Künstliche Zelle gebaut
Die maßgeschneiderte, minimalistische Zelle, die lebensfähig ist, aber in der nur ausgewählte Prozesse ablaufen, ist der Traum vieler Forscher auf dem Feld der Synthetischen Biologie. Sie könnte dazu dienen, biologische Prozesse noch besser zu verstehen, wäre aber vor allem ein wertvolles Werkzeug für die Biotechnologie.
Bioökonomie-Revier erhält 15 Innovationslabore
Im vergangenen August gab es den Startschuss für eine Initiative, die den Strukturwandel im Rheinischen Revier weg von Braunkohle hin zu einer nachhaltigen Bioökonomie unterstützen soll: die Modellregion BioökonomieREVIER Rheinland. Zusätzlich zu den 3,9 Mio.
Von Algenzucht und smarten Traktoren
Eine neue Halle mit viel Platz für die Lebenswelt Bioökonomie: Auf der Internationalen Grünen Woche ist die hub27 ein echter Publikumsmagnet geworden. Ein Highlight in diesem Jahr: Der Bioökonomie-Pavillon, den die Organisatoren des Wissenschaftsjahres 2020 zusammen mit der ehemaligen Geschäftsstelle des Bioökonomierates und dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau gestaltet haben.
Gartenbesitzer für Artenschutz gewinnen
Die Artenvielfalt ist aus unterschiedlichen Gründen stark rückläufig, auch bei Insekten. Einfluss hat dabei auch die Gestaltung privater Gärten und öffentlicher Grünflächen. Die sollen nach der Vorstellung des Bundesumweltministeriums (BMU) künftig naturnäher gestaltet werden und so die Artenvielfalt fördern. Dazu hat das Ministerium Ende 2019 das Projekt „Tausende Gärten – Tausende Arten. Grüne Oasen, heimische Tiere und Pflanzen“ gestartet und bis 2025 mit rund 2 Millionen Euro ausgestattet. Die inhaltliche Begleitung liegt beim Bundesamt für Naturschutz (BfN).
Aquakulturen verschwenden Phosphor
In der Landwirtschaft trägt Phosphor als Dünger zu höheren Erträgen bei. Auch in Aquakulturen hat das Element als Dünger oder Futtermittelzusatz diese Funktion. Während die Phosphordüngung in der Landwirtschaft reguliert ist, ist sie für Aquakulturen nicht geregelt.
Grüne Mode zieht viel Publikum an
Kleidung und Schuhe aus Pflanzenfasern oder Fischabfällen, Taschen aus recycelten Plastikflaschen – und das alles fair und nachhaltig produziert zum Schutz der Umwelt: Die Modewelt ist im Wandel. Davon zeugt die internationale Modemesse NEONYT, die im Rahmen der Fashion Week vom 14. bis 16. Januar in Berlin stattfand. Schauplatz für nachhaltige Mode war in diesem Jahr der ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof. In Hangar 4, wo einst Flugzeuge gewartet wurden, konnten Besucher in die Welt der nachhaltigen Mode abtauchen.