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Raps und Netzwerk

Dossier

Pflanzenzüchtung 4.0: Schneller, smarter, nachhaltiger

Wie können Nutzpflanzen an Klimawandel, knappe Ressourcen und eine wachsende Bevölkerung angepasst werden? Digitale Technologien, große Datenmengen und präzise Züchtung verändern die Entwicklung neuer Sorten grundlegend. „Pflanzenzüchtung 4.0“ steht für einen datengetriebenen Ansatz, der Züchtung effizienter, genauer und nachhaltiger macht. Dieses Dossier bietet einen Überblick über die Konzepte und aktuellen Entwicklungen.

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100 Jahre Grüne Woche - Morph aus Archivbild und aktuellem Foto

Trendbericht

100 Jahre Grüne Woche: Von Landwirtschaft zur Bioökonomie

Seit 1926 reflektiert die Grüne Woche die Entwicklungen von Landwirtschaft, Gesellschaft und Wirtschaft – immer als Spiegel ihrer Zeit. Heute zeigt sie, wie Bioökonomie die Zukunft gestaltet: von biobasierten Rohstoffen über digitale Technologien bis hin zu Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Innovationen, die direkt erlebbar sind.

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Gewinnbild Pflanzenzüchtung Fotowettbewerb 2023 von Charlotte Heitmüller

Video

Pflanzenzüchtung als Motor der Bioökonomie

Was treibt die Bioökonomie an? Warum ist Pflanzenzüchtung überhaupt wichtig? Was haben wir ihr alles zu verdanken? Vielen ist gar nicht bewusst, dass wir ohne die kontinuierlichen Erfolge der Pflanzenzüchtung und Pflanzenforschung auf die lange Sicht wohl verhungern würden. In diesem Film erklären sechs Expertinnen und Experten der Pflanzen(züchtungs-)forschung, was Pflanzenzüchtung für uns bedeutet. 

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Feldversuch Dürre, Getreide

Basiswissen

Mit Hightech zu standortangepassten Nutzpflanzen von morgen

Wie lassen sich Nutzpflanzen so weiterentwickeln, dass sie auch unter Trockenheit, Hitze oder Krankheitsdruck stabile Ernten bringen? Mit der Maßnahme „Moderne Züchtungsforschung für klima- und standortangepasste Nutzpflanzen von morgen“ fördert das BMFTR 19 Forschungsprojekte. Sie erforschen neue Ansätze der Pflanzenzüchtung von Stressanpassung und Ressourceneffizienz bis zu Biodiversität und datenbasierter Züchtung.

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KI-Labor

Multimedia-Story

Künstliche Intelligenz in der Bioökonomie

KI prägt heute nahezu alle Lebensbereiche. Auch in der Bioökonomie spielt sie eine zentrale Rolle bei der Entwicklung nachhaltiger Lösungen. In der vierteiligen Multimedia-Story von bioökonomie.de wird anhand von Beispielen gezeigt, wie Künstliche Intelligenz Prozesse beschleunigt und in verschiedenen Bereichen völlig neue Möglichkeiten eröffnet.

Bioökonomie Aktuell

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Boden- und Agrardaten für die Zukunft sichern

ZB MED und ZALF verknüpfen die Datenplattform BonaRes für agrarwissenschaftliche Forschungsdaten mit einem digitalen Langzeitarchiv. So sollen Boden- und Agrardaten aus Langzeitversuchen dauerhaft auffindbar, zitierfähig und verlässlich nutzbar bleiben.

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Papier mit biologisch abbaubarer Beschichtung.

Kompostierbare Barrierebeschichtung für Papierverpackungen

Forschende in Jena entwickeln gemeinsam mit einem Papierhersteller eine biobasierte Beschichtung für Verpackungspapier, die Wasserdampf abhält, recyclingfähig bleibt und Kunststoff ersetzen könnte.

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Bioreaktor-Plattform in Hohenheim.

Zelluläre Landwirtschaft aus dem Bioreaktor wird skalierbar

Die Universität Hohenheim baut eine skalierbare Bioreaktoren-Plattform für zelluläre Landwirtschaft auf. Ziel ist die Nutzung von Mikroorganismen für nachhaltige Lebensmittel.

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Blick in ein Forschungslabor am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme mit kleinen Bioreaktoren und Zellrückhaltemodulen.

Zellbasierte Fleischproduktion erhält Schub

Magdeburger Forschende und ein Rostocker Start-up bündeln ihre Expertise, um kultiviertes Fleisch effizienter zu produzieren. Ziel ist eine skalierbare, nachhaltige Lebensmittelproduktion mit hoher Zellenausbeute.

Mediathek

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BMFTR Jahrestagung Pflanzenforschung 2026

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Erklärfilm zur Digitalen Präzisionsgenomik

Darüber spricht man

3 digitale Flipcharts in moderner Umgebung vor Spiegelwand

Video-Ausstellung

Am 7. November 2024 fand im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Veranstaltung „Zukunftsperspektive Bioökonomie” statt. Ziel war es, jungen Menschen mögliche Aus-, Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Bereich Bioökonomie aufzuzeigen.

„Zukunftsperspektive Bioökonomie“ – Veranstaltung und Ausstellung
Die Biopioniere - Homepage Slider

Die Biopioniere

Biopioniere sind Vorreiter eines biobasierten und nachhaltigen Wirtschaftens. Unsere neue Porträt-Reihe „Die Biopioniere“ stellt herausragende Persönlichkeiten vor und gewährt einen neuartigen Einblick in faszinierende Arbeitswelten. Zu jedem Biopionier gibt es ein Video, einen Podcast und eine Text-Foto-Reportage.

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Interviews

Thomas Schmutzer steht vor einem Säulengang

Dr. Thomas Schmutzer

„Wir sind eine kleine Gruppe mit großen Fragestellungen“

Mit digitaler Präzisionsgenomik wird die Pflanzenzüchtung schneller, präziser und nachhaltiger. Dr. Thomas Schmutzer gewährt einen Blick über den Tellerrand für Sachsen-Anhalts Bioökonomie.

Stephan  Arens, UFOP-Geschäftsführer auf der Grünen Woche

„Bioökonomie heißt: Mit Pflanzen Geld verdienen“

Milchkühe futtern kein Soja mehr, sondern heimisches Rapsschrot – und das Öl wird Biokraftstoff. UFOP-Chef Stephan Arens erklärt, warum für ihn Raps und Co. die Zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft sind.

Zukunft Pflanzenzüchtung – alles Wissenswerte auf einen Blick

Schon seit Tausenden von Jahren werden neue Pflanzen gezüchtet. Der Werkzeugkasten der Methoden hat sich über die Jahre stetig erweitert. Auf dieser Webseite erfahren Sie alles Wissenswerte zu diesem Thema – mit Porträts, Dossiers, Filmen & Interviews.

Zukunft Pflanzenzüchtung

Wo Bioökonomie drinsteckt

Optikugeln mit Trichogramma als biologischer Pflanzenschutz

Pflanzenschutzmittel

Der Maiszünsler zerstört Maispflanzen, kann aber mithilfe der Trichogramma-Schlupfwespen bekämpft werden. Diese werden in biologisch abbaubaren Optikugeln auf die Erde geworfen und beginnen ihren Job.

Wie werden die biobasierten Optikugeln ausgebracht?

Leider falsch. Die Optikugeln werden per Drohnenflug oder alternativ per Hand ausgebracht.

Richtig! Die Optikugeln werden per Drohnenflug oder alternativ per Hand ausgebracht.

Ananaspapier

Papier

Jeder fünfte Baum, der weltweit gefällt wird, landet in der Papierproduktion. Die Gewinnung von Zellstoff aus Pflanzenabfällen der Ananaspflanze bietet neue Möglichkeiten, um die CO2-Speicher vor der Abholzung zu schützen, die Umwelt zu schonen und Agrarreste in die Kreislaufwirtschaft zurückzuführen.

Wie viele Tonnen Ananaspflanzenreste fallen in Costa Rica jährlich ungefähr an?

Das ist leider falsch. In Costa Rica entstehen jährlich rund 4,5 Millionen Tonnen Ananaspflanzenreste.

Das ist richtig! In Costa Rica entstehen jährlich rund 4,5 Millionen Tonnen Ananaspflanzenreste.

Essbarer Becher aus Algenrohstoffen

Einwegbecher

Was wäre, wenn ein Becher nach der Nutzung einfach verschwindet? Bei Sportevents werden Millionen Einwegbecher genutzt und sofort weggeworfen. AlgaSprint setzt auf leckere essbare Algenbecher – nachhaltig, funktional und sogar mit Mehrwert für Sportler.

Welchen Preis erhielt das AlgaSprint-Team für seinen essbaren Becher?

Leider falsch. Das AlgaSprint Team wurde mit dem ALTANA Sonderpreis Chemie im Wettbewerb „JUGEND GRÜNDET“ 2025 ausgezeichnet.

Richitg. Das AlgaSprint Team wurde mit dem ALTANA Sonderpreis Chemie im Wettbewerb „JUGEND GRÜNDET“ 2025 ausgezeichnet.

Bindemittel Klebstoff Symbolbild

Bindemittel

Ohne Klebstoffe geht es nicht: Im Bau werden traditionell erdölbasierte Bindemittel genutzt. Diese schaden der Umwelt und denen, die das Material bearbeiten. Dabei hält die Natur bereits den besten aller Kleber bereit.

Wie heißt der natürliche Klebstoff, der Holz so stabil macht?

Leider Falsch. Der „Holzstoff“ Lignin schafft enorm starke, chemische Verbindungen im Holz – so stark, dass er nun als Inspiration für ein biobasiertes Bindemittel im Bauwesen der Zukunft dient.

Richtig. Der „Holzstoff“ Lignin schafft enorm starke, chemische Verbindungen im Holz – so stark, dass er nun als Inspiration für ein biobasiertes Bindemittel im Bauwesen der Zukunft dient.

Schwarze Tinte.

Tinte

Zum Färben und Drucken braucht man schwarze Tinte, die bisher aus fossilen Rohstoffen gewonnen wird und ungesund ist. Pigmente aus Algen bieten eine sichere und umweltschonende Alternative.

Aus welcher natürlichen Quelle wird umweltfreundliche Tinte gemacht?

Leider falsch. Das US-amerikanische Startup Living Ink nutzt Restströme einer kalifornischen Algenfarm, um eine biobasierte, klimapositive Algentinte herzustellen.

Richtig. Das US-amerikanische Startup Living Ink nutzt Restströme einer kalifornischen Algenfarm, um eine biobasierte, klimapositive Algentinte herzustellen.

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