T-Shirts aus Holzfasern

Die Idee, Alternativen zu Einmal- und Wegwerfprodukten zu schaffen, kam dem Geschäftsführer der wijld GmbH, Timo Beelow, beim Anblick der bunten Plastikwelt auf der Nürnberger Spielwarenmesse.  Mit den "Woodshirts" ist es dem Wupperthaler Startup gelungen ein T-Shirt zu kreieren, das aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz besteht und recycelt werden kann. Das Material erinnert eher an Seide als eine derbe Holzfaser.

Lebende Schäume für die Medizin

Im Grenzbereich von Natur- und Lebenswissenschaften haben sich in den vergangenen Jahren neue Forschungsbereiche etabliert, um den Prinzipen des Lebens auf den Grund zugehen. Auf dem Feld der Synthetischen Biologie versuchen beispielsweise Biologen, Physiker, Chemiker und Ingenieure gemeinsam synthetische Zellen zu konstruieren, um so deren Funktionen nachzuahmen und grundlegende Prozesse des Lebens besser verstehen zu können.

Forscher basteln künstliches Blatt

Den Prototypen ihrer künstlichen Blätter haben die Forscher aus Eindhoven die Form von stilisierten Ahornblättern gegeben. Denn ähnlich wie die Photosynthese-Organe der Pflanzen sind ihre Geräte aus Silikon in der Lage, Sonnenlicht einzufangen und es in bestimmte chemische Verbindungen umzuwandeln. Doch die künstlichen Blätter übertreffen ihre natürlichen Vorbilder um einiges: ihre Produktions-Effizienz lag um den Faktor 40 höher als bei Vergleichsmaterialien.

Aktuelles und Hintergründe zur biobasierten Wirtschaft • KW 51

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Mit textilen Elektroden Abwasser reinigen

Abwasser wird in der Regel als Abfallstoff betrachtet, dessen Reinigung extrem energieaufwendig ist. Etwa 20 Prozent der Energiekosten fallen nach Angaben des Bundesumweltamtes allein für die Abwasserbehandlung in Kläranlagen an. Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaftsform gewinnt vor allem Industrieabwasser als Rohstoff zunehmend an Bedeutung. Die Ressource Abwasser lässt sich zum Beispiel mithilfe sogenannter Mikrobieller Brennstoffzellen (MBZ) nutzen.