DiP: KS - Etablierung einer Modellregion der Bioökonomie zur Digitalisierung der pflanzlichen Wertschöpfungskette im Mitteldeutschen Revier in Sachsen-Anhalt.

Bundesland:
Förderzeitraum:
-
Fördermittelgeber:
Fördersumme:
2.447.817,00 €
Fördernehmer:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Naturwissenschaftliche Fakultät III - Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften - Pflanzenzüchtung
Förderkennzeichen:
031B1441

BioKI | Konferenz im Forschungsministerium | Berlin

Am 10. November 2025 findet die Konferenz "BioKI – Künstliche Intelligenz als Katalysator für die Bioökonomie" im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) statt. Im Fokus stehen die Chancen Künstlicher Intelligenz für eine nachhaltige, kreislauforientierte Bioökonomie. Es werden innovative Anwendungen aus Forschung und Praxis diskutiert – von vollautomatisierten Bioraffinerien über intelligente Feldrobotik bis hin zu klimaneutralen Produkten.

Praxis-Ratgeber für gesunde Böden

Böden zählen zu unseren wichtigsten Lebensgrundlagen und erfüllen für Mensch und Umwelt vielfältige Funktionen – etwa als Kohlenstoffspeicher und zur Sicherung der Ernährung. Doch Klimawandel und landwirtschaftliche Praxis belasten die wertvolle Ressource und gefährden somit die Bodengesundheit. Ein Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) legt einen Maßnahmenkatalog vor, der die Bodenfruchtbarkeit im Obst- und Gemüseanbau fördern kann.

Enzymatische CO2-Bindung entschlüsselt

Anaerobe Mikroorganismen gehören zu den ältesten Lebewesen der Erde. Da Sauerstoff für sie lebensbedrohlich ist, haben sie spezielle Stoffwechselwege entwickelt, die ihnen ein Überleben in sauerstofffreien Regionen wie im menschlichen Darm oder in vulkanischen Sümpfen ermöglicht. Auch die Fähigkeit, Kohlenstoff zu binden, ist bei anaeroben Mikroorganismen besonders effizient. Hierbei spielt der Enzymkomplex Kohlenmonoxid-Dehydrogenase/Acetyl-CoA-Synthase (CODH/ACS) eine wichtige Rolle.