Ackerpflanzen mit Satellitendaten erkennen

Daten aus dem All sind zu einem wichtigen Werkzeug der Agrarforschung geworden. Die Satelliten der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA), insbesondere Sentinel-1 und Sentinel-2, liefern Informationen zur Art der Landnutzung, Bodenbeschaffenheit, zu Pflanzenwachstum und Umweltbedingungen. Diese Daten nutzen Wissenschaftler vielerorts für Simulationsmodelle, um beispielsweise Ernteprognosen zu erstellen. Doch die optischen Sensoren der Satelliten stoßen bei Wolken mitunter an ihre Grenzen, so dass eine Fernbeobachtung nur bedingt möglich ist.

Mit KI zu neuen Reissorten

Reis ist eine der wichtigsten Nutzpflanzen weltweit. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ernährt sich davon. Obwohl es eine Vielzahl von Reissorten gibt, hält nicht jede Pflanze dem Klimawandel stand. Vor allem in Asien, wo die Körner der Getreidepflanze von jeher ein Grundnahrungsmittel sind, sorgen Überschwemmungen zunehmend für Ernteverluste und bedrohen die Existenz der Reisbauern. Hier setzt die Arbeit des International Rice Research Institute (IRRI) an.

Mit Algenfasern gegen den Klimawandel

Der Klimawandel wird durch die sogenannten Treibhausgase wortwörtlich angeheizt. Kohlendioxid (CO2) zählt zu diesen Treibhausgasen und wird beispielsweise von Verbrennungsmotoren freigesetzt. Eine Möglichkeit, den Klimawandel aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen, wäre die langfristige Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre. Chemiker der Technischen Universität München (TUM) haben nun genau so ein Verfahren entwickelt. Die Methode wurde auch vom Weltklimareport als „global relevant" eingestuft.

Weltgipfel zum Schutz der Biodiversität

196 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben 2010 die Konvention über die Biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) verabschiedet und damit einen umfassenden „Strategischen Plan“ beschlossen, um den fortschreitenden Verlust an Tier- und Pflanzenarten bis 2020 zu stoppen. Dieser Plan enthält neben fünf strategischen Zielen zwanzig konkrete Kernziele, die sogenannten Aichi-Biodiversitätsziele.

DFG fördert Protein- und Pflanzenforschung

Die Biowissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) freuen sich über eine Förderung in Höhe von rund 8 Mio. Euro bis 2023. Auf diesen Betrag summieren sich zwei Graduiertenkollegs, die jetzt die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert hat. Sie werden in den Forschungsschwerpunkt „Biowissenschaften – Makromolekulare Strukturen und biologische Informationsverarbeitung“ der MLU eingebettet.

Ein Schutzraum für die Hydrogenase

Für einen kommerziellen Einsatz genügt es noch nicht, dennoch ist bemerkenswert, was einem Team aus deutschen und portugiesischen Elektrochemikern gelungen ist: Die Forscher der Ruhruniversität Bochum, des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr und der Universität Lissabon haben die Stromdichte einer Biobrennstoffzelle verachtfacht.

Hundefutter

Nachhaltige Alternativen gefragt

Artgerecht sollen die Vierbeiner ernährt werden und gesund soll es selbstverständlich auch sein. Bereits heute sind durch die zunehmende Urbanisierung und den Klimawandel landwirtschaftliche Nutzflächen gefährdet. Es ist zwingend notwendig nachhaltige Lösungen zu finden. Einen wichtigen Beitrag können Insekten leisten. Sie sind eine vielversprechende Alternative zu klassischen Fleischlieferanten.