Altfett mit Enzymen veredeln

In der Industrie wie auch im Alltag fallen täglich riesige Mengen an kohlenstoffreichen Restströmen an. Das in ihnen schlummernde Potenzial wird bislang kaum stofflich genutzt. Dabei sind Reststoffe wie Haushalts- und Gewerbeabfälle, Klärschlämme oder industrielle Abwässer vielversprechende Quellen für die Herstellung biobasierter Grundstoffe für die chemische Industrie. Zu diesen kohlenstoffreichen Abfällen gehört auch Altfett, das in Restaurants und Imbissbuden in großen Mengen anfällt.

Puzzleartige Pflanzenzellen sind standhafter

Lignineinlagerungen in der Zellwand geben Pflanzen den notwendigen Halt. Im Vergleich zu diesen verholzten Arten besitzen viele Gewächse dieses Stützskelett nicht. Forscher am Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln haben untersucht, was diesen nicht verholzten Pflanzen Halt verschafft. Danach ist es eine spezielle Form der Epidermiszellen, die diese nicht verholzten Pflanzen widerstandsfähig macht.

Vogelstimmen mithilfe von KI erkennen

Trotz kaltem März ist das Konzert der Vögel nun wieder in vollem Gange. Doch selbst bekannte Singvogelarten wie Amsel, Drossel, Buchfink und Star nur an deren Stimmen zu erkennen, fällt selbst manchem Ornithologen nicht immer leicht. Eine schnelle Erfassung der Vogel-Vielfalt in einem Lebensraum bleibt daher bisher ein bisweilen mühsames Unterfangen. Stefan Kahl, Doktorand an der Stiftungsjuniorprofessur Media Computing an der Fakultät für Informatik der Technischen Universität Chemnitz, will das ändern.

Weinreben gegen Krankheiten impfen

In der Krebsmedizin werden sie bereits eingesetzt: Nanoträger, die mit Wirkstoffen beladen sind und diese punktgenau freisetzen, um Krebszellen zu attackieren. Forscher um Frederik Wurm vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI) wollen diese Behandlungsmethode nun auch im Pflanzenschutz etablieren. Im Projekt „NanoProtect“ will das interdisziplinäre Team daher abbaubare Polymere und Nanoträgersubstanzen entwickeln, um bisher schwer zu heilende Pflanzenkrankheiten besser bekämpfen zu können.

LOEWE-Zentrum startet Genom-Offensive

Wieviele Tiere, Pflanzen und andere Organismen unseren Planeten bevölkern, lässt sich bis heute nicht genau sagen. 2011 hatten Biodiversitätsforscher aus den USA und Großbritannien erstmals mittels einer neuen Analysetechnik die Zahl der Arten auf etwa 8,7 Millionen geschätzt. Gezählt wurden aber nur Lebewesen, die einen Zellkern haben, also sogenannte Eukaryoten. Bakterien waren nicht darunter. Von dieser Vielfalt wiederum kennt der Mensch bis heute nur einen Bruchteil.