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Schilfrohr (Phragmites australis) ist eine Art, die in Paludikulturen auf wiedervernässten Moorflächen angebaut werden kann. Es ist ein guter Naturbaustoff, da es keine Feuchtigkeit aufnimmt und nur langsam verrottet.
Schilfrohr (Phragmites australis) ist eine Art, die in Paludikulturen auf wiedervernässten Moorflächen angebaut werden kann. Es ist ein guter Naturbaustoff, da es keine Feuchtigkeit aufnimmt und nur langsam verrottet.

Land-/Forstwirtschaft Pflanzen Bioökonomie mitgestalten

Wie Europas Moore gerettet werden können

Ein Mix aus ökonomischen Anreizen und angepassten Landnutzungsmodellen könnte laut einer ZALF-Studie die Wiedervernässung der Moore in Europa vorantreiben und den Anbau von Paludikultur für Landwirte attraktiver machen.

Moor
Nur noch 5 % der Moore in Deutschland gelten als naturnah und intakt.

Land-/Forstwirtschaft Pflanzen Bioökonomie mitgestalten

Großprojekt zur Renaturierung der Moore gestartet

In Mecklenburg-Vorpommern sollen bis 2027 großflächig Moore wiedervernässt und neue Optionen für die Verwertung der Paludikulturen erprobt werden.

Dr. Stephan Schleissing

unspezifisch unspezifisch Bioökonomie mitgestalten

„Kompromisse sind der ethische Königsweg“

Sozialethiker Stephan Schleissing macht sich dafür stark, dass auch ethische Aspekte wie Interessenskonflikte bei der Debatte um den Einsatz neuer gentechnischer Methoden in der Pflanzenzüchtung berücksichtigt werden.

Verschiedene Pilzarten, isoliert von Gebäudefassaden in der slowenischen Küstenstadt Izola.

Bauwirtschaft Mikroorganismen Bioökonomie mitgestalten

Lebende Farbe für Fassaden

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der TU Graz arbeitet daran, Mikroorganismen in Fassadenfarben zu integrieren. Ziel ist es, Außenwände von Gebäuden zu schützen, CO₂ zu binden und Luftschadstoffe abzubauen.

Detaillierte gewickelte Struktur.
Detail gewundene Struktur.

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Käferholz und Moorlandschaften als Inspirationsquelle

Ab Ende Juni beziehungsweise Mitte Juli laden zwei temporäre Ausstellungen in Berlin dazu ein, sich mit dem Umgang natürlicher Ressourcen auseinanderzusetzen: Eine Ausstellung stellt von Käfern befallenes Holz als Werkstoff in den Fokus, die andere widmet sich der Rolle von Mooren, Sümpfen und Feuchtwiesen als CO₂-Speicher.

Auf dem Gelände des IGZ wurde die Anwendung des Urin-Düngers in Beeten und Hochbeeten getestet.
Auf dem Gelände des IGZ wurde die Anwendung des Urin-Düngers in Beeten und Hochbeeten getestet.

Land-/Forstwirtschaft Pflanzen Bioökonomie mitgestalten

Dünger aus Urin im eigenen Garten testen

Das Citizen Science Projekt „U-Cycle“ geht in die zweite Runde und sucht erneut Interessierte, die im eigenen Garten urinbasierten Recyclingdünger testen.

Biogene Rohstoffe wie Holz spielen eine zentrale Rolle für eine fossilfreie Zukunft.
Biogene Ressourcen wie Holz spielen eine zentrale Rolle für eine fossilfreie Zukunft.

unspezifisch unspezifisch Bioökonomie mitgestalten

Ideen für Nutzung biogener Ressourcen gesucht

Die Joachim Herz Stiftung unterstützt mit ihrem neuen Förderprogramm innovate! Fonds drei Forschungsteams mit jeweils bis zu 1 Mio. Euro. Gesucht werden innovative Ansätze, die biogene Ressourcen nutzbar machen.

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Italien

Die Entwicklung der Bioökonomie in Italien ist das Ergebnis eines schrittweisen politischen Prozesses, der zunächst stärker vom Leitbild der "Green Economy" als unter dem Begriff der Bioökonomie selbst geprägt war. Ein zentrales politisches Handlungsfeld war und ist der Umbau der chemischen Industrie hin zu grüner, biobasierter Chemie. Italien nahm hier früh eine Vorreiterrolle ein. Bereits 2011 wurde Unternehmen die Bereitstellung nicht biologisch abbaubarer Einweg-Plastiktüten untersagt. Dieses Marktverbot gilt als zentraler Impuls für die Entwicklung grüner Chemie, insbesondere in den industriell geprägten Regionen Norditaliens.

Hier entsteht das neue Produktionswerk: traceless Gründerinnen Anne Lamp (li.) und Johanna Baare (re.), zusammen mit der Vorbesitzerin Franziska Wedemann (Mitte)
Hier entsteht das neue Produktionswerk: traceless-Gründerinnen Anne Lamp (li.) und Johanna Baare (re.) mit der Vorbesitzerin Franziska Wedemann (Mitte)

Chemie Reststoffe Biotechnologie/Systembiologie

Traceless: Erste Produktionsstätte in früherer Großbäckerei

In der ehemaligen Großbäckerei Wedemann in Hamburg-Harburg wird das Bioökonomie-Start-up traceless materials die erste großtechnische Produktion seines Biomaterials starten.

Plakat mit 11 SDGs

Chemie Pflanzen Agrarwissenschaften

Globale Zielkonflikte der Bioenergie ausloten

Im Verbundprojekt BIOSDG untersucht ein Forschungsteam, welchen Beitrag der bioökonomische Wandel zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten kann.

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Litauen

Im größten der drei baltischen Staaten leben 2,8 Millionen Menschen. Rund 45 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, während der Waldanteil mit rund einem Drittel kleiner ausfällt als bei den baltischen Nachbarn. Litauen deckt den Großteil seines Energiebedarfs durch regenerative Quellen, Biomasse ist dabei von zentraler Bedeutung.

Expedition Erdreich BMBF Wissenschaftsjahr 2020

Land-/Forstwirtschaft unspezifisch Agrarwissenschaften

Ausrüsten für die Expedition Erdreich

Bodenforschung mit Teebeuteln, Schaufel und Smartphone: Für die Citizen-Science-Aktion des Wissenschaftsjahrs Bioökonomie können ab sofort Aktions-Kits bestellt werden. Wegen der Corona-Pandemie wird die Expedition Erdreich jedoch auf das Jahr 2021 verschoben.

Für den Wald ist Stress normal – die Zunahme der Störungen durch den Klimawandel hingegen nicht.
Wälder erbringen wichtige Ökosystemdienstleistungen und sind der Hort, in dem der nachhaltige Rohstoff Holz wächst.

Land-/Forstwirtschaft Pflanzen Forstwissenschaften

Nord-Allianzen zum Thema Waldholz gesucht

Die Förderinitiative „Bioeconomy in the North“ hat ihre erste Ausschreibung gestartet. Gefragt sind Verbünde zur Waldholz-Nutzung mit deutschen, finnischen und norwegischen Partnern.

Insgesamt 100 Mio. Euro werden für die 17 neuen Schwerpunktprogramme vom DFG bereitgestellt.

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DFG setzt auf Genscheren und Mikrobiome

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert 17 neue Schwerpunktprogramme mit 100 Mio. Euro. Drei der Grundlagenforschungsverbünde sind für die Bioökonomie relevant.

Blick auf die Baumkronen eines Laubwaldes

Land-/Forstwirtschaft Mikroorganismen Forstwissenschaften

Der Wald als Ressource

Wälder sind für die Bioökonomie von überragender Bedeutung. Denn hier wächst der vielseitige Rohstoff Holz, der sich stofflich und energetisch nutzen lässt. Doch Wälder erbringen auch viele andere Ökosystemdienstleistungen: Sie sind Sauerstofffabriken, CO2-Speicher, Wasserfilter, Lebensraum und Arbeitgeber. Ein Dossier über eine überlebenswichtige Ressource.

Mittels einer neuartigen Aquakultur sollen Raritäten an Speisefischen und edlen Krustentieren wie den Edelkrebs  (Bild) im Team aufgezogen werden.
Der europäische Edelkrebs ist zu einer Rarität in der Gastonomie geworden. Er steht auf der Liste der bedrohten Arten.

Ernährung Tiere Agrarwissenschaften

Aquakultur: Fisch und Edelkrebs in einer WG

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Neue Produkte für die Bioökonomie“ entwickelt ein Forscherteam eine neuartige Aquakultur, um beliebte heimische Speisefische und edle Krustentiere aufzuziehen – und zwar im Team.

Biogasanlage in Wredenhagen (Mecklenburg-Vortpommern)
Ein Problem, mit dem Biogas-Betreiber oft zu kämpfen haben, ist die Übersäuerung. Sie kann den gesamten Prozess blockieren.t

Chemie Mikroorganismen Biotechnologie/Systembiologie

Heilmittel für übersäuerte Biogasanlagen

Wenn Biogasanlagen übersäuern, kommt der Betrieb ins Stottern oder sogar ganz zum Erliegen. Helmholtz-Forscher aus Leipzig entwickeln im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Neue Produkte für die Bioökonomie“ als Gegenmittel eine biobasierte Pille.

Meeresspargel
Halophyten wie der Europäische Queller wachsen auf Salzwiesen oder im Watt und sind äußerst salztolerant.

Ernährung Pflanzen Biotechnologie/Systembiologie

Das Potenzial salztoleranter Pflanzen erschließen

Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Aquacombine zeigen Partner aus sechs Ländern auf, welches Potenzial sogenannte Halophyten wie der Queller für die Bioökonomie haben.

im Bild: Rechts: Margret Engelhard (BfN), Renè Röspel (MdB), Christine Lang (Bioökonomierat), Links (hinten): Jon Falk (Saaten-Union Biotech), Michael Metzlaff (Bayer) Mitte: Nele Herrmann Valente und Christiane Freitag (GENIUS)

Chemie Mikroorganismen Agrarwissenschaften

Debatte um Genome Editing

Welche Rolle spielen Genome-Editing-Methoden für die Landwirtschaft? Wie wird das EuGH-Urteil von 2018 heute eingeschätzt? Darüber haben Experten in Berlin diskutiert.  

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Kolumbien

Kolumbien beherbergt etwa 10% aller weltweit vorkommenden Arten. Das Land hat das ökonomische Potenzial erkannt, das diese Bioressourcen-Vielfalt bietet und stellt sie in den Mittelpunkt seiner neuen Bioökonomiestrategie.