Kaffeekapsel
Kunststoff- und aluminiumbasierte Einwegkapseln sind zwar praktisch, doch was sie Kaffeefans ersparen, verlangen sie der Umwelt ab. Kaffeegenuss mit 26% bzw. 55% weniger CO2-Emissionen erlaubt nun eine Kaffeekapsel aus 100% nachwachsenden Rohstoffen.
Genomforschung zur Rettung der Artenvielfalt
Der erste globale Zustandsbericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) zur Artenvielfalt im Jahr 2019 war ein Paukenschlag. Der 1.500 Seiten umfassende Bericht führte der Weltgemeinschaft erstmals vor Augen, wie dramatisch sich die biologische Artenvielfalt in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und was die Gründe dafür sind.
Gute Pflanzeneigenschaften gemeinsam vererben
Für die Landwirtschaft ist es wichtig, dass Nutzpflanzen möglichst ertragreich und robust gegen Krankheiten sind. Die Züchtung zielt darauf ab, nützliche Eigenschaften der Pflanzen weiterzuvererben. Doch bei der Pflanzenzüchtung gehen oftmals diese nützlichen Eigenschaften verloren, wenn die Gene auf den Chromosomen zu weit auseinanderliegen. Mit der molekularen Genschere CRISPR-Cas haben Forschende seit Jahren ein Werkzeug in der Hand, um Gene gezielt zu verändern oder auszuschalten.
Pflanzenschädlinge mit dem eigenen Immunsystem schlagen
Mit den eigenen Waffen schlagen, so stellen sich Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) die Abwehr von Pflanzenschädlingen in der nahen Zukunft vor. Das Konzept, das das Team bereits gegen Viren erprobt hat, die Pflanzenkrankheiten verursachen, soll nun leicht abgewandelt auch auf Schadinsekten und Schadpilze ausgeweitet werden.
Bayern fördert erneut Aufbau von Bioökonomie-Produktionsanlagen
Mit der Bioökonomiestrategie Zukunft.Bioökonomie.Bayern hat der Freistaat 2020 den Weg zu einer nachhaltigen und ökologisch verantwortungsvollen sowie sozial gerechten und damit zukunftsfähigen Lebens- und Wirtschaftsweise in Bayern geebnet. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe nimmt dabei eine zentrale Stellung ein.
Stromerzeugung auf dem Acker lohnt sich
Ob Gemüse-, Getreide- oder Obstanbau unter Solarpaneelen: Seit Jahren gibt es Forschungsprojekte, die sich mit der Effizient von Agri-Photovoltaik (Agri-PV) auf dem Acker befassen. Es ist eine recht junge, aber vielversprechende Technologie. Eine Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart und des Thünen-Instituts in Braunschweig hat das Potenzial von Agri-Photovoltaik-Systemen genauer unter die Lupe genommen.
Unbelebte Böden mit Pilzen reanimieren
Einstige Halden von Mülldeponien oder Bergbauen gleichen oft Mondlandschaften. Solche Flächen wieder zu beleben, ist selbst für die Natur mühsam und dauert oft Jahrzehnte. Ein Forschungsteam zeigt nun, dass es auch schneller gehen kann: Mit biogenen Reststoffen hat das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) gemeinsam mit Partnern innerhalb kurzer Zeit eine Mülldeponie im Leipziger Raum wieder zum Blühen gebracht. An dem Projekt waren Deponiebetreiber, Klärschlammverwerter, Spezialmaschinenhersteller und Agrarexperten beteiligt.