Die Sonnenblume ist neben Raps, Soja und Palme eine der wichtigsten Ölpflanzen weltweit. Das aus den Kernen gepresste Öl wird sowohl zur Herstellung von Lebensmitteln als auch für die Biodiesel-Produktion genutzt. Trotz ihres großen Potenzials ist die Sonnenblume hierzulande immer seltener auf den Äckern zu sehen. Der Grund: Die Pflanze ist äußerst anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Der falsche Mehltau – ein hartnäckiger Pilz – verursacht dabei die Krankheit und hat in der Vergangenheit oft zu Ertragseinbußen geführt.
Biobrennstoffzelle ausgezeichnet
Ein glamouröser Festakt mit Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kultur bildete den Rahmen für die Verleihung des zehnten Deutschen Nachhaltigkeitspreises am 8. Dezember in Düsseldorf. Vor knapp 1.200 geladenen Gästen wurden zehn große und kleine Unternehmen, Institutionen aber auch Städte und Gemeinden für ihre außergewöhnlichen Leistungen auf dem Feld der Nachhaltigkeit geehrt.
Katalysatoren für die grüne Chemie
Regina Palkovits ist eine Grenzgängerin. Seit Jahren bewegt sie sich zielstrebig entlang dem innovativen Grat zwischen Grundlagen- und anwendungsnaher Forschung. Die Natur nicht nur verstehen, sondern dieses Wissen auch für die Praxis nutzbar machen, dieser Gedanke hat die gebürtige Essenerin seit jeher gereizt und treibt sie bis heute an. Schülerpraktika im Forschungslabor von Coca-Cola oder beim Energieversorger RWE, dazu die vielen Gespräche mit ihrem Vater, einem Ingenieur, prägten ihren Wunsch, Chemieingenieurwesen zu studieren.
Holzfaser-Shirt holt Next Economy Award
Sie stellen T-Shirts aus Holzfasern her, ersetzen mit Solarfolien Einwegbatterien, helfen chronisch Kranken mit einer telemedizinischen Versorgung oder bieten mit der „Ein-Dollar-Brille“ Menschen in Entwicklungsländern eine augenoptische Grundversorgung: Die Erfinder dieser Ideen zeigen beispielhaft, wie soziale und ökologische Nachhaltigkeit funktionieren kann. Am 7.
DNA-Origami: Mit neuer Falttechnik zu Zahnrädern
Mit der sogenannten DNA-Origami-Technik können Wissenschaftler Einzelstränge des Erbguts zu dreidimensionalen Strukturen falten. Hendrik Dietz, Professor für Biomolekulare Nanotechnologie an der Technischen Universität München (TUM), ist ein Experte auf diesem Gebiet und hat jetzt eine neue Methode entwickelt, die üblicherweise nanometergroßen DNA-Origami Strukturen auch in größeren Format herzustellen. Hierzu haben Dietz und sein Team virale Konstruktionsprinzipien in die DNA-Origami-Technologie übertragen.
Kunststoffe auf Lignin-Basis
Holz besteht neben Cellulose und Hemicellulose zu etwa 30% aus Lignin und gehört damit zu den häufigsten organischen Verbindungen der Erde. Diese Ressource für die grüne Chemie zu nutzen, stand im Fokus des Projektes „Lignoplast“.