Wurzelextrakt hält Würmer jung

Der Traum von der ewigen Jugend ist uralt und für Wissenschaftler von jeher ein spannendes Feld. Dabei geraten zunehmend auch Heilpflanzen in den Fokus der Forscher. Ernährungswissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben mit dem Vielblütigen Knöterich nun eine Pflanze unter die Lupe genommen, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin fest etabliert ist und auch hierzulande für Nahrungsergänzungsmittel genutzt wird.

Pflanzenhormon Auxin im Visier

Chinakohl, Brokkoli und Tomaten sind für Jutta Ludwig-Müller mehr als nur gesundes Gemüse. Als Pflanzenphysiologin interessiert die 56-Jährige vor allem eins: die Lebensvorgänge in Pflanzen. In ihrem Labor an der Technischen Universität Dresden versucht die gebürtige Hessin zu ergründen, wie der Stoffwechsel in diesen Nutzpflanzen abläuft und welche Prozesse deren Wachstum und Vermehrung fördern oder behindern. Im Fokus ihrer Forschung stehen Hormone, die ähnlich wie beim Menschen auch bei Pflanzen lebenswichtige Prozesse steuern.

Der digitale Bienenstock

Ihre bedeutende Rolle als Bestäuber von Nutzpflanzen macht die Honigbiene zum drittwichtigsten Nutztier weltweit. Monokulturen auf den Äckern, Pestizide und Parasiten wie die Varroa-Milbe setzen den Honigbienen zu – diese und andere Faktoren wie extreme Witterung sind Mitauslöser für das sogenannte „Bienensterben“. Gleichzeitig nimmt aber die Zahl der Honigbienenvölker bundesweit zu: Der Deutsche Imkerbund hat 2016 hierzulande rund 800.000 Honigbienenvölker gezählt, das sind zwar 35 Prozent weniger als 1951, aber auch der höchste Stand seit 2003.

EU erhält neue Bioökonomie-Strategie

Die Weltbevölkerung wächst und gleichzeitig schwinden die Ressourcen. Vor diesem Hintergrund sind neue, biobasierte Innovationen gefragter denn je. Mit ihrem Ansatz der nachhaltigen und effizienten Nutzung von biologischen Ressourcen bietet die Bioökonomie hierfür neue Ansätze und Lösungen. Nach Angaben der Europäischen Kommission hat die Bioökonomie sogar das Potenzial, bis zum Jahr 2030 eine Million neue „grüne Arbeitsplätze" zu schaffen.

Weltklimarat drängt zum Handeln

Kohlendioxid (CO2) ist ein natürlicher Bestandteil der Luft. Durch Industrieabgase, Autoverkehr oder Stromerzeugung gelangen jedoch zusätzliche Mengen des Treibhausgases in die Erdatmosphäre, wodurch es die Erderwämung vorantreibt. Bereits heute beträgt diese mehr als 1 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau, das zeigt der aktuelle Sonderbericht des Weltklimarates zur globalen Erwärmung, der am 8.

Bioklebstoff aus Pflanzen

Sie dienen als kleine Erinnerungshilfe und sind oft an Kühlschranktüren oder Schlüsselbrettern zu finden: Haftzettel. Die Alltagshelfer zeichnen sich dadurch aus, dass sie zwar auf Oberflächen kleben, sich jedoch rückstandslos wieder entfernen lassen und das sogar mehrmals. Das liegt an den sogenannten Haftschmelzklebstoffen, die nicht vollständig abbinden, sondern dauerhaft klebrig bleiben und ohne Lösungsmittel auskommen. Diese Klebstoffe basierten bisher zumeist auf fossilen Rohstoffen.

Neues Konzept für Insektenkontrolle

In Deutschland gibt es rund 33.000 Insektenarten. Damit stellen sie 70% aller in Deutschland lebenden Tierarten. Und dennoch machen sich Ökologen Sorgen um die Zukunft der Insekten, denn ihre Anzahl ist in der Bundesrepublik nachweislich rückgängig. Welche Arten besonders betroffen und welche Schutzmaßnahmen besonders wirkungsvoll sind, darauf möchte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) Antworten finden.