Neues aus der Bioökonomie

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Zwei dunkelblaue Blüten
Der Bestand der Kornblume ist in den vergangenen 100 Jahren stark zurückgegangen.

Pflanzen-Biodiversität: Viele kleine Verlierer, wenige große Gewinner

In den vergangenen hundert Jahren haben sich die Pflanzenbestände in Deutschland stark verändert. Unter dem Strich steht ein Verlust.

Zwei Fußabdrücke vor dem Hintergrund von Versuchsparzellen mit Weizensorten symbolisieren, dass der Züchtungsfortschritt zum Klimaschutz beiträgt, durch Reduktion des CO2-Fußabdrucks.
Zwei Fußabdrücke vor dem Hintergrund von Versuchsparzellen mit Weizensorten symbolisieren, dass der Züchtungsfortschritt zum Klimaschutz beiträgt, durch Reduktion des CO2-Fußabdrucks.

Pilzresistente Getreidesorten helfen beim Klimaschutz

Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass die Züchtung neuer Weizen- und Roggensorten den CO2-Fußabdruck der Landwirtschaft deutlich verringern kann.

Die neuen Büroräume des Unternehmens auf dem Campus Neuried, deren Bau im August 2019 begann, wurden speziell für die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen von AMSilk gebaut.
Die neuen Büroräume des Unternehmens auf dem Campus Neuried, deren Bau im August 2019 begann, wurden speziell für die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen von AMSilk gebaut.

AMSilk verlagert Firmensitz und will weiter wachsen

Das Biotech-Unternehmen AMSilk hat neue Labor- und Büroräume auf dem Campus Neuried südwestlich von München bezogen – auch, um außerhalb Europas weiter zu wachsen.

Weiße Flocken vor schwarzem Hintergrund
Unter dem Mikroskop erinnert es an Wattebäusche, ist aber hochreines, getrocknetes Xylangranulat.

Xylan und Lignin aus Buchenholz

Aus zwei mach eins: Eine Pilotanlage zur Gewinnung zweier biobasierter Pharma-Rohstoffe hat sich im Testbetrieb bewährt.

Millionen von Menschen in Deutschland tragen Berufskleidung – hier liegt besonders viel Potenzial für eine Textilwende
Millionen von Menschen in Deutschland tragen Berufskleidung – hier liegt besonders viel Potenzial für eine Textilwende.

Recycelbare Berufsbekleidung besteht Praxistest

Prüfung bestanden: So lautet das Urteil eines Forschungsteams, das neue Berufsbekleidung und Mietbettwäsche für eine kreislauffähige Textilbranche entwickelt und erprobt hat.

Der Faserpavillon auf der Bundesgartenschau ist ein gutes Beispiel für innovative, der Natur abgeschaute, Materialforschung und deren Anwendung.
Der Faserpavillon auf der Bundesgartenschau ist ein gutes Beispiel für innovative, der Natur abgeschaute, Materialforschung und deren Anwendung.

Neue Förderrunde zur Biologisierung der Technik

Wasserabweisende Oberflächen und selbstregulierende Materialien nach dem Vorbild der Natur stehen im Fokus einer neuen Fördermaßnahme des BMBF.

Kiefernwald in Sevilla
Die Böden dieses Kiefernwaldes in Sevilla wurden in der Studie untersucht.

Weltatlas zum Schutz wertvoller Böden

Forschende aus Deutschland und Spanien haben globale Hotspots für das Leben im Boden identifiziert, deren Schutz künftig höchste Priorität haben sollte.

Acker mit Reihen von Tabakpflanzen
Bei normaler Salzkonzentration im Boden sind die Blätter von Tabakpflanzen fest und aufgerichtet.

So tolerieren Pflanzenblätter hohe Salzkonzentrationen

Der jetzt nachgewiesene Mechanismus ist dem der Wurzeln überlegen und eröffnet Potenziale für die Pflanzenzüchtung.

So sieht der Ring aus, der künftig gegen Insekten helfen könnte.
So sieht der Ring aus, der künftig stechende Insekten auf Abstand halten könnte.

Mückenschutz: Ein Ring, sie zu vertreiben

Forschende aus Halle haben mithilfe eines 3D-Druckers ein Insektenschutzmittel in einem Biopolymer verkapselt und daraus einen Fingerring geformt, der vor Stechmücken schützt.

Frau im Laborkittel im Chemielabor
Ein Team um die Molekularbiologin Professor Dr. Elke Nevoigt hat ein Verfahren entwickelt, das die Erzeugung von Bernsteinsäure ökonomischer und ökologischer macht.

Bernsteinsäure nachhaltig und günstig herstellen

Ein neues Verfahren setzt auf Glycerol aus biogenen Reststoffen und Kohlendioxid als Rohstoffe sowie Hefe als Produktionsorganismus.

In Klärschlamm stecken wertvolle Inhaltsstoffe, beispielsweise Phosphate. Um sie zurückzugewinnen, müssen Kläranlagen umrüsten.
Klärschlamm wird in der Regel thermisch entsorgt oder als Düngemittel weitergenutzt.

Klärschlamm als Wasserstoff-Quelle

Forschende wollen ein Verfahren entwickeln, das biogene Abfälle in Kläranlagen noch vor Ort in hochreinen Wasserstoff umwandelt.

Die Phosphatfänger bestehen aus Fusionsproteinen, die auf Oberflächen aufgebracht werden. So soll dem Abwasser Phosphat (rot) entzogen werden. Schwarz: Oberflächenbindedomäne; Grün: Phosphatbindedomäne.
Die Phosphatfänger bestehen aus Fusionsproteinen, die auf Oberflächen aufgebracht werden. So soll dem Abwasser Phosphat (rot) entzogen werden. Schwarz: Oberflächenbindedomäne; Grün: Phosphatbindedomäne.

Mit Proteinen Phosphate aus Abwässern recyceln

Das Projekt „Phosphatfänger“ vom Fraunhofer IGB ist im Rahmen des Crowdfunding-Wettbewerbs 2022 „ScienceForGood“ der Fraunhofer-Zukunftsstiftung auf Investorensuche, um die Forschung voranzutreiben.

Forscherin mit einem elektrochemischen Versuchsaufbau
Eine CO2-neutrale chemische Produktion wollen Forschende im Projekt ETOS mit organischen Elektrosynthesen erreichen.

Elektrolyse für CO2-neutrale chemische Prozesse

Der Zukunftscluster ETOS will die Herstellung zahlreicher Feinchemikalien ohne fossile Rohstoffe ermöglichen.

Plastikflaschen zum Recyceln
Getränkeflaschen aus Kunststoff werden über das Pfandsystem entsorgt oder verbrannt.

Mehrwegplastik kreislauffähig machen

Anhand einer To-go-Essensschale wollen Partner aus Forschung und Industrie zeigen, dass auch Mehrwegprodukte aus nachhaltigen Kunststoffen am Ende des Lebenszyklus vollständig recycelt werden können.

Schmetterling auf Butterblume
Zu den insgesamt 41.500 weltweit bedrohten Arten gehören auch Schmetterlinge.

Genomforschung zur Rettung der Artenvielfalt

Mit modernsten Methoden der Genomik will ein neues paneuropäisches Konsortium die Erfassung der globalen Artenvielfalt beschleunigen und so das Verständnis von Biodiversität grundlegend verändern.

Normalerweise erfolgt der genetische Austausch von väterlichen und mütterlichen Eigenschaften über die ganze Länge eines Chromosoms. Durch das Invertieren des größten Teils (gelb) des Chromosoms mit Hilfe der molekularen Schere CRISPR/Cas kann dieser Austausch nun auf die beiden äußersten Enden beschränkt werden (violett und blau).
Durch das Invertieren des größten Teils (gelb) des Chromosoms mit Hilfe der molekularen Schere CRISPR/Cas konnte der genetische Austausch auf die beiden äußersten Enden beschränkt werden (violett und blau).

Gute Pflanzeneigenschaften gemeinsam vererben

Mithilfe der molekularen Genschere CRISPR/Cas ist es Forschenden gelungen, Chromosomen stillzulegen und so den genetischen Austausch zu verhindern.

Center for the Transformation of Chemistry
So sieht das Entwurfskonzept des CTC auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Delitzsch aus.

Neues Großforschungszentrum für nachhaltige Chemie entsteht bei Leipzig

In Delitzsch wird mit dem „Center for the Transformation of Chemistry“ ein zukunftweisendes Großforschungszentrum entstehen. Dafür stellen Bund und Länder 1,1 Mrd. Euro aus dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen bereit.

Strohballen auf dem Feld
Nachwachsende Rohstoffe wie Stroh werden zur Herstellung von Bio-Ethanol genutzt.

Bayern fördert erneut Aufbau von Bioökonomie-Produktionsanlagen

Im Rahmen des Förderprogramms BayBioökonomie-Scale-Up unterstützt der Freistaat erneut Unternehmen beim Aufbau von Bioökonomie-Produktionsanlagen im Industriemaßstab.

Grüner Strom von Acker - Solarpaneele auf dem Feld
Durch die doppelte Nutzung der landwirtschaftlichen Fläche lässt sich Photovoltaik ressourcenschonend auch auf fruchtbaren Flächen ausbauen.

Stromerzeugung auf dem Acker lohnt sich

Eine neue Studie zeigt, welchen Beitrag Agri-PV-Systeme bei der Bewältigung der Energriekrise leisten können: Schon 10 % der Agrarbetriebe könnten demnach 9 % des bundesweiten Strombedarfs decken.

Zwei Männer mit einer Schubkarre voll Pflanzen im Labor
Prof. Dr. Karsten Mäder (links) und Prof. Dr. Sven-Erik Behrens von der Universität Halle-Wittenberg entwickeln einen RNA-basierten Pflanzenschutz.

Pflanzenschädlinge mit dem eigenen Immunsystem schlagen

Forschende haben einen bereits gegen Viruserkrankungen erfolgreichen Ansatz auf Schadinsekten und Schadpilze übertragen.