Neues aus der Bioökonomie

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Messung der Methanaufnahme im Waldboden.

Wälder entziehen der Atmosphäre immer mehr Methan

Waldböden sind mehr als Holzlieferanten: Sie entziehen der Atmosphäre das Treibhausgas Methan. Überraschend zeigen Langzeitmessungen, dass ihre Aufnahmeleistung über Jahrzehnte kontinuierlich steigt, und widersprechen damit bisherigen Annahmen.

Testaufbau von Zellulosefolien mit intelligenter Wasserversorgung für die Landwirtschaft

Biologisch abbaubare Mulchfolien mit gezielter Bewässerung

Plastikmüll auf den Feldern soll bald der Vergangenheit angehören: Ein neues EU-Projekt entwickelt Mulchfolien aus Cellulose, die nicht nur biologisch abbaubar sind, sondern durch clevere Oberflächenstrukturen auch Wasser gezielt zu den Pflanzen leiten.

Elektrospinning-Maschine zur Herstellung von dünnen Polymerfasern.

Biobasierte Hightech-Fasern effizient und schadstoffarm

Ein Forschungsteam hat ein grünes Lösungsmittelsystem entwickelt, mit dem sich pflanzenbasierte Celluloseacetat-Fasern gleichmäßig und mechanisch belastbar herstellen lassen. Damit könnten Hochleistungsmaterialien umweltfreundlicher produziert werden.

Eine Erdkugel im Einkaufswagen (Symbolbild).

Bioökonomie zwischen grüner Innovation und globaler Verantwortung

Grüne Technologien machen Produktion effizienter, doch echte Nachhaltigkeit braucht mehr als Innovation. Ein Blick auf globale Wertschöpfungsketten zeigt, warum die Bioökonomie nur systemisch ihr volles Potenzial entfalten kann.

Das Team von HNEE und Jan Brügge Bootsbau GmbH erhält den Seifriz-Preis 2026.

Ausgezeichnete Holzinnovation verändert den Bootsbau

Ein mit dem Seifriz-Sonderpreis ausgezeichnetes Projekt vereint Handwerk und Forschung, um den Boots- und Yachtbau nachhaltiger zu machen. Biobasierte Materialien und neue Fertigungstechniken steigern Effizienz und Marktfähigkeit.

Kescherspinne mit Fangnetz.

Das Geheimnis elastischer und reißfester Spinnenfäden

Forschende haben entschlüsselt, wie Kescherspinnen ihre Netze zugleich weich und extrem belastbar machen. Das natürliche Trickrepertoire der Spinne könnte der Bioökonomie neue Impulse für nachhaltige Hightech-Fasern geben.

Blick vom Grünen auf Industrie-Anlage. (Symbolbild)

Gibt es genug grünen Kohlenstoff für die Industrie?

Wie kann die Chemieindustrie ohne Öl und Gas auskommen und dennoch wettbewerbsfähig bleiben? Eine neue Studie aus NRW zeigt, wie Kunststoffrecycling, Biomasse und CO₂ den Weg in eine klimaneutrale Zukunft ebnen.

Eine Wand mit Cellulose-basierter Dämmung (Symbolbild).

Welche Faktoren die Entscheidung für Bio-Dämmstoffe beeinflussen

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Wissen über biobasierte Dämmstoffe und positive Rückmeldungen aus dem Umfeld entscheidend dafür sind, ob diese in privaten Haushalten eingesetzt werden. Staatliche Förderungen helfen oft weniger als gedacht.

Skalierbarer, beleuchteter Photoflow-Reaktor am MPI-KOFO.

Forschende knacken pflanzliche Rohstoffe für Chemie mit Licht

Forscher am MPI für Kohlenforschung nutzen Licht, um Furane aus Biomasse direkt in wichtige chemische Bausteine zu überführen. Der Ansatz könnte die Herstellung von Medikamenten nachhaltiger und effizienter machen.

Dr. Christiane Herrmann im Biogaslabor des ATB

Klimaschutz im Güllelager mit überraschend großer Wirkung

Ein einfacher Zusatzstoff könnte die Landwirtschaft klimafreundlicher machen: Forschende zeigen, wie Kalkstickstoff Methanemissionen aus Gülle drastisch senkt und zugleich Dünger- und Biogaserträge verbessert.

Studierende der Uni Hohenheim.

Mit Bioökonomie auf internationaler Bühne präsent

Mit ihrem bioökonomischen Fokus verbindet die Universität Hohenheim Lebens- und Wirtschaftswissenschaften. Dieser interdisziplinäre Ansatz stärkt laut THE-Ranking ihre internationale Reputation.

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär auf der Grünen Woche am Stand der Pflanzenzüchter.

Grüne Woche: Bioökonomie-Innovationen im Rampenlicht

Auf der Grünen Woche 2026 lenkte Bundesforschungsministerin Bär den Blick auf bioökonomische Forschung, digitale Agrarsysteme und neue Züchtungsmethoden, die Landwirtschaft klimaresilient und die Ernährungssicherheit zukunftsfähig machen.

Korb mit Lebensmitteln.

Sollten Hersteller Verantwortung für Essensabfälle übernehmen?

Ein neues Konzept will Hersteller und Händler in die Pflicht nehmen, um Lebensmittelabfälle zu verhindern. So könnten Bioabfälle besser gesammelt und in wertvolle Rohstoffe für die Bioökonomie verwandelt werden.

Stuttgarter Forschende zeigen Biobeton aus Urin.

Urin spenden für nachhaltigen Beton

Auf der Tourismusmesse CMT 2026 können Freiwillige ihren Urin aus Campingtoiletten spenden. Ein Team der Universität Stuttgart verwendet ihn, um Biobeton herzustellen und die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen voranzubringen.

Modell Nachhaltigkeit mit vernetzten Ebenen von Natur, Wirtschaft und Gesellschaft.

Ein neues Verständnis von Nachhaltigkeit

Internationale Forschende fordern ein neues Modell nachhaltiger Entwicklung, das Natur, Wirtschaft und Gesellschaft als eng verknüpftes System betrachtet und Werte, Governance sowie Resilienz in Einklang bringt.

Mainzer Forscher zeigen neue Elektrolyse zur Gewinnung von Ameisensäure und Wasserstoff.

Wie aus Glycerin grüne Rohstoffe für Industrie und Energie entstehen

Ein neues Elektrolyseverfahren aus Mainz macht aus dem Biodiesel-Nebenprodukt Glycerin die wertvolle Chemikalie Ameisensäure und Wasserstoff. So zeigen die Forschenden, wie Strom fossile Rohstoffe in der Industrie ersetzen kann.

Luftbild Kohleabbau Hambach Rheinisches Revier.

Mit Bioökonomie zu einem resilienten Rheinischen Revier

Eine aktuelle Studie aus der Begleitforschung zeigt, wie das Rheinische Revier den Braunkohleausstieg nutzen kann, um mit regionaler Resilienz, gesellschaftlicher Offenheit und biobasierten Innovationen nachhaltige Zukunftsperspektiven zu schaffen.

Unterzeichnung Allianz Agrarrobotik.

Allianz stärkt Agrarrobotik in Europa

Acht Partner aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden bündeln ihre Kompetenzen in Agrarrobotik und KI, um nachhaltige Anbau- und Erntetechnologien zu entwickeln und Europas Innovationskraft zu stärken.

Big Data in der Landwirtschaft und Pflanzenzüchtung. (Symbolbild)

Die richtige Sorte am richtigen Ort

Im Rahmen des Projekts BreedFides zeigt eine aktuelle Studie, wie sich Kulturpflanzen mithilfe vernetzter Genom- und Umweltdaten gezielt an Klima- und Standortbedingungen anpassen lassen. So lassen sich Ertragsgewinne erzielen, die dem Fortschritt von bis zu zwölf Jahren Züchtungsarbeit entsprechen.

Palmöl Malaysia Symbolbild

Malaysia präsentiert neue Rekordzahlen in der Bioökonomie

Die Malaysian Bioeconomy Development Corporation verzeichnet in den letzten 20 Jahren einen Beitrag von rund 8,5 Milliarden Euro zur Wirtschaftsleistung des Landes und hat tausende neue Arbeitsplätze geschaffen. Nun treibt sie mithilfe von KI und Biotechnologie die Entwicklung biobasierter Produkte weiter voran.