Mit Smart Breeding gegen Kartoffelviren

Die Kartoffel ist nach Weizen, Reis und Mais die viertwichtigste Nutzpflanze auf der Welt. Mehr als 325 Millionen Tonnen der Knollenfrucht werden jedes Jahr geerntet. Kartoffeln sind allerdings auch äußerst anfällig für Krankheiten – sich rasch ausbreitende Pilze, Viren oder Fadenwürmer können massive Ernteausfälle verursachen. Ertragreiche und krankheitsresistente Kartoffeln sind daher die zentralen Ziele der Züchter.

Kohl-Duft verrät Herkunft seiner Fraßfeinde

Insektenraupen, Schnecken und Blattläuse haben eins gemeinsam: Sie machen sich über Gemüse her und sind daher so manchem Landwirt und Hobbygärtner ein Dorn im Auge. Doch nicht alle Pflanzen sind so wehrlos gegen ihre Fraßfeinde. Viele haben ein ausgeklügeltes Notrufsystem entwickelt, um sich der Angreifer zu erwehren. Der Trick: Sie verströmen sehr spezielle Düfte und locken so die Feinde der Pflanzenfresser als Verstärkung an.

Außerirdischer Tomaten-Anbau

Tomaten im All züchten, klingt ziemlich abwegig! Doch diese außerirdische Mission steht im Zentrum eines Projektes, an dem Forscher vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) derzeit arbeiten. Die Vorbereitungen für die Mission Eu:Cropis (Euglena and Combined Regenerative Organic-Food Production in Space) laufen auf Hochtouren. Noch in diesem Jahr wollen die Wissenschaftler einen Satelliten mit Tomatensamen ins Weltall schicken.

CO2-Ausstoß durch Rodungen unterschätzt

Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent senken. Dabei gilt es vor allem, den Kohlendioxid-Ausstoß zu drosseln. Dass Wälder, Wiesen und Felder wesentlich zum Klimaschutz betragen ist bekannt. Bäume, Gräser und Pflanzen können mithilfe der Photosynthese Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen und speichern. Beobachtungen belegen, dass jedes Jahr weltweit fast ein Viertel der industriellen CO2-Emissionen durch die Aufnahme des Treibhausgases durch Landökosysteme verschwindet.

EIO (2017): Politik und Praxis der Öko-Innovationen für die Transformation zur Kreislaufwirtschaft

 Im diesjährigen EIO-Bericht werden 32 Good-Practice-Beispiele für Öko-Innovationen dargestellt, die das Innovationspotenzial der EU-Mitgliedsstaaten aufzeigen. Auf dem Weg hin zur Kreislaufwirtschaft kommt es dabei sowohl auf lokale und regionale Bewegungen wie repair cafés oder Müllvermeidungsinitiativen an als auch auf eine Veränderung der Rahmenbedingungen von Seiten der Politik.