„Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.“ Ob diese alte Weisheit tatsächlich stimmt, ist selbst unter Forschenden umstritten. Unstrittig ist aber: Äpfel sind gesund, denn sie sind reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 25 Kilogramm zählt der Apfel zum Lieblingsobst der Deutschen. Die Beliebtheit der Frucht zeigt sich auch beim Anbau: Auf über der Hälfte der Obstanbauflächen in Deutschland gedeihen Äpfel.
Den Chitin-Code knacken
Chitin ist nach Cellulose das zweithäufigste Polysaccharid der Erde und ein Hauptbestandteil im Panzer vieler Insekten wie etwa Käfer und Fliegen. Das Biopolymer wird häufig als Ausgangsstoff für die technische Herstellung von Chitosan verwendet, das wiederum zur Herstellung von Fasern, Schaumstoffen oder Folien genutzt wird. Wegen seiner strukturgebenden und biokompatiblen Eigenschaften ist es aber vor allem für Medizinprodukte interessant – etwa für die Nachbildung von Organen oder als Trägermaterial für Medikamente.
Preiswertes Bioethanol aus Reststoffen
Die Energiekrise infolge des Ukraine-Krieges führt vielen Menschen vor Augen, wovor Fachleute schon lange warnen: Deutschland ist stark abhängig von Gas- und Ölimporten aus dem Ausland. Zwar gibt es mit Ethanol schon lange eine biobasierte Kraftstoffalternative, doch die ist vor allem in Ländern wie Brasilien verbreitet, wo es einen großflächigen Zuckerrohranbau gibt – denn Zucker ist der wichtigste Rohstoff, um durch Fermentation Ethanol zu produzieren.