und kompostierbar ist.
Das Unternehmen Golden Compound nutzt die Schalen von Sonnenblumenkernen als Rohstoff für biobasierte Kunststoffe.
Die Münchner Lebensmitteltechnologin Ute Weisz hat sich auf die Extraktion, Charakterisierung und Modifizierung von Pflanzenproteinen spezialisiert, um diese für die Lebensmittelindustrie nutzbar zu machen.
Das Start-up ValueGrain um Co-Gründer Tim Gräsing hat eine Technologie entwickelt, die Biertreber zu „flüssigem Mehl“ verarbeitet und so für die Lebensmittelindustrie nutzbar macht.