Grüne Woche: Bioökonomie-Innovationen im Rampenlicht

Zwischen duftenden Backwaren, internationalen Spezialitäten und futuristischen Exponaten ist die Grüne Woche 2026 einmal mehr Schauplatz für den Dialog zwischen Tradition und Innovation. Im Jubiläumsjahr, das auf 100 Jahre landwirtschaftliche Messegeschichte zurückblickt, richtet sich der Blick vieler Besucher auch auf die Frage, wie die Landwirtschaft von morgen aussehen kann.

Elektrolyse

Ein chemischer Prozess, bei dem elektrischer Strom verwendet wird, um eine chemische Verbindung in ihre Bestandteile zu zerlegen. Zum Beispiel kann Wasser durch Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten werden.

Dekarbonisierung

Wörtliche Bedeutung: ein Prozess, um den Einsatz Kohlenstoff zu verringern. Gemeint ist meist die Reduktion von Kohlenstoffdioxid (CO₂)-Emissionen, zum Beispiel durch den Einsatz erneuerbarer Energien, Biomasse oder klimafreundlicher Technologien.

Bioplastik

Kunststoff, der entweder aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Zuckerrohr oder Holz hergestellt wird oder biologisch abbaubar ist. Manchmal treffen beide Eigenschaften gleichzeitig zu.

Sollten Hersteller Verantwortung für Essensabfälle übernehmen?

Europa könnte Lebensmittelabfälle deutlich senken

Ein großer Teil des in Europa produzierten Essens landet im Müll. Und das hat nicht nur moralische, sondern auch massive ökologische und ökonomische Folgen. Pro Jahr werfen EU-Bürgerinnen und -Bürger im Schnitt rund 130 Kilogramm Lebensmittel weg, die zu 8–10 % der weltweiten Treibhausgasemissionen beitragen. Trotz der EU-Vorgaben, bis 2030 Lebensmittelabfälle deutlich zu reduzieren, landen noch immer drei Viertel der Küchenabfälle in der Verbrennung oder auf der Deponie.