Mit Biotechnologie zu Arzneistoffen aus Johanniskraut

Das Echte Johanniskraut wird seit Jahrhunderten zur Wundheilung, aber auch als Antidepressivum genutzt. Doch die Inhaltsstoffe der Heilpflanze wirken nicht nur antibakteriell und stimmungsaufhellend, sondern womöglich auch gegen Krebs. Synthese und Isolierung der kostbaren medizinischen Wirkstoffe aus der Pflanze sind jedoch schwierig. Forschende der Technischen Universität Braunschweig wollen daher eine alternative Quelle zur Gewinnung der heilenden Inhaltsstoffe entwickeln und setzen dabei auf die Hilfe von Mikroorganismen als Zellfabriken.

Traceless kooperiert mit Papierhersteller Mondi

Ob Lebensmittelbehälter, To-go-Verpackungen oder Geschenkpapier: Produkte aus Papier werden in der Regel beschichtet, damit das Papier länger haltbar ist, Lebensmittel vor Feuchtigkeit schützt oder einfach dekorativer ist. In der Regel bestehen diese Papierbeschichtungen jedoch aus erdölbasierten Kunststoffen, die nicht nur schwer zu recyceln, sondern auch unter industriellen Kompostierungsbedingungen nicht biologisch abbaubar sind.

Ausbildungswege: Bioökonomie studieren

Was wird unter Bioökonomie verstanden?

Gemeint ist die wissensbasierte Erzeugung und Nutzung biologischer Ressourcen, um Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in allen wirtschaftlichen Sektoren für ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystem bereitzustellen. Dazu zählen alle Wirtschaftsbranchen und Forschungsaktivitäten, die biologische Ressourcen in irgendeiner Form nutzen.

DATI-Innovationscommunities: Hier steckt Bioökonomie drin

Mehr gute Ideen in die Anwendung und damit in die Unternehmen und zu den Menschen bringen: Als neuen Baustein ihrer Transfer- und Innovationsförderung will die Bundesregierung mit dem Aufbau der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) zukünftig soziale und technologische Innovationen fördern. Als  Innovationsagentur wird die DATI ihren Sitz in Erfurt haben.

Nachhaltig kicken auf biobasiertem Kunstrasen

Kunstrasen hat sich in vielen Sportstätten durchgesetzt, weil er sehr pflegeleicht und wetterunabhängig bespielbar ist. Allerdings ist Kunstrasen nicht nachhaltig. Er besteht aus einem Materialmix aus erdölbasiertem Kunststoff und ist meist mit Kunststoff-Granulat verfüllt. Ein solcher Rasen ist kaum zu recyceln und wird meist in Müllverbrennungsanlagen thermisch verwertet. Zudem kann das Mikroplastik-Granulat in die Umwelt gelangen. Aufgrund dieses Umweltrisikos hat die EU die Nutzung von Mikroplastik-Granulat in Kunstrasen ab Oktober 2031 europaweit verboten.