Klimaneutral heißt nicht kohlenstofffrei
Die Bioökonomie zielt darauf, wirtschaftliche Prozesse auf erneuerbare biologische Ressourcen umzustellen.
Die Bioökonomie zielt darauf, wirtschaftliche Prozesse auf erneuerbare biologische Ressourcen umzustellen.
Forschende der Universität Oldenburg arbeiten an einer innovativen Idee, um Kunststoff nachhaltiger zu machen und gleichzeitig Plastikmüll zu reduzieren. Im Projekt EcoPBS entwickeln sie Biokunststoffe aus organischen Abfällen wie Grünschnitt, Heu oder Algen.
Unsere Ernährung steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Ressourcenknappheit, Verlust von Biodiversität, wachsende Bevölkerung und soziale Ungleichheit machen die Transformation unserer Lebensmittelversorgung dringlicher denn je. Genau hier setzt die FutureFoodS-Initiative an, eine europaweite Partnerschaft von Entscheidungsträgern, Fördergebern und Forschungseinrichtungen aus 29 Ländern. Ziel ist es, bis 2050 gesunde, sichere, faire und wirtschaftlich tragfähige Ernährungssysteme zu etablieren.
Geotextilien sind flächige, meist wasserdurchlässige Materialien, die im Bauwesen eingesetzt werden, etwa zur Stabilisierung von Hängen, Böschungen oder temporären Baustraßen. Bisher hatten Biopolymere wie Polylactid (PLA) oder Polybutylensuccinat (PBS) oft den Nachteil, dass sie für solche technisch anspruchsvolle Anwendungen nicht stabil genug waren. Im Rahmen des Projekts Zirk-Tex, an dem sechs Fraunhofer-Institute des Clusters of Excellence Circular Plastics Economy (CCPE) beteiligt sind, soll sich das ändern.
Aus Sicht des Ministeriums ist die Einigung ein wichtiger Schritt, um eine nachhaltige Landwirtschaft und die Biotechnologie als Schlüsseltechnologie zu stärken. Hintergrund der Reform ist das bislang geltende EU-Gentechnikrecht, das moderne Genome-Editing-Verfahren kaum berücksichtigt.
Pflanzliche Milchalternativen werden von immer mehr Menschen gewählt – sei es wegen ihres Geschmacks, einer besseren Verträglichkeit oder aus Gründen des Tierwohls. Und wie sieht es mit ihrer Nachhaltigkeit aus: Wie unterscheiden sich Pflanzendrinks und Kuhmilch in ihrer Umweltwirkung? Wie werden Hafer-, Soja-, Mandeldrink und Co hergestellt? Und wo liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen pflanzlichen Varianten? Das schauen wir uns in dieser Express-Folge an.
Konzept und Umsetzung: Katja Wehling
Papier ist aus dem Alltag kaum wegzudenken – vor allem für Verpackungen, die meist nur kurz genutzt werden. In Deutschland stammt ein Großteil der Papierprodukte aus Importen, viele davon aus Primärfasern, also frischem Holz. Nach Angaben der Tropenwaldstiftung Oro Verde wird weltweit fast jeder fünfte gefällte Baum für die Papierherstellung genutzt, der WWF geht sogar von jedem zweiten Baum aus.
Die Europäische Union hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, genügt es nicht, die CO₂-Emissionen deutlich zu reduzieren. Zusätzlich müssen bereits freigesetzte Mengen Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernt werden. Eine mögliche Maßnahme hierfür ist die sogenannte beschleunigte Silikatverwitterung. Für diesen Ansatz liegen bislang noch keine belastbaren Daten zu seiner Wirksamkeit, zu möglichen Umweltauswirkungen sowie zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vor.