Biotech-Seidenproteine wirken abweisend auf Problemkeime
Spinnenseide besteht aus einem einzigen Seidenprotein – ein Eiweißmolekül, das die Spinnen in speziellen Drüsen herstellen.
Pappelholz für die Biogasanlage erschließen
Für den Einsatz in Biogasanlagen galt der Rohstoff Holz bislang als nicht gut geeignet. Grund dafür ist der hohe Anteil schwer abbaubarer Faserverbindungen. Diese Hürde haben Forschende im Projekt PaplGas nun genommen. Unter der Leitung des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) haben sie eine innovative Verfahrenskette zur Nutzung von Pappelholz für Biogasanlagen entwickelt. Am Projekt beteiligt sind Vattenfall Energy Solutions GmbH (ESG) und der Substrathersteller Klasmann-Deilmann GmbH (KD).
„Aquatische Technologien sind zentrale Bausteine einer gesunden Ernährung“
Viele Fischarten werden heute in Aquakulturanlagen gezüchtet, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Doch auch der Ausbau der Aquakultur stößt an Grenzen und verlangt nach Innovationen, die nachhaltig und umweltgerecht sind. Dieser Herausforderung wird sich die Gesellschaft für marine Aquakultur (GMA) in Büsum ab sofort gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung IMTE in Lübeck stellen.
Meeresbakterium auf dem Weg zur Zellfabrik
Das Meeresbakterium Vibrio natriegens ist schneller als alle anderen: Kein bekannter Organismus, der für den Menschen unschädlich ist, vermehrt sich schneller. Das macht ihn zu einem potenziell hochinteressanten Werkzeug für die Biotechnologie. Ein Forschungsteam der TU München ist dieser Frage nachgegangen und hat die Mikrobe genutzt, um Bernsteinsäure herzustellen.
Umweltbelastungen neuer Bio-Produkte abschätzen
Die „Grüne Chemie“ – also eine umweltfreundliche, nachhaltige und biobasierte Chemie – ist durch zwölf Grundsätze definiert. Aufgestellt haben sie 1998 Paul Anastas und John C. Warner. Während viele ihrer Prinzipien heute weitreichend Berücksichtigung finden, wenn die Branche neue Stoffe entwickelt, kommt ein Prinzip nach Einschätzung eines Forschungsteams unter Leitung der Goethe-Universität Frankfurt bislang zu kurz: die Verringerung der Umwelt-Toxizität.
Studie: Anbau von Gentechnik-Pflanzen senkt CO2-Ausstoß
Die Landwirtschaft ist für einen Großteil der klimaschädlichen Treibhausgase verantwortlich. Vor allem die Tierhaltung und der Einsatz von Düngemitteln gelten als Treiber. Aber auch durch die Abholzung von Wäldern und die Umwandlung von Naturflächen in Ackerland zum Anbau von Nahrungs- und Futtermitteln werden Emissionen freigesetzt. Genom-editierte Pflanzen könnten die Treibhausgase jedoch deutlich reduzieren und damit die Landwirtschaft nachhaltiger machen.