Gemüseanbau in die Stadt holen

Was in Deutschland an Obst und Gemüse konsumiert wird, muss in der Regel importiert werden. Lediglich 36 % vom Gemüse und 20 % vom Obst werden nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMLEH) hierzulande produziert. Um Großstädte mit frischen Lebensmitteln zu versorgen, müssen die Waren oft große Entfernungen überwinden. „Nahrungsmittelanbau nah an urbanen Zentren mit hohem Bedarf spart teure und klimaschädliche Transportwege.

Wertvolle Amide aus Holzabfällen

Lignin ist nach Zellulose das zweithäufigste Biopolymer auf der Erde. Es ist ein Hauptbestandteil von Bäumen und Gräsern und entsteht in großen Mengen als Abfallprodukt bei der Papier-, Zellstoff- und Bioethanolproduktion. Da der Aufschluss des komplexen Biopolymers schwierig ist, wird der Reststoff allerdings meist verbrannt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Katalyse (LIKAT) zeigt nun, wie sich Lignin effizient verwerten lässt.

Neues Graduiertenkol­leg für nachhaltige Materialien

Im neuen Graduiertenkolleg „The Biological Making of Materials“ (GRK) erforschen bis zu 20 Doktorandinnen und Doktoranden, wie Organismen funktionelle Materialien erzeugen und deren Eigenschaften präzise steuern. Dieses Verständnis natürlicher Materialprozesse soll den Weg für nachhaltige, bioinspirierte Werkstoffe ebnen. Das GRK verbindet Expertise aus Biologie, Chemie, Physik, Materialwissenschaft und Mathematik.

Mehr Algen auf dem Teller

Algen sind vielversprechende Kandidaten bei der Suche nach neuen Produkten für die Bioökonomie. Sie lassen sich nicht nur schnell und in großen Mengen als Biomasse kultivieren, sondern sind auch reich an Nährstoffen. Welches Potenzial in Algen für eine nachhaltige Ernährung steckt, zeigen Forschende des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT) und der Universität Bremen.

Verbundvorhaben: biovolatil - Resiliente kommunale Energiesysteme mit bedarfsgerechter Vergasung nachhaltiger Biomasse und mitteltiefer Geothermie Teilprojekt: Flexible Konzepte für die Biomassevergasung

Bundesland:
Förderzeitraum:
-
Fördermaßnahme:
Fördermittelgeber:
Fördersumme:
191.582,00 €
Fördernehmer:
Hochschule Zittau/Görlitz - Fakultät Elektrotechnik und Informatik - Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM)
Förderkennzeichen:
03EI5488D

MZF: HOPTIMIZE - Optimierung der Was-sernutzungseffizienz von Hopfen (Humulus lupulus L.) für eine nachhaltige Hopfenproduktion - Teilprojekt E

Bundesland:
Förderzeitraum:
-
Fördermaßnahme:
Fördermittelgeber:
Fördersumme:
21.750,00 €
Fördernehmer:
HVG Hopfenverwertungsgenossenschaft e.G.
Förderkennzeichen:
031B1552E