Thünen-Institut (2019): Reduzierung von Lebensmittelabfällen

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen bis 2030 Lebensmittelabfälle auf Einzelhandels- und Verbraucherebene halbiert werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Stuttgart, des Max Rubner-Instituts, der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und des Thünen-Instituts untersuchten im Verbundprojekt REFOWAS wie das gelingen kann. Dafür wurden einerseits die aktuellen Mengen vermeidbarer Lebensmittelabfälle berechnet.

Schnelle Aufforstung macht Wälder anfällig

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Deutschland schnell wieder aufgeforstet. Auf diese Zeit geht es zurück, dass die heimischen Wälder arm an Baumartenvielfalt und dementsprechend anfällig für Umwelteinflüsse sind: Borkenkäfer, Hitze, Trockenheit, Stürme und Brände haben den von Fichten und Buchen geprägten Wäldern in Deutschland zugesetzt, Experten sprechen von einem neuen Waldsterben.

Pflanzenschutz: Bayer gründet Biologika-Firma

Die Müllabfuhr in den Militärdienst berufen, so in etwa könnte man beschreiben, was der deutsche Life-Science-Konzern Bayer und der US-Entwickler von Biopharmazeutika Arvinas planen: Sie wollen Moleküle des zelleigenen Systems anpassen und zur Beseitigung von fremden oder nicht mehr benötigten Eiweißen nutzen, um Agrarpflanzen vor Pathogenen, Schadinsekten und Wildkräutern zu schützen. Zu diesem Zweck gaben beide Firmen jetzt die Gründung des Joint Ventures Oerth Bio (gesprochen: „Earth“) zum 15. Juli 2019 bekannt.