Lachs

Nicht nur geschmacklich, auch in puncto Nährstoffe soll die Lachsalternative aus Erbsenprotein, Algenextrakten und Pflanzenölen mit dem tierischen Pendant mithalten können: Reich an Proteinen, Omega-3-Fettsäuren sowie den Vitaminen D und B12, aber dafür frei von Schwermetallen und Giftmüll. Denn statt von der Angel entspringt dieser Lachs dem 3D-Drucker im Wiener Büro. 

Produkte aus zellbasiertem Fisch marktreif

Die Überfischung der Meere ist ein globales Problem. 33 % der kommerziell genutzten Fischbestände sind nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF davon betroffen. In Europa ist es noch dramatischer: Im Mittelmeer und im Schwarzen Meer gelten demnach sogar 62,2 % der Bestände als überfischt. Derweil steigt die Nachfrage nach Fisch jedoch weiter an. Das Food-Tech-Start-up Bluu Seafood will mit Produkten aus kultivierten Fischzellen die überfischten Meere wieder ins Gleichgewicht bringen.

Drei Nachwuchsgruppen starten Bioökonomie-Forschung

Seit vielen Jahren unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den wissenschaftlichen und unternehmerischen Nachwuchs bei der Umsetzung innovativer Ideen. Mit dem 2021 veröffentlichten BMBF-Konzept "Nachwuchsförderung für eine nachhaltige Bioökonomie" wird die Nachwuchsförderung eng mit der in der Nationalen Bioökonomiestrategie verankerten Nachhaltigkeitsagenda verknüpft.

Biosynthese für fluorierte Arzneistoffe

Fluor ist ein kleines Atom mit großer Wirkung: Seit Jahrzehnten nutzt die Pharmaindustrie es, um medizinische Wirkstoffe zu verbessern. So kann Fluor die Bindung eines Wirkstoffs an sein Zielmolekül verbessern, die Verfügbarkeit des Wirkstoffs für den Körper erhöhen oder die Verweildauer des Wirkstoffs im Körper verändern. Bislang erforderte der Einbau des Fluors meist aufwendige chemische Synthesen.