Kleiderbügel

Recycling ist gut, Vermeidung noch besser

Gebrauchte Kleiderbügel aus Plastik lassen sich wiederverwerten. Der Kunststoff wird vom Haken gelöst und verarbeitet. Das Metall wird eingeschmolzen, ebenso das Plastik. Dieses kann sich nach dem Recyceln als Folie wiederfinden, als Kugelschreiber oder als Brotdose. Kleiderbügel sind also recht gut recycelbar – noch besser ist es allerdings, sie direkt aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen.

Vorratsschutz im Fokus

Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung und schrumpfenden Ressourcen wird es immer wichtiger, Nahrungsmittel nicht zu verschwenden. Doch laut eines Berichtes der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO) aus dem Jahr 2011 gehen zwischen Ernte und Verbrauch weltweit ein Drittel der Lebensmittelvorräte verloren. Deshalb sei die Vorratsschutzforschung so wichtig wie nie, sagt Cornel Adler vom Julius Kühn-Institut (JKI). Adler ist Mitglied der International Working Conference on Stored Product Protection (IWCSPP) und hat die 12.

Wie Wurzeln und Blätter kommunizieren

Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Soja, auch Leguminosen genannt, sind aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes bei Vegetariern und Veganern sehr beliebt. Auch Landwirte schätzen die Pflanzen, denn sie gehen eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien ein. Diese Bakterien binden Stickstoff aus der Luft und stellen ihn dann der Pflanze zur Verfügung. Im Gegenzug werden die Bakterien von den Pflanzen über Knöllchen an den Wurzeln mit Nährstoffen versorgt. Die Knöllchenbildung wird durch die Infektion mit Bakterien verursacht.

Quinoa kommt nach Europa

Ein hoher Proteingehalt, essentielle Aminosäuren, viel Eisen, Zink, Magnesium und Vitamine – aber kein Gluten: Quinoa-Samen gelten in Europa wegen ihres Nährstoffgehalts als „Superfood“ und sind dennoch ein Nischenprodukt. Das liegt vor allem daran, dass sich der sogenannte Inkareis evolutionär an die harschen Bedingungen in Südamerika angepasst hat: Kurze Sonnenstunden in den Tropen und karge Böden in den Anden. Große Forschungs- oder Züchtungsbemühungen hat die Pflanze bislang weder in ihrer Heimat noch in Europa erfahren.