Die Weihnachtsbaum-Züchter

Für die Forstwirtschaft ist der Weihnachtsbaum-Verkauf eine wichtige Säule im Jahresgeschäft: Knapp 30 Millionen Christbäume werden jährlich allein in Deutschland verkauft. Dreiviertel der Käufer entscheiden sich für die Nordmanntanne mit ihren weichen, dunkelgrünen Nadeln. So beliebt die Tanne ist, ihre Produktion in großen Mengen ist für die Anbauer in Baumschulen ein äußert mühsames Geschäft. Zwischen sechs und zwölf Jahre vergehen bei der Nordmanntanne vom Samen bis zum marktreifen Baum.

Phosphat-Recycling mit Enzymen

Synthetisch hergestellter Phosphordünger wird als elementarer Pflanzennährstoff in enormen Mengen auf Feldern ausgebracht. Die Reserven an Rohphosphaten sind begrenzt und müssen in die EU importiert werden. Das Eu-geförderte Projekt PhosFarm forscht nun daran, organisch gebundenen Phosphor aus landwirtschaftlichen Reststoffen als Quelle für Phosphatdünger zu erschließen. Immobilisierte Enzyme sollen die organischen Verbindungen kappen und den Phosphor so für die Rückgewinnung freisetzen.

Konferenz der Kohlendioxid-Verwerter

Die fünfte Ausgabe der „Conference on CO2 as Feedstock for Fuels, Chemistry and Polymers” am 6. und 7. Dezember hatte rund 180 Experten aus 20 Ländern angelockt. Das Nova-Institut hatte die Veranstaltung organisiert. Die Teilnehmer einte die Sicht, aus dem Zuviel an Kohlendioxid in der Atmosphäre eine Tugend zu machen - und das Gas als Rohstoff oder Baustein für innovative Produkte in der Chemie- und Energiewirtschaft zu nutzen.

Pflanzenserum lässt Wimpern wachsen

Viele Frauen träumen von langen und dichten Wimpern. Die Kosmetikindustrie bedient sich hierbei einem Mittel, das aus der Augenheilkunde bekannt ist: Prostaglandin. Das Gewebehormon wird seit Langem in Augentropfen zur Behandlung des grünen Stars eingesetzt und hat den Nebeneffekt, Wimpern wachsen zu lassen. Herkömmliche Wimpernseren mit dem in abgewandelter Form eingesetzten Gewebehormon versprechen ein Wimpernwachstum von 80 Prozent innerhalb von 30 Tagen. Experten warnen jedoch vor den Nebenwirkungen der wimpernverlängernden Seren.

Aktuelles und Hintergründe zur biobasierten Wirtschaft (KW 50)

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