Neues aus der Bioökonomie

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Wald
Wälder bieten bei Hitze Schatten und Kühle. Doch Dürreperioden beeinflussen das Photosynthese-Verhalten von Pflanzen und damit auch den Verdunstungseffekt.

Dürre verändert Photosynthese-Verhalten von Pflanzen

Der kühlende Verdunstungseffekt wird reduziert, wenn Pflanzen während einer Hitzewelle ihre Photosynthese-Aktivität auf die Morgenstunden verschieben. Das konnten Forschende anhand von Satellitendaten nun beweisen.

Dialog an Deck auf der MS Wissenschaft Bioökonomie im All und auf der Erde

Bioökonomie im All und auf der Erde

Anlässlich des Wissenschaftsjahres 2023 – Unser Universum lud bioökonomie.de in Mainz zum Dialog an Deck auf die MS Wissenschaft. Rund 50 Interessierte waren gekommen, um an Bord mit drei Fachleuten zu diskutieren.

Plakat - Tag der offenen Tür 2023 im BMBF
xBild zum Tag der offenen Tür im BMBF

BMBF: Bioökonomie beim Tag der offenen Tür erleben

Am 19. und 20. August lädt das Bundesforschungsministerium zum Tag der offenen Tür und bietet Einblicke in spannende Zukunftsthemen. Mit dabei: das Augmented-Reality-Exponat von bioökonomie.de.

Pandora-Pilz hat einen Birnenblattsauger infiziert und getötet.
Der Pandora-Pilz hat einen Birnenblattsauger infiziert und getötet.

Neue Pilzart gegen Obstschädling entdeckt

Der Pilz Pandora cacopsyllae, der die im Obstbau gefürchteten Blattflöhe befällt, könnte einer Studie zufolge künftig als biologisches Pflanzenschutzmittel dienen.

Peter Neubauer in seinem Biotech-Labor an der TUB

Innovationspreis für Berliner Biotech-Pionier

An der TU Berlin hat er mit BMBF-Förderung ein KI-Zukunftslabor für automatisierte Bioprozessentwicklung aufgebaut. Nun erhält Peter Neubauer den mit knapp 2 Mio. US-Dollar dotierten Agilent Thought Leader Award.

Vergrößerung von grünen Pflanzenteilen mit weißen Flecken
Mehltau befällt häufig Getreide, aber auch andere Pflanzenarten.

So überlistet Mehltau die Abwehr von Pflanzen

Pflanzenforschende aus Köln haben das molekulare Wettrüsten in der Evolution von Pflanzen und Schadpilzen aufgeklärt.

Diese Glasrohre dienen als Photobioreaktor, um Mikroalgen zu kultivieren.
Diese Glasröhren dienen als Photobioreaktor, um Mikroalgen zu kultivieren.

Auf dem Weg zur effizienten Mikroalgenproduktion

Forschende der Hochschule Bremerhaven wollen industrielle Abgase und Abwärme zur Kultivierung von Mikroalgen nutzen, damit der Produktionsprozess nachhaltiger und kostengünstiger wird.

Moderne Kunststoffe halten eine Menge aus, doch „unkaputtbar" sind sie nicht. Risse können auch Legosteine zerstören.

Mineralplastik nun auch biologisch abbaubar

Konstanzer Forschende haben bewiesen, dass das von ihnen entwickelte Mineralplastik mit selbstheilenden Kräften durch den Einsatz eines Biopolymers nun auch von Mikroorganismen abgebaut werden kann.

links Wabenstrukturen in grau und 3D, rechts grünes hexagonales Wabenmuster
Neue Biomaterialien für die industrielle Biokatalyse: Enzymschäume bilden dreidimensionale poröse Netzwerke mit stabiler hexagonaler Wabenstruktur.

Enzyme als Schäume verwenden

Als neuartige Materialklasse sind Biokatalysatoren besonders haltbar und aktiv.

Kläranlagen haben oft einen hohen Flächenbedarf. Der Ruhrverband erprobt jetzt ein Verfahren, das unter anderem Fläche einspart.
In Kläranlagen werden biologische Methoden zur Wasseraufbereitung eingesetzt.

Mikrobielle Konsortien zur Abwasserreinigung entdeckt

Forschende haben Bakterien-Pilz-Konsortien aus mariner Aquakultur identifiziert, die in der Lage sind, Nitrat aus dem Wasser zu entfernen.

Samen Rizinus
Rizinusöl wird aus den Samen des tropischen Wunderbaums (Ricinus communis) gewonnen.

Biobasierte Polymerverdicker aus Rizinusöl

Partner aus Forschung und Industrie habe neue Synthesewege zur Nutzung pflanzlicher Polymerverdicker für Wälzlager-Schmierfette entwickelt, die damit fast zu 100 % biobasiert sind.

Collage: Karotte auf dem Weg ins All

Bioökonomie im All und auf der Erde: Talk auf der MS Wissenschaft

Anlässlich des Wissenschaftsjahres 2023 – Unser Universum lädt bioökonomie.de am 15. August in Mainz zum Dialog an Deck auf der MS Wissenschaft.

Holzspäne
Rest- und Abfallstoffe wie Holzspäne sind wichtige Ausgangsstoffe zur Herstellung von Plattformchemikalien.

Bio-Bernsteinsäure aus organischen Abfällen

Im EU-Projekt LUCRA wollen Partner aus Forschung und Industrie aus ungenutzten Siedlungs- und Holzabfällen die vielseitige Plattformchemikalie herstellen.

Kultiviertes Fleisch aus Muskelzellen in der Petrischale
Für den In-vitro-Burger wurden tierische Muskelzellen verwendet und vermehrt.

Mehr Interesse an kultiviertem Fleisch

Eine Umfrage von Bitkom Research zeigt: Immer mehr Menschen können sich vorstellen, zellbasiertes Fleisch aus dem 3D-Drucker zu essen und sehen darin einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Lebensmittelproduktion.

Die Symbiose der Tomatenpflanze mit den Mikropilzen ist besonders stark, wenn die Pflanze mit Biochar auf Weizenstrohbasis gedüngt wird (Mitte).
Die Symbiose der Tomatenpflanze mit den Mikropilzen ist besonders stark, wenn die Pflanze mit Biochar auf Weizenstrohbasis gedüngt wird (Mitte).

Biokohle-Basis steuert Phosphorversorgung

Karlsruher Forschende konnten nachweisen, dass die Symbiose zwischen Tomatenpflanze und Wurzelpilz entscheidend davon abhängt, welcher Ausgangsstoff zur Herstellung der Biokohle verwendet wird.

Ölabbau-Forschung der Uni Tübingen in der Nordsee
Mit schwimmenden Ölbarrieren wird versucht, Inseln und Küsten vor Ölverschmutzungen zu beschützen.

Mit Biotensiden Ölkatastrophen bekämpfen

Biotenside können auf umweltschonende Weise den mikrobiellen Ölabbau im Meer ankurbeln. Das zeigt eine internationale Studie unter Beteiligung der Universitäten Stuttgart und Tübingen.

Braunalge
Mit Blick auf eine ressourcenschonende und klimaneutrale Produktionssteigerung sehen die Autoren in der marinen Zucht von Makroalgen das größtes Potenzial.

Blaue Lebensmittel für eine nachhaltige Entwicklung

In einem Handbuch haben Fachleute des BMBF-Forschungsverbunds KüNO praxisrelevante Ergebnisse zusammengetragen, wie Fische, Meeresfrüchte und Algen die Ernährung in Zeiten des Klimawandels sichern können.

Forscher wollen Chinaschilf (Miscanthus sinensis) als Biomasse zur Energiegewinnung und Ausgangsstoffe für neue Produkte etablieren.
Das Schilfgras Miscanthus liefert Biomasse für verschiedenste Anwendungen.

Zellstoff aus Miscanthus-Gras

Forschende der Hochschule München wollen Einjahrespflanzen wie Miscanthus als alternativen Rohstoff zu Holz für die Papierindustrie etablieren.

graues ovales Tier mit Einkerbungen und Fühlern
Der Riesenspringschwanz Tetrodontophora bielanensis hält seine Haut mittels Cholesterin sauber.

Cholesterinschicht hält biologische Verunreinigungen ab

Forschende haben bei Springschwänzen einen Effekt entdeckt, der zu neuen Materialien führen könnte.

Pilot- und Demonstrationsanlage Leuna
In biobasierten Raffinerien (im Bild: CBP-Pilotanlage in Leuna) geht es darum, den Rohstoff Biomasse so effizient und nachhaltig wie möglich zu verwerten.

Studie beleuchtet Akzeptanz biobasierter Innovationen im Rheinland

Die Umsetzung der Bioökonomie-Strategie in Nordrhein-Westfalen kann nur gelingen, wenn die Bevölkerung mitgenommen und der Nutzen biobasierter Technologien noch deutlicher hervorgehoben wird.