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Das Team vom Lindlich Lab auf der Dachterasse beim Mittagessen
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Lindlich Lab Gruppenbild

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Stoffwechsel NEU denken

An der Charité Berlin will ein dynamisches Forschungsteam die Welt retten, in dem es den Stoffwechsel von Mikroorganismen NEU denkt. Diese sollen mittels "wachstumsgekoppelter Bioproduktion" Abfälle effizient in jene nützlichen Chemiebausteine wandeln, die wir ansonsten aus Erdöl beziehen...

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Wachstum Bakterien und Prosuktion gekoppelt, Symbolbild

Trendbericht

Vom Trick, die Evolution im Bioreaktor zu nutzen

In der wachstumsgekoppelten Bioproduktion hängt das Überleben der Mikroorganismen direkt an der Herstellung eines wertvollen Stoffs. Wer gut produziert, setzt sich durch. Wer nicht produziert, verschwindet. So wird Selektion zum eingebauten Produktionsmotor.

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Enzymdesign Symbolbild

Projektporträt

Mit Strom und Design-Enzymen zu hochwertigen Produkten aus CO₂

Elektrizität trifft auf Biokatalyse und CO2 wird zum Ausgangspunkt neuer Wertschöpfung. Das Forschungsprojekt eCO2DIS entwickelt dafür eine Technologie-Plattform, die Prozesse neu denkt und zeigt, wie sich erneuerbare Energie mittels biochemischer Verfahren direkt in nachhaltige chemische Produkte übersetzen lässt.

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SIF-Film Thumbnail 2
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SIF vom Weltraum aus messen

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Satelliten messen, wie glücklich Pflanzen sind? Das SIF-Phänomen leuchtender Pflanzen erklärt!

Animierter Erklärfilm zum Phänomen "Sonneninduzierte Chlorophyllfluoreszenz (SIF)": Wie die ESA-Weltraum-Mission FLEX herausfinden soll, wie "glücklich" Pflanzen sind, und wem diese Informationen nützen....

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Collage Abgase, Bakterien, Werstoffe

Basiswissen

CO₂ als Rohstoff einer neuen Biotech-Wertschöpfung

Die Fördermaßnahme CO2BioTech des BMFTR zeigt, wie Abgase zur wertvollen Ressource werden. Zehn Verbundprojekte entwickeln biotechnologische Verfahren, die Kohlenstoffdioxid in Chemikalien, Materialien und Spezialstoffe für eine klimaneutrale Industrie verwandeln.

Bioökonomie Aktuell

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Ein Kissen-Prototyp soll zeigen, ob sich PEF auch für Matratzen und Polster eignet.

Biokunststoff zieht ins Polster ein

Avantium und Heynen Systems testen PEF in einem Kissen-Prototyp für Matratzen und Polster. Die Anwendung zeigt, wie der biobasierte Kunststoff jenseits von Verpackungen erprobt wird.

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Maisstroh enthält Cellulose, Hemicellulose und Lignin. Eine neue Studie zeigt, wie getrennte Faserfraktionen gezielter in biobasierte Produkte überführt werden können.

Maisstroh als Quelle für Harze und Nanocellulose

Ein Forschungsteam trennt Maisstroh zuerst nach seiner Faserstruktur und passt die folgenden Prozessschritte daran an. So entstehen Ligninbausteine für Epoxidharze und Cellulose-Nanokristalle.

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Fleisch- und Fischverarbeitung erzeugen Nebenströme, aus denen sich Biopolymere wie Kollagen, Gelatine oder Chitosan gewinnen lassen. Ein Review ordnet ihr Potenzial für aktive Lebensmittelverpackungen ein.

Aus Schlacht- und Fischereiabfällen werden aktive Verpackungen

Ein Übersichtsartikel fasst zusammen, wie Kollagen, Gelatine und Chitosan aus Nebenströmen der Fleisch- und Fischverarbeitung für bioaktive Verpackungen genutzt werden können. Noch bremsen Kosten, Regulierung und Barriereeigenschaften.

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Im Projekt CarboNcare verändern Forschende den Stoffwechsel von Bakterien gezielt, um diese als mikrobielle Produktionshelfer zu nutzen.

Bakterien sollen Methanol in wichtige Chemikalien verwandeln

Im EU-Projekt CarboNcare wollen Forschende Bakterien entwickeln, die nachhaltig erzeugtes Methanol als Rohstoff nutzen und daraus Ausgangsstoffe für Kunststoffe, Kosmetik und Lebensmittelzusätze herstellen. 

Mediathek

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Stoffwechsel NEU denken

Darüber spricht man

3 digitale Flipcharts in moderner Umgebung vor Spiegelwand

Video-Ausstellung

Am 7. November 2024 fand im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Veranstaltung „Zukunftsperspektive Bioökonomie” statt. Ziel war es, jungen Menschen mögliche Aus-, Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Bereich Bioökonomie aufzuzeigen.

„Zukunftsperspektive Bioökonomie“ – Veranstaltung und Ausstellung
Die Biopioniere - Homepage Slider

Die Biopioniere

Biopioniere sind Vorreiter eines biobasierten und nachhaltigen Wirtschaftens. Unsere neue Porträt-Reihe „Die Biopioniere“ stellt herausragende Persönlichkeiten vor und gewährt einen neuartigen Einblick in faszinierende Arbeitswelten. Zu jedem Biopionier gibt es ein Video, einen Podcast und eine Text-Foto-Reportage.

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Interviews

Prof. Anke Becker von der Philipps-Universität Marburg

Prof. Anke Becker im Gespräch

Welche Biologie ist möglich, wenn das Beste aus zwei Welten vereint wird?

Prof. Dr. Anke Becker entwickelt robuste „Chassis“-Bakterien, die Kohlendioxid aus Industrieabgasen in wertvolle Chemikalien umwandeln können. Sie plädiert für interdisziplinären Kooperationen, die akademisches Verständnis mit industriell geprägten Entwicklungsprozessen vereinen.

Zukunft Pflanzenzüchtung – alles Wissenswerte auf einen Blick

Schon seit Tausenden von Jahren werden neue Pflanzen gezüchtet. Der Werkzeugkasten der Methoden hat sich über die Jahre stetig erweitert. Auf dieser Webseite erfahren Sie alles Wissenswerte zu diesem Thema – mit Porträts, Dossiers, Filmen & Interviews.

Zukunft Pflanzenzüchtung

Wo Bioökonomie drinsteckt

Optikugeln mit Trichogramma als biologischer Pflanzenschutz

Pflanzenschutzmittel

Der Maiszünsler zerstört Maispflanzen, kann aber mithilfe der Trichogramma-Schlupfwespen bekämpft werden. Diese werden in biologisch abbaubaren Optikugeln auf die Erde geworfen und beginnen ihren Job.

Wie werden die biobasierten Optikugeln ausgebracht?

Leider falsch. Die Optikugeln werden per Drohnenflug oder alternativ per Hand ausgebracht.

Richtig! Die Optikugeln werden per Drohnenflug oder alternativ per Hand ausgebracht.

Ananaspapier

Papier

Jeder fünfte Baum, der weltweit gefällt wird, landet in der Papierproduktion. Die Gewinnung von Zellstoff aus Pflanzenabfällen der Ananaspflanze bietet neue Möglichkeiten, um die CO2-Speicher vor der Abholzung zu schützen, die Umwelt zu schonen und Agrarreste in die Kreislaufwirtschaft zurückzuführen.

Wie viele Tonnen Ananaspflanzenreste fallen in Costa Rica jährlich ungefähr an?

Das ist leider falsch. In Costa Rica entstehen jährlich rund 4,5 Millionen Tonnen Ananaspflanzenreste.

Das ist richtig! In Costa Rica entstehen jährlich rund 4,5 Millionen Tonnen Ananaspflanzenreste.

Essbarer Becher aus Algenrohstoffen

Einwegbecher

Was wäre, wenn ein Becher nach der Nutzung einfach verschwindet? Bei Sportevents werden Millionen Einwegbecher genutzt und sofort weggeworfen. AlgaSprint setzt auf leckere essbare Algenbecher – nachhaltig, funktional und sogar mit Mehrwert für Sportler.

Welchen Preis erhielt das AlgaSprint-Team für seinen essbaren Becher?

Leider falsch. Das AlgaSprint Team wurde mit dem ALTANA Sonderpreis Chemie im Wettbewerb „JUGEND GRÜNDET“ 2025 ausgezeichnet.

Richitg. Das AlgaSprint Team wurde mit dem ALTANA Sonderpreis Chemie im Wettbewerb „JUGEND GRÜNDET“ 2025 ausgezeichnet.

Bindemittel Klebstoff Symbolbild

Bindemittel

Ohne Klebstoffe geht es nicht: Im Bau werden traditionell erdölbasierte Bindemittel genutzt. Diese schaden der Umwelt und denen, die das Material bearbeiten. Dabei hält die Natur bereits den besten aller Kleber bereit.

Wie heißt der natürliche Klebstoff, der Holz so stabil macht?

Leider Falsch. Der „Holzstoff“ Lignin schafft enorm starke, chemische Verbindungen im Holz – so stark, dass er nun als Inspiration für ein biobasiertes Bindemittel im Bauwesen der Zukunft dient.

Richtig. Der „Holzstoff“ Lignin schafft enorm starke, chemische Verbindungen im Holz – so stark, dass er nun als Inspiration für ein biobasiertes Bindemittel im Bauwesen der Zukunft dient.

Schwarze Tinte.

Tinte

Zum Färben und Drucken braucht man schwarze Tinte, die bisher aus fossilen Rohstoffen gewonnen wird und ungesund ist. Pigmente aus Algen bieten eine sichere und umweltschonende Alternative.

Aus welcher natürlichen Quelle wird umweltfreundliche Tinte gemacht?

Leider falsch. Das US-amerikanische Startup Living Ink nutzt Restströme einer kalifornischen Algenfarm, um eine biobasierte, klimapositive Algentinte herzustellen.

Richtig. Das US-amerikanische Startup Living Ink nutzt Restströme einer kalifornischen Algenfarm, um eine biobasierte, klimapositive Algentinte herzustellen.