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29.01.2018

Von Zellproteinen und Beutelwölfen

Der kompakte Medienrückblick:  Lebensmittel gründlich nutzen hilft CO2 senken +++ Forscher zählen Proteine der Zelle +++ Warum der Beutelwolf ausstarb +++ Fleisch aus dem Labor

Donnerstag 25.1.2018
Deutschlandfunk: Studie: Weniger Lebensmittel wegwerfen ist besser fürs Klima

Lebensmittel - Um den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu senken, kann auch die Landwirtschaft ihren Beitrag leisten, sagt Hanna Fekete vom NewClimate Institute im Gespräch mit Pia Rauschenberger in der Deutschlandfunk-Sendung "Umwelt und Verbraucher". Noch mehr Emissionen könnten einer Analyse des Instituts zufolge aber vermieden werden, wenn die Menge der weggeworfenen Lebensmittel reduziert würde.

Mittwoch 24.1.2018
Wirtschaftswoche: Fleisch aus dem Reagenzglas

Biotechnologie - Für Gäste auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gab es diesmal einen besonderen Leckerbissen: Ein vegetarischer Burger der Firma Impossible Foods. Die Wirtschaftswoche online stellt das Start-up in einem Agenturbericht vor: „Wir verwenden rein pflanzenbasierte Produkte“, erzählt die US-Spitzenköchin Traci Des Jardins. Gleichzeitig beleuchtet der Bericht von den jüngsten Versuchen, Fleisch im Reagenzglas herzustellen.

Dienstag 23.1.2018
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Warum starb der Tasmanische Tiger aus?

Biodiversität - Vor 82 Jahren starb das letzte Exemplar des australischen Beutelwolfs. Das kürzlich entzifferte Genom eines konservierten Tieres gibt Antworten auf die Ursachen für sein Verschwinden. Hildegard Kaulen berichtet in der FAZ, was die Forscher aus der Erbgutanalyse herausgelesen haben. Der Beutelwolf ähnelt den Wölfen und den anderen Hundeartigen. Abgesehen von dem Beutel für die Jungtiere und den dunklen Streifen auf dem Rücken, war der Beutelwolf phänotypisch kaum von einem Wolf zu unterschieden. Wegen seiner markanten Streifen wurde er auch als Tasmanischer Tiger bezeichnet. Anhand des Genoms haben die Forscher jetzt die Stammesgeschichte des Beutelwolfs nachvollziehen können.

Donnerstag 18.1.2018
Tagesspiegel: Eine Zelle hat 42 Millionen Eiweißmoleküle

Zellbiologie – Proteine sind die Konstrukteure und Akteure des Lebens. Zellen bestehen zum größten Teil aus Proteinen (Eiweißen). Sie bilden Zellstrukturen und ermöglichen als Enzyme chemische Reaktionen – den Stoffwechsel. Wie viele verschiedenartige Proteine eine Zelle maximal produzieren kann, lässt sich durch Erbgutanalysen ermitteln. Wie der Tagesspiegel berichtet, sind es bei der Hefe sind es knapp 6000. Doch wie viele einzelne Moleküle davon eine Hefezelle insgesamt enthält, das haben kanadische und US-amerikanische Forscher erst jetzt erstmals ermittelt. Demnach liegt die Gesamtzahl sämtlicher Proteinmoleküle einer Zelle der Bäckerhefe bei etwa 42 Millionen, schreibt Grant Brown von der Universität Toronto im Fachblatt „Cell Systems“.

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