Allergene in Lebensmitteln reduzieren

Viele Menschen leiden unter einer Lebensmittelallergie. Nach Einschätzung des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) sind allein in Deutschland etwa sechs Millionen Kinder und Erwachsene betroffen. Besonders weit verbreitet ist die Erdnussallergie. Allergikern bleibt bisher nur der Verzicht auf den Verzehr von allergieauslösenden Lebensmitteln, wie Erdnüssen oder Senf, da die Krankheit bisher nicht heilbar ist.

Neue Bioökonomie-Allianzen gefragt

Auf dem Weg in die Bioökonomie ist internationale Zusammenarbeit ein zentraler Schlüssel. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mit der Fördermaßnahme „Bioökonomie International" bereits 2012 die Grundlagen für weitreichende internationale Forschungsverbünde auf dem Gebiet der Bioökonomie gelegt, um globale Partnerschaften zu stärken und auszubauen. Nun ist eine neue Förderrunde gestartet.

Grüne Wände für bessere Luft

Moos hat keine Wurzeln. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen benötigt es sie nicht zur Nährstoffaufnahme aus dem Boden, denn Moos ernährt sich aus der Luft. Als Moose vor 400 Millionen Jahren entstanden, befand sich infolge zahlreicher Vulkanausbrüche viel Asche in der Luft. Auch heute entfernen Moose Feinstaub und Kohlendioxid aus der Luft, um sich mit Nährstoffen zu versorgen. Viele Flächen in Städten bilden daher einen optimalen natürlichen Lebensraum für diese immergrünen Landpflanzen.

Pilztenside für die Medizin

Die Geschichte der Tenside begann vor mehr als 4.500 Jahren mit der Herstellung der ersten seifenähnlichen Substanz aus Olivenöl und Holzasche. Heute sind die waschaktiven Substanzen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und finden sich in praktisch jedem Wasch- oder Spülmittel. Als Emulgatoren haben sie selbst in Lebensmittel ihren Weg gefunden, denn Tenside verringern die Grenzflächenspannung zwischen zwei Phasen und ermöglichen es, Wasser und Öl fein zu vermengen. Moderne Tenside sind zudem meist biologisch abbaubar.