Neuer Wasserstoffspeicher aus Bambus

Brennstoffzellenfahrzeuge gelten neben Elektrofahrzeugen als die Mobilitätslösung der Zukunft. Eine wesentliche Herausforderung besteht dabei darin, den notwendigen Treibstoff Wasserstoff sicher zu speichern. Bislang erfolgt das in Behältern, in denen das Gas einem Druck von mehreren Hundert Bar ausgesetzt ist. Bioökonomieforscher der Universität Hohenheim haben jetzt ein Material entwickelt, das auch bei Normaldruck große Mengen Wasserstoff speichern kann. Dadurch seien die Speicher wesentlich weniger gefährlich, betont Projektleiterin Andrea Kruse.

Kabeljaubestand vorhersagen

Der Kabeljau ist einer der wichtigsten und beliebtesten Speisefische des Nordatlantiks. Doch Klimawandel und Fischfang setzen den Beständen seit Jahren zu. Zum Schutz wurden daher Fangquoten festgelegt, die auf Bestandsschätzungen des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES – International Council for the Exploration of the Sea) basieren.

Dürretoleranz bei Pflanzen erkunden

Ohne Wasser kann kaum keine Pflanze überleben. Und doch gibt es Gewächse, die durchaus wochenlang der Trockenheit trotzen können, während andere schon nach wenigen Tagen eingehen. Woran liegt das? Seit langem versuchen Forscher dieses Rätsel zu lösen. Auch Wissenschaftler der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sind dieser Frage nachgegangen. Gemeinsam mit US-amerikanischen Kollegen haben sie das Genom zweier verwandter Pflanzen entschlüsselt, die ganz unterschiedlich auf Dürreperioden reagieren.

Edeka eröffnet Gründer-Campus

Ob Fleisch aus nachhaltiger Tierhaltung oder neue Lebensmittel wie Insekten-Pasta und essbare Trinkhalme: Mit gesunden und innovativen Produkten versuchen Supermärkte, den veränderten Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Und mit dem neuen Campus für „Food- und Tech-Innovationen“ hat Edeka in Berlin nun einen Hort eröffnet, um kreative Köpfe mit erfahrenen Kaufleuten zusammenzubringen und die Food-Tech-Branche voranzubringen.

Boston: Marburg und München gewinnen iGEM

Auch in diesem Jahr haben die deutschen Teams bei dem internationalen iGEM-Wettbewerb zur Synthetischen Biologie hervorragend abgeschnitten: In der Altersklasse der Overgraduates machten die deutschen Teams aus Marburg und München den Sieg unter sich aus. Sieger des Wettbewerbs wurde das Team der Philipps-Universität Marburg mit seinem neuen molekularen Baukasten, der deutlich schnellere Synthesewege ermöglicht.

Chemischer Wertstoff aus Abgasen

Sie leben in heißen Quellen und zählen zu den ältesten Lebensformen des Planeten: Archaeen sind Mikroorganismen mit teils bemerkenswerten Stoffwechselwegen. Dazu zählt auch die Fähigkeit, Kohlendioxid aus der Luft zu verwenden, um es in chemische Verbindungen einzubauen. Gelänge es, diese Fähigkeiten in Bakterien zu übertragen, die sich biotechnologisch gut nutzen lassen, könnte so nicht nur das Klimagas einem sinnvollen Zweck zugeführt, sondern auch noch Erdöl als Rohstoff ersetzt werden.

Genom der Wasserlinse kartiert

Noch vor wenigen Jahren hat sie nur wenige Wissenschaftler interessiert, doch inzwischen beschäftigen sich viele Pflanzenforscher mit ihr – der Wasserlinse. Sie wächst schnell und lässt sich einfach ernten. Sie ist reich an Stärke und Proteinen, was sie als Futter für Geflügel, Fische, Schweine und Wiederkäuer gleichermaßen interessant macht. Sie wird als Nahrungsmittel sowohl in der traditionellen Küche als auch in Modegetränken genutzt.