Grüne Woche: Bühne frei für Food-Start-ups
Ob Insekten-Food oder Autoteile aus Pflanzenfasern: Auf der Internationalen Grünen Woche ist die Bioökonomie vielerorts präsent. Erstmals bietet die Messe auch Food-Start-ups eine Bühne.
Ob Insekten-Food oder Autoteile aus Pflanzenfasern: Auf der Internationalen Grünen Woche ist die Bioökonomie vielerorts präsent. Erstmals bietet die Messe auch Food-Start-ups eine Bühne.
Evonik und Siemens wollen mittels künstlicher Photosynthese aus Kohlendioxid und Ökostrom wertvolle Spezialchemikalien erzeugen.
Mais-Hybriden sind ertragsstärker als ihre Elternpflanzen. Laut Bonner Forschern liegt das an einer deutlich erhöhten Genaktivität.
Die Spezialchemie-Unternehmen Clariant und Global Bioenergies haben aus Bio-Isobuten einen Inhaltsstoff für kosmetische Cremes und Lotionen entwickelt.
Hoffnung für Imker: Hohenheimer Forscher haben überraschend in der Chemikalie Lithiumchlorid ein hochwirksames Mittel gegen die Varroa-Milbe entdeckt.
Fraunhofer-Forscher haben eine biobasierte und biologisch abbaubare Alternative für Mikroplastik entwickelt. Sie verwenden dazu Cellulosepartikel aus Holz oder Getreide.
Im Frankfurter Senckenbergmuseum treffen sich Bürger und Fachleute aus Industrie und Forschung, um über ihre Zukunftsvorstellungen einer biobasierten Wirtschaft zu diskutieren.
Hohenheimer Forscher untersuchen bundesweit 60 Biogasanlagen, um einheitliche Standards zu erstellen und eine höhere wirtschaftliche Effizienz zu ermöglichen.
Die Biodiversität in der Rhön wird durch die Stauden-Lupine bedroht. Forscher der Uni Gießen und Kassel entwickeln Verfahren, um Lupinen-Mahd als Brennstoff zu nutzen.
Frankfurter Leibniz-Forscher vom Senckenberg Forschungsinstitut haben das vollständige Genom der Rotbuche entschlüsselt. Dies soll die Züchtung stresstoleranter Bäume unterstützen.
Nahrungsmittel aus Insekten können in Europa künftig für den Markt zugelassen werden. Das ist eine Neuerung der Novel-Food-Verordnung, die seit Januar gilt.
Manche Nutzpflanzen werden von dem Giftstoff Cytolysin zerstört, anderen kann das Pilztoxin nichts anhaben. Laut Tübinger Forschern liegt dies an unterschiedlichen Rezeptoren.
Joghurtbecher und Plastikflaschen aus Polymilchsäure liegen im Trend. Hannoveraner Werkstoffforscher haben jetzt das Gehäuse einer Computermaus auf Zuckerrohr-Basis hergestellt.
Die Heilbronner Firma Greenovation verwendet genetisch veränderte Moose, um Medikamente herzustellen. Ein Mittel gegen Morbus Fabry hat eine Phase-1-Studie erfolgreich gemeistert.
Viele Pflanzen schützen sich mit Stacheln vor Fressfeinden. Das in Zähnen vorkommende Calciumphosphat ist in Pflanzenhaaren dabei weiter verbreitet als gedacht, wie Bonner Botaniker herausfanden.
Fraunhofer-Forscher aus Potsdam und Stuttgart entwickeln neue Lacke und Farben aus Kartoffelstärke, die auch Metalle vor Korrosion schützen können.
Milchsäurebakterien machen Lebensmittel haltbar und sind lecker und gesund. Wegen ihrer vielen Talente wurde das Lactobacillus nun zur Mikrobe des Jahres 2018 gekührt.
In einer neuen Runde des Ideenwettbewerbs „Neue Produkte für die Bioökonomie“ fördert das Bundesforschungsministerium wieder originelle Geschäftsideen für die biobasierte Wirtschaft.
Im Kampf um ausreichend Licht sind Pflanzen erstaunlich flexibel. Sie orientieren sich dabei jeweils an Höhe und Wuchsdichte der Konkurrenz, wie Tübinger Biologen herausfanden.
Forscher der Hochschule Mannheim und der BRAIN AG entwickeln neue 3D-Hautmodelle. Diese ermöglichen realistischere Daten für die Gesundheits- und Kosmetikbranche.