Interaktives FONA-Forum 2024: Jetzt registrieren!
Die Nachhaltigkeitsforschung ist ein Schwerpunkt der Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Seit 2005 gibt es ein eigenes Rahmenprogramm (FONA), in dem es um all jene Forschungsaktivitäten geht, die dazu beitragen, die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen auch in Zukunft zu erhalten. Jährlicher Treffpunkt der beteiligten Akteure ist das FONA-Forum. Die 17. Auflage des FONA-Forums findet in diesem Jahr vom 9. bis 11. Oktober 2024 im Futurium in Berlin statt.
Korbinian Kätzl – Der Grünlandtransformierer

Korbinian Kätzl ist „Grünlandforscher“. Was womöglich malerisch klingt, hat einen handfesten Hintergrund: Der Umweltingenieur von der Universität Kassel interessiert sich für das Heu abgemähter Grünflächen. Die Restbiomassen, denen bislang niemand Beachtung schenkte, verarbeitet Korbinian zu Aktivkohlen und Plattformchemikalien. Den Produktionsweg erforscht er mit seinem internationalen Team auf dem Versuchshof in Witzenhausen. Für die Aktivkohle hat der originelle Geist eine spannende Anwendung parat: In Kläranlagen filtert sie zuverlässig Spurenstoffe, etwa Arzneimittelrückstände, aus dem Abwasser. Wo sich Innovation in der Provinz versteckt – Der „Grünlandtransformierer“. Unser neues Video in der Reihe „Die Biopioniere“. Unbedingt reinschauen!
DNP: Vorreiter für nachhaltige Architektur nominiert
Mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) werden jedes Jahr Innovationen geehrt, die Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft liefern und damit wegweisend für eine nachhaltige Entwicklung sind. Im nunmehr 17. Wettbewerb werden konkret Pioniere in den Kategorien Unternehmen, Architektur, Sport, Internationaler DNP sowie erstmals auch Gesundheit und Produkte ausgezeichnet. Für die Sparte Architektur wurden nun die Nominierten für den diesjährigen DNP bekannt gegeben.
Mikroalgen-Tinte für den 3D-Laserdruck
Mikroalgen enthalten nicht nur kostbare Wertstoffe. Sie sind auch begehrte und vor allem effiziente Biofabriken, um biogene Rohstoffe für Farb- und Kunststoffe oder Biosprit herzustellen. Sie benötigen lediglich Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser, um schnell große Mengen an Biomasse zu produzieren. Außerdem wird bei der Kultivierung von Mikroalgen Kohlendioxid gebunden. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Heidelberg hat nun das Einsatzspektrum mikroalgenbasierter Produkte erweitert.