Wie Cyanobakterien Fettsäuren ausschwitzen

Ob als Treibstoff, Schmierstoff oder Nahrungsmittel: Fette und fette Öle werden industriell vielfältig genutzt. Diese Rohstoffe werden in der Regel aus dem Fettgewebe von Tieren, aus Ölpflanzen oder Ölsaaten durch Pressung oder Extraktion gewonnen. Doch sowohl der Anbau von Ölpflanzen wie Raps zur Treibstoffproduktion als auch das Schlachten von Tieren zur industriellen Nutzung der Fette ist umstritten und wenig nachhaltig. Ein Team um Jörg Nickelsen von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat daher gemeinsam mit Partnern nach Alternativen geforscht.

Technikum rückt Katalyseforschung näher an die Praxis

Am 4. Juli 2022 ist die feierliche Eröffnung erfolgt: Das Leibniz-Instituts für Katalyse (LIKAT) in Rostock hat ein Technikum bekommen. Mit der Möglichkeit, chemische Versuche im Kilogramm-Maßstab durchzuführen, soll es die Brücke schlagen zwischen Grundlagenforschung und Praxis. Für den Bau hatten der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern insgesamt rund 12 Mio. Euro bereitgestellt. Die Bauzeit betrug dreieinhalb Jahre.

Nährstoffrecycling durch Mikroalgen

Landwirtschaftliche Betriebe dürfen Klärschlamm ohne Aufbereitung nicht als Dünger nutzen. Zum einen weil das Grundwasser mit Nitraten und die Böden mit Schwermetallen belastet werden können. Zum anderen weil der wertvolle Rohstoff Phosphor dabei verloren geht. Doch dann müssen Kläranlagen Abwasser anders aufbereiten und die Landwirtschaft andere Düngerquellen erschließen. Ein Forschungsteam der Universität Bielefeld hat dazu eine Lösung entwickelt und gemeinsam mit den Stadtwerken Lichtenau an deren Kläranlage erprobt.

Schutzverpackung

Regionale Reststoffverwertung

Spelzen, die meist ungenutzten Hüllen von Getreidekörnern, stellen eine organische Alternative zu Styropor dar. Entstehen kann daraus eine natürliche Verpackungslösung, die formspezifisch entwickelt und aus natürlichen Reststoffen regional produziert wird.

Verbundprojekt: Energieoptimierte vertikale Landwirtschaft als integraler Bestandteil der urbanen Architektur (Mittendrin) - Teilprojekt A

Bundesland:
Förderzeitraum:
-
Fördermittelgeber:
Fördersumme:
19.057,00 €
Fördernehmer:
Universität Stuttgart - Fakultät 1 Architektur und Stadtplanung - Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen
Förderkennzeichen:
2818912A20

Verbundprojekt: Entwicklung eines Grünfassadensystems zur Förderung der Biodiversität als Teil der urbanen grünen Infrastruktur (BiodivFassade) - Teilprojekt A

Bundesland:
Förderzeitraum:
-
Fördermittelgeber:
Fördersumme:
60.650,00 €
Fördernehmer:
Universität Stuttgart - Fakultät 2 Bau- und Umweltingenieurwissenschaften - Institut für Akustik und Bauphysik
Förderkennzeichen:
2818908A20