Rund 500 Männer und Frauen im Alter ab 18 Jahren aus Deutschland nahmen an der Studie teil. Ein Ergebnis lautet, dass bisher nur 32% der Befragten von In-vitro-Fleisch gehört hatten. Nach Aufklärung und Beschreibung eines In-vitro-Burgers, gaben 65% der Befragten an, dass sie den Burger probieren würden. Immerhin 50% konnten sich vorstellen, ihn zu kaufen und 47% stimmten sogar zu, dass sie einen solchen Burger öfter anstelle herkömmlichen Fleischs essen würden.
Wie nachhaltiger Fleischkonsum gelingen kann
Auch wenn sich immer mehr Menschen vegetarisch oder sogar vegan ernähren, sind Fleischprodukte für viele noch immer ein fester Bestandteil der täglichen Ernährung. Allein in der EU liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei rund 80 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Längst sind es nicht nur Umweltverbände, die sich für eine Reduzierung des Fleischkonsums starkmachen und auf die Folgen der Tierhaltung verweisen. Auch zahlreiche Studien haben ermittelt, dass weniger Fleischessen nicht nur gesund, sondern auch nachhaltig ist.
Pestizide in Gewässern schaden auch Tieren an Land
Pestizide in der Landwirtschaft sind seit langem umstritten: Sie schützen zwar wichtige Nahrungspflanzen vor Schädlingen und sichern so die Nahrungsmittelproduktion. Zugleich geht der Pestizideinsatz zu Lasten der Umwelt und schadet der Biodiversität. Längst sind Pestizide nicht nur dort zu finden, wo sie eingesetzt werden. Ein Teil dieser chemischen Verbindungen gelangt vom Feld auch in nahegelegene Gewässer, wo unter Wasser lebende Tiere mit den Schadstoffen belastet werden.
Züchtungsansatz gegen bedrohliches Weizenvirus
Eine Infektion mit dem Weizenverzwergungsvirus hat für den Weizenanbau gravierende Folgen – 30 % Ertragsverlust bis hin zum Totalausfall sind möglich. Ein Forschungsteam des Julius-Kühn-Instituts (JKI) hat deshalb 500 Weizenvarianten untersucht, um natürliche Resistenzen zu entdecken.
Katalysatoren nach dem Vorbild der Natur
Wieder einmal ist die Natur das Vorbild: Viele chemische Reaktionen erfordern viel Energie, damit sie schnell oder auch überhaupt ablaufen. Lebende Zellen haben das durch Enzyme gelöst, die für die Reaktionen als Katalysatoren wirken. Oftmals tragen diese Enzyme in ihrem reaktiven Zentrum Metallionen. Dieses Prinzip möchte ein neuer Forschungsverbund nun nachahmen, um für wichtige chemische Reaktionen den Bedarf an Energie und Rohstoffen zu verringern. Das auf den Namen BioOxCat getaufte Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 3,3 Mio.
Biobasierte Werkstoffe für Mikro-Windenergieanlagen
Wenn der Wind kräftig weht, freut das die Besitzer von Windkraftanlagen. Doch dass die Rotoren möglichst hohen Windgeschwindigkeiten trotzen, ohne dass die Anlage aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden muss, verlangt den Werkstoffen einiges ab. Beim Bau von Rotorblättern beispielsweise setzen die Hersteller daher meist Glasfaser-Verbundmaterialien ein.
Mehr Bienen und Bohnen bei diversen Äckern
Bienen und Hummeln sind als Bestäuber wichtige landwirtschaftliche Gehilfen. Sie sichern das Überleben vieler Pflanzen und fördern gleichfalls die Biodiversität. Besonders für die Produktion von Nahrungspflanzen sind die natürlichen Bestäuber essenziell. Wo jedoch weder Nahrung noch Nistplätze zu finden sind, haben Biene und Co. kein Auskommen und bleiben weg, was wiederum die Erträge schmälert.