Erstmals Chromosomenzahl einer Pflanze gentechnisch verändert

Nutzpflanzen müssen möglichst ertragreich und robust gegen Krankheiten sein. Doch bei der herkömmlichen Züchtung gehen diese nützlichen Eigenschaften oftmals verloren. Die Schwierigkeit: Damit Pflanzeneigenschaften gemeinsam vererbt werden, müssen sie auf demselben Chromosom liegen. Mit der molekularen Genschere CRISPR-Cas haben Forschende seit Jahren ein Präzisionswerkzeug in der Hand, um Gene gezielt zu verändern oder auszuschalten und damit Nutzpflanzen zu optimieren.

Wanderstock aus Naturfasern

Ob Surfbrett, Ski oder Wanderstock: Sportgeräte, die im Outdoor-Bereich genutzt werden, müssen nicht nur stabil und langlebig sein, sondern auch bei extremen Temperaturen funktionieren. Die Anforderungen an die Materialien sind dementsprechend hoch. Viele Sportgeräte bestehen daher aus Aluminium und Carbonfasern, deren Herstellung jedoch viel Energie benötigt und die nur schwer zu recyceln sind.

Wie Pflanzen auf Nährstoffsuche gehen

Bor spielt eine zentrale Rolle für Wachstum und Fruchtbarkeit vieler Pflanzen, doch Extremwetterereignisse wie Dürre oder Überschwemmungen erschweren zunehmend seine Aufnahme. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) und mit Beteiligung des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) hat nun untersucht, wie Pflanzen auf die wechselnde Verfügbarkeit des Mikronährstoffs Bor reagieren.

„Umweltfaktoren haben Einfluss auf Pflanzeninhaltsstoffe“

Der Klimawandel setzt die Landwirtschaft und damit die Produktion gesunder Lebensmittel zunehmend unter Druck. Dazu zählt auch Kohlgemüse, das für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt ist. Wie genau diese bioaktiven Pflanzenstoffe durch den Klimawandel beeinflusst werden, steht im Fokus der Forschung von Franziska Hanschen. Im Rahmen des Projektes PhytoM erforscht die Lebensmittelchemikerin an der TU Berlin, welchen Einfluss der Klimawandel auf die sekundären Pflanzenstoffe im Kohlgemüse hat.

Böden und Bestäuber besser schützen

Bestäuber wie Bienen, Wespen oder Schmetterlinge leisten einen zentralen Beitrag für stabile Ökosysteme: Sie ermöglichen die Vermehrung zahlreicher Pflanzen und erhöhen die Erträge vieler Nutzkulturen, indem sie Pollen zwischen Blüten übertragen. Weniger bekannt ist jedoch, dass viele von ihnen entscheidende Lebensphasen auf oder im Boden verbringen – dort nisten, ruhen oder überwintern sie.