Optimierte Aquakultur

Der weltweite Fischkonsum steht unter Druck: Meere sind überfischt und verschmutzt, und viele Aquakulturen belasten Umwelt und Ressourcen. Moderne, nachhaltige Zuchtanlagen bieten jedoch eine Lösung. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz können sie effizienter, ressourcenschonender und umweltfreundlicher betrieben werden – ein wichtiger Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Versorgung mit Fischprodukten.

Genome von Hafer entschlüsselt

Hafer zählt zu den bedeutenden Nutzpflanzen und bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Doch die heutigen Hafersorten stehen, wie viele andere Nutzpflanzen, vor großen Herausforderungen: Hitze, Trockenheit und neue Krankheiten setzen ihnen zu. Um widerstandsfähigere Sorten zu züchten, braucht es ein genaues Verständnis ihrer Gene. Genau das ist Forschenden der Technischen Universität München (TUM), vom Helmholtz Munich und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) nun gelungen.

Stresstest bei Roggen gibt Einblick in Gen-Kombination

Roggen gehört zu den Süßgräsern und überzeugt vor allem durch seine Frostfestigkeit und hohen Erträge, auch auf nährstoffarmen Böden oder bei Trockenstress. Damit könnte die Pflanze künftig eine wichtige Rolle bei der Ernährungssicherung spielen. Eine aktuelle Studie von Forschenden des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) liefert nun neue Erkenntnisse zur Fortpflanzung von Roggen.

„Kompromisse sind der ethische Königsweg“

Die neuen Verfahren des Genome Editing, zu denen auch die Genschere CRISPR-Cas gehört, revolutionieren seit langem die biologische Forschung und bergen großes Potenzial für Anwendungen in der Landwirtschaft und Pflanzenzüchtung. Doch ihr Einsatz ist umstritten. Vor allem bei der Regulierung gehen die Meinungen auseinander. Der Münchner Theologe und Sozialethiker Stephan Schleissing erläutert im Interview, warum auch ethische Überlegungen in den gesellschaftlichen Diskurs einbezogen werden müssen.

Nachhaltige Batterien aus Holzabfällen

Leistungsfähige Stromspeicher sind die Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Doch herkömmliche Batterien benötigen bestimmte Metalle, deren Abbau für Mensch und Umwelt schädlich ist. Eine vielversprechende Alternative sind daher Natrium-Ionen-Batterien, die aus lokal verfügbaren und umweltfreundlichen Rohstoffen hergestellt werden.  Im Projekt ThüNaBsE entwickeln Forschende des Fraunhofer IKTS und der Friedrich-Schiller-Universität Jena nun einen solchen nachhaltigen Energiespeicher.

Nachhaltige Baumaterialien online entdecken

Der Bausektor ist eine äußerst rohstoffintensive Branche und trägt erheblich zu den Treibhausgas-Emissionen bei. Derweil gibt es schon heute eine Vielzahl an Baustoffen, die nachhaltig, kreislauffähig und auch regional verfügbar sind. Einen Überblick solcher Baustoffe bietet die Materialbibliothek der Fakultät für Architektur des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), die ab sofort für Interessierte kostenlos auch online zugänglich ist.