Regelmäßiges Händewaschen ist der beste Schutz vor grassierenden Krankheitserregern. Doch Experten warnen vor einer übertriebenen Sauberkeit. Der Grund: bei einer aggressiven Reinigung werden nicht nur die unerwünschten Keime weggeschrubbt, sondern auch die guten Bakterien, die für eine gesunde Hautflora sorgen. „Wenn man sie zerstört, schafft man Platz für pathogene Stämme, die sich auf der Haut einnisten und zu Entzündungen führen können“, sagt Detlef Goelling, Forschungs- und Entwicklungsleiter bei der Berliner Organobalance GmbH.
Grüne Woche: Bioökonomie hautnah
Nicht nur Köstlichkeiten aus aller Welt werden dieses Jahr ein breites Publikum auf die Internationale Grüne Woche (IGW) in die Messehallen am Funkturm nach Berlin locken. Bei der nunmehr 82. Ausgabe der beliebten „Schlemmermeile“ vom 20. bis 29. Januar 2017 werden Aussteller aus 65 Ländern über 100.000 Nahrungs- und Genussmittel präsentieren. Die Messe Berlin erwartet etwa 400.000 Besucher.
Der Vielfalt der Meere den Puls fühlen
Die Erde besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Das Meer ist der Ursprung der biologischen Vielfalt und beherbergt die größte Bandbreite von Organismen, die dem Menschen als Nahrungs- und Rohstoffquelle dienen. Das Meer ist auch der wichtigste Verkehrsweg für die globale Wirtschaft. Küsten- und Binnengewässer sind zudem für viele ein Ort der Erholung. Doch das marine Ökosystem ist bedroht. Experten warnen seit Langem vor einem Rückgang der biologischen Vielfalt im Meer durch Klimawandel und direkte menschliche Eingriffe.
Entengrütze als Lebensmittel
Wasserlinsen, im Volksmund auch Entengrütze genannt, stehen in Ländern wie Thailand, Kambodscha und Laos seit Jahrtausenden auf dem Speiseplan. Hierzulande dürfte die Vorstellung,die grünen Schwimmpflanzen zu essen, jedoch nur für wenige verlockend sein. Doch die wurzellosen Wasserpflänzchen haben erstaunliche Eigenschaften, wie Forscher der Universität Jena im Fachjournal „Food Chemistry“ berichten.
Wenige Konzerne dominieren Ernährung
Ob bei Fleisch, Wurst oder Milchprodukten: Einkaufen kann mitunter eine ziemliche Herausforderung sein. Der Kunde hat die Qual der Wahl, sich bei der Vielzahl unterschiedlichster Produkte zu entscheiden. Doch die Vielfalt täuscht. "Uns wird vorgegaukelt, es gäbe 20 Angebote für Joghurt, de facto ist aber überall das gleiche drin. Und auch wenn die Labels verschieden aussehen, sind meistens die gleichen Konzerne dahinter", erklärt Barbara Unmüßig von der grünennahen Heinrich-Böll-Stiftung.
Nationaler Kompass für Nachhaltigkeit
15 Jahre nach der ersten Fassung der Nachhaltigkeitsstrategie präsentiert die Bundesregierung eine Neuauflage in Form der „Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“ (DNS).
Leuna: Bio-Isobuten-Anlage startklar
Zusatzstoffe für Benzin wie Isooktan werden in der Regel aus Erdöl hergestellt. Die Fertigstellung der Demonstrationsanlage zur Herstellung von Kraftstoffzusätzen aus nachwachsenden Rohstoffen ist somit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer biobasierten Wirtschaft. In der vom französisch-deutschen Unternehmen Global Bioenergies errichteten Anlage in Leuna soll künftig hochreines Isobuten aus Zucker gewonnen und nach Umwandlung in Isooktan Kunden zu Testzwecken bereitgestellt werden.