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05.12.2016

Von Holzingenieuren und Obstzellen

Der kompakte Medienrückblick: +++ Ingenieure bringen Holz neue Eigenschaften bei +++ Diskussion um Fleischimitate +++ Gemüse aus der Zellkultur +++ Speisekarte aus Lebensmittelresten +++

Montag 5.12.2016
Süddeutsche Zeitung: Ein Holz für alle Fälle

Bauwirtschaft - Holz wird derzeit als Bau- und Werkstoff wiederentdeckt. Besonders das "engineered wood", also ingenieurstechnisch bearbeitetes Holz, hat das Spektrum an Einsatzmöglichkeiten für Architekten enorm erweitert. Für die Süddeutsche Zeitung war Autor Joachim Laukenmann zu Gast bei den Holzforschern der Empa an der ETH Zürich. Hier wurde das Wohnmodul Vision Wood aufgebaut, eine Art Showroom für die innovativen Anwendungen. Es gibt feuerfestes Holz (enthält Calciumcarbonat), ein Waschbecken aus wasserfestem Holz (Kunststoffe eingelagert), ein durch Enzymbehandlung antibakterielles und besonders beständiges Holz oder sogar magnetisches Holz. In allen Fällen werden bestimmte Materialien in die Zellwand des Holzes eingelagert - von außen bleibt der hölzerne Charakter und die Holz-Haptik gewahrt.

Samstag 3.12.2016
taz: Den Originalen täuschend ähnlich

Lebensmittel – Nicht nur in Berlin gibt es immer mehr vegane Restaurants. Fleischlos leben liegt im Trend. Doch vegane Produkte sind meist Imitate von Produkten aus Fleisch, was sich meist auch im Namen niederschlägt. Vegane Salami und Co. sind jedoch durchaus problematisch, wie Jana Tashina Wörrle in der taz berichtet. Fleischlobby und EU setzen sich für neue Regeln ein.

Freitag 2.12.2016
Wirtschaftswoche: Obst aus dem Küchen-Reaktor

Forschung – Regionale Lebensmittel liegen genauso im Trend wie das Leben in der Stadt. Wie sich beides verbinden lässt, zeigen nun Forscher aus Finnland: Im Zellkultursystem CellPod lassen sich innerhalb einer Woche Zellhaufen bestimmter Obstsorten und Gemüse in der eigenen Küche heranzüchten, berichtet die Wirtschaftswoche. Verbesserungsbedarf gäbe es aber noch, denn im Geschmack sollen die Pflanzenzellen derzeit noch eher fad sein. Die kleinen Petrischalen werden mit 3-D-Drucktechnik gefertigt.

Mittwoch 30.11.2016
SWR2: Im "Restlos Glücklich"

Lebensmittel – SWR2 berichtet über ein Restaurant, in dem es gibt keine Lebensmittelverschwendung gibt.  Im "Restlos Glücklich" in Berlin-Neukölln bestehen 90 Prozent der Gerichte aus "geretteten" Waren. Das Sortiment stammt aus Spenden eines Biosupermarkts und vieler kleinerer Produzenten. Mit dem Konzept haben die Berliner es schon zum Hauscaterer der  Vertretung der Europäischen Kommission vor Ort gebracht. Nicht ohne Grund: Denn Verschwendung von Lebensmitteln gelte als sehr schlecht für das Klima.

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