Plastikmüll im Meer aufspüren
Wie kommt der Plastikmüll in die Nordsee? Und wie kann die Vermüllung langfristig gestoppt werden? Antworten darauf sucht Meeresbiologin Rosanna Schöneich-Argent im Rahmen des Projektes "Makroplastik".
Wie kommt der Plastikmüll in die Nordsee? Und wie kann die Vermüllung langfristig gestoppt werden? Antworten darauf sucht Meeresbiologin Rosanna Schöneich-Argent im Rahmen des Projektes "Makroplastik".
Synthetisch hergestellter Phosphordünger wird als elementarer Pflanzennährstoff in enormen Mengen auf Feldern ausgebracht. Die Reserven an Rohphosphaten sind begrenzt und müssen in die EU importiert werden. Das Eu-geförderte Projekt PhosFarm forscht nun daran, organisch gebundenen Phosphor aus landwirtschaftlichen Reststoffen als Quelle für Phosphatdünger zu erschließen. Immobilisierte Enzyme sollen die organischen Verbindungen kappen und den Phosphor so für die Rückgewinnung freisetzen.
Die fünfte Ausgabe der „Conference on CO2 as Feedstock for Fuels, Chemistry and Polymers” am 6. und 7. Dezember hatte rund 180 Experten aus 20 Ländern angelockt. Das Nova-Institut hatte die Veranstaltung organisiert. Die Teilnehmer einte die Sicht, aus dem Zuviel an Kohlendioxid in der Atmosphäre eine Tugend zu machen - und das Gas als Rohstoff oder Baustein für innovative Produkte in der Chemie- und Energiewirtschaft zu nutzen.
Viele Frauen träumen von langen und dichten Wimpern. Die Kosmetikindustrie bedient sich hierbei einem Mittel, das aus der Augenheilkunde bekannt ist: Prostaglandin. Das Gewebehormon wird seit Langem in Augentropfen zur Behandlung des grünen Stars eingesetzt und hat den Nebeneffekt, Wimpern wachsen zu lassen. Herkömmliche Wimpernseren mit dem in abgewandelter Form eingesetzten Gewebehormon versprechen ein Wimpernwachstum von 80 Prozent innerhalb von 30 Tagen. Experten warnen jedoch vor den Nebenwirkungen der wimpernverlängernden Seren.
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Umweltschützer warnen seit Langem vor einem Rückgang der biologischen Vielfalt auf der Erde und mahnen zu einem schonenden Umgang mit den Ressourcen. Diese Warnung unterstreicht auch der diesjährige „Living Planet Report“ der Umweltorganisation WWF. Er zeigt deutlich, welche Tier- und Pflanzenarten oder Gebiete der Erde bedroht sind.
Zwanzig vielversprechende deutsche Startups aus den Life Sciences hatten jüngst die Gelegenheit, um die Gunst von Investoren zu werben. Ende November hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Investmentlounge nach Schloss Ziethen ins Berliner Umland geladen.
Die Laubfärbung der Bäume und das Rascheln von Laub unter den Füßen prägen den Herbst. Die Pflanzen bereiten sich so auf die trockene Winterzeit vor. Doch auch im Sommer gibt es Pflanzen, die ihre Blütenblätter nach der Bestäubung abwerfen. Verantwortlich für den Prozess des Blattabwurfs sind – wie seit wenigen Jahren bekannt – Peptidhormone. Diese speziellen Hormone steuern nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Pflanzen Wachstumsprozesse und sorgen dafür, dass Insekten Abstand halten. Wie diese Peptidhormone gebildet werden, ist bislang völlig unklar.
Chirurgisches Nahtmaterial oder Stents, die Medikamente freisetzen sind mit Substraten beschichtet, die Wirkstoffe abgeben oder auf denen Biomoleküle und Zellen besser haften können. Mit einer speziellen Methode, der sogenannten Gasphasenbeschichtung (CVD) wird der Film aufgebracht. Dabei werden die Ausgangsverbindungen verdampft, bei hoher Temperatur aktiviert und auf Oberflächen abgeschieden, wo sie dann polymerisieren.